Hamburg
Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr
Wohnen am Wasser: Die Hafencity macht es möglich.
Nach dem Bau zahlreicher neuer Wohn- und Geschäftshäuser, auch "Perlenkette" genannt, zwischen dem Museumshafen Oevelgönne und der Hafencity, verfügt das nördliche Elbufer über zahlreiche Promenaden direkt am Wasser. In der Hafencity selbst hat jedes der Quartiere mindestens eine Wasserseite. Die vielen Hafenrundfahrtschiffe legen von den Landungsbrücken ab. Eine Hafenrundfahrt - vorbei an großen "Pötten" und den alten Speichern - ist ein Muss für jeden Besucher. Eine ganz besondere Tour bietet die Maritime Circle Line an. Sie ist sozusagen die Museumslinie unter den Rundfahrten. Die roten Barkassen starten an der Landungsbrücke 10 und steuern dann das Auswanderermuseum "BallinStadt", das Hafenmuseum, die Hafencity und das Museumsschiff Cap San Diego an. Die Fahrgäste können zwischendurch von Bord gehen und dann mit dem nächsten Schiff weiterfahren.
Der rund 100 Kilometer vom Meer entfernt liegende Hamburger Hafen ist einer der größten Umschlagplätze für Seegüter weltweit und einer der größten Arbeitgeber der Hansestadt. Seit dem 12. Jahrhundert beschert der Seehandel der Stadt ihren Wohlstand. Deshalb feiern die Hamburger auch jedes Jahr den Geburtstag ihres Hafens mit einem mehrtägigen Fest.
Die Speicherstadt ist nicht nur architektonisch interessant, sondern beherbergt auch viele Museen.
Zwischen Deichtorhallen und Baumwall liegt im Freihafen die mehr als hundertjährige Speicherstadt, der größte zusammenhängende Lagerhauskomplex der Welt. Hinter den Mauern der schönen Backsteingebäude lagern hochwertige Güter wie Kaffee, Tee, Kakao, Gewürze, Tabak und Orientteppiche. Außerdem sind dort Cafés und Museen zu finden: Wissenswertes über den Handel Hamburgs mit der Welt erfahren Besucher etwa im Speicherstadt-, Gewürz- oder Deutschen Zollmuseum. Publikumsmagneten sind das Gruselkabinett "Dungeon" und das benachbarte "Miniatur Wunderland", die größte Modelleisenbahn-Anlage der Welt. Am Besten lässt sich die Speicherstadt bei einem Barkassen-Törn vom Wasser aus erkunden.
Die Speicherstadt hat dem Hamburger Hafen seinen Spitznamen beschert: "Schneller Hafen“ wurde er weltweit genannt - bis die Container kamen.