Online-Begleit-Angebot zum neuen "Polizeiruf 110: Sabine"

Polizeiruf © NDR/Christine Schroeder
Sabine Brenner (Luise Heyer, Bildmitte) glaubt, sie habe nichts mehr zu verlieren. Sascha Bukow (Charly Hübner) und Katrin König (Anneke Kim Sarnau) brauchen lange, um ihr auf die Spur zu kommen.

Eine verzweifelte Mutter mit Suizidgedanken wird im neuen Polizeiruf zur Serienmörderin. Der NDR bietet umfangreiche Infos für Menschen mit Depressionen und ihre Angehörigen. Sabine (Luise Heyer) rackert sich ab, bei der Arbeit, für ihren Sohn Jonas - und wird doch ständig übersehen. Als die Schließung der Rostocker Arunia-Werft droht, in der sie als Servicekraft arbeitet, ist das wie der letzte Funke, der sie in Brand setzt. Ihre Verzweiflung lässt sie zur Waffe greifen - gegen "alle Arschlöcher" in ihrer Welt und weil sie dadurch das erste Mal Freiheit fühlt.

Lange Suche nach der Serienmörderin

Katrin König (Anneke Kim Sarnau) und Sascha Bukow (Charly Hübner) arbeiten gegen die Zeit, denn Sabine hört nicht auf zu töten und es dauert, bis sie überhaupt auf sie kommen. Wer hätte dieser schüchternen Frau solche Taten zugetraut?

Die Folge "Sabine" aus der spannenden Krimi-Reihe "Polizeiruf 110" gibt es ab Freitag, 12. März 2021, auch als Hörfassung in der ARD Audiothek.

Wie umgehen mit Suizidgedanken?

Die Hauptfigur im "Polizeiruf 110: Sabine" ist eine verzweifelte Mutter mit psychischen Belastungen und Suizidgedanken. Ausgelöst durch den Film entstehen bei Zuschauer*innen möglicherweise Fragen: Wie können Eltern selbst mit ihren psychischen Problemen und Belastungen umgehen? Was können Kinder tun, wenn sie merken, dass es einem Elternteil nicht gut geht? Und wie können wir als Außenstehende erkennen, dass Menschen in unserem Umfeld Hilfe benötigen? Antworten dazu gibt es im Angebot auf DasErste.de zu diesem "Polizeiruf". Zudem hat N-JOY eine Linkliste zu verschiedenen Anlaufstellen zusammengestellt.

Die wichtigsten Anlaufstellen bei Depression

  • Telefonseelsorge: anonyme, kostenlose Beratung rund um die Uhr; Tel. (0800) 111 0 111 oder (0800) 111 0 222
  • Kinder- und Jugendtelefon "Nummer gegen Kummer": kostenlose Beratung von Mo bis Sa, 14 bis 20 Uhr, Tel. 116 111. Elterntelefon: Mo bis Fr, 9 bis 11 Uhr sowie Di und Do, 17 bis 19 Uhr unter (0800) 111 05 50
  • Info-Telefon der Deutschen Depressionshilfe: Mo, Di und Do, 13 bis 17 Uhr sowie Mi und Fr, 8.30 bis 12.30 Uhr. Tel. (0800) 334 45 33. Die Deutsche Depressionshilfe bietet einen Selbsttest sowie eine Übersicht zu regionalen Angeboten.
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst der Krankenkassen: 116 117.
  • Ambulanz der psychiatrischen Abteilung einer Klinik vor Ort - in jedem Fall bei Suizidgedanken.