Stand: 05.07.2014 10:47 Uhr  | Archiv

Industriegeschichte zum Staunen und Mitmachen

Im 17. Jahrhundert ließ der damalige dänische König Christian IV. an der deutsch-dänischen Grenze ein Hammerwerk errichten. Bis 1962 wurde dort vor den Toren Flensburgs Kupfer verarbeitet, dann kam das Aus für das traditionsreiche Unternehmen. 1998 wurde der Förderverein Industriemuseum Kupfermühle gegründet, um dort Werkzeuge, Produktions- und Energiemaschinen auszustellen. Im vergangenen Jahr hatte der Förderverein dann genug Geld gesammelt, um die Werkshallen zu sanieren.

Besucher können selbst Hand anlegen

Seit Freitag, fast 400 Jahre nach der Gründung der Fabrik, können Interessierte nun das renovierte und vergrößerte Museum besuchen. Dort gibt es, neben einer großen Sammlung von Dampfmaschinenmodellen, unter anderem eine originale Borsig-Dampfmaschine aus dem Jahr 1933 sowie ein rekonstruiertes wasserradbetriebenes Hammerwerk, zu bestaunen. Außerdem können die Museumsgäste selbst Hand anlegen und viele der historischen Maschinen benutzen.