Hamburg
Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr
Ein kleines Hängebauchschwein begrüßt die Besucher.
Da stehen sie, ihre Schnauze Richtung Eingang gerichtet verfolgen sie erwartungsvoll die ersten Besucher: eine kleine Horde freilaufender Hängebauchschweine. Sie sind eines der Markenzeichen des Wildparks Schwarze Berge, der südlich von Hamburg liegt. Morgens, kurz nach 9 Uhr, sind bislang nur wenige Zweibeiner an den hungrigen Schweinen vorbeigegangen. Die Erwartung ist hoch, denn sie sind es gewöhnt, bis Abends mit kleinen Leckereien versorgt zu werden - sei es mit dem Wildfutter des Parks, mit ein bisschen Obst und Gemüse oder im Herbst auch mit der einen oder anderen Nuss.
Steinböcke springen von schroffen Felswänden bis zu zehn Meter in die Tiefe, ohne sich dabei zu verletzten.
Das eigentlich aus Südostasien stammende Hausschwein ist einer der Exoten, die im Wildpark eine Heimat gefunden haben. Insgesamt gibt es auf dem 50 Hektar großen Gelände rund 100 verschiedene Tierarten zu sehen. Die meisten davon stammen ursprünglich aus Europa wie die Alpensteinböcke, die Mufflons, die auf Korsika beheimatet sind, oder die Luchse. Diese Raubtiere wie auch einige andere Vierbeiner bekommen aber nicht alle Besucher zu Gesicht. Das liegt zum einen an den unterschiedlichen Schlaf- und Aktivitätszeiten - nicht jede Tierart ist munter, wenn die Sonne hoch am Himmel steht. Zum anderen an den meist artgerecht großen Gehegen, die den Tieren zur Verfügung stehen.