Stand: 01.10.2019 11:56 Uhr

NDR erklärt: Hinter den Kulissen der tagesschau

Die Hauptausgabe der Tagesschau, die täglich um Punkt 20.00 Uhr ausgestrahlt wird, zählt zu den beliebtesten und wichtigsten Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen. Angefangen hatte alles im Jahr 1951. Im Herbst schloss der Nordwestdeutsche Rundfunk (NWDR) einen Vertrag mit der Neuen Deutschen Wochenschau: Aus dem Filmmaterial der "Wochenschau" sollte ein Redakteur mit zwei Cutterinnen eine Aktualitätenschau für das geplante Fernsehprogramm produzieren. Ihre Arbeitsstelle: der "Wochenschau"-Keller in der Hamburger Heilwigstraße.

Am 26. Dezember 1952 lief dann die erste offizielle Ausgabe der tagesschau über die Bildschirme. Nur knapp 1.000 Leute konnten damals das Programm empfangen. Die Themen der Sendung: die Rückkehr Eisenhowers aus Korea, das Richtfest für die Fernsehstudios in Hamburg-Lokstedt, eine Eisrevue und das Fußballspiel Deutschland gegen Jugoslawien.

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Die „10:30“. Die wichtigste Konferenz des Tages. Hier entscheidet das Redaktionsteam um Chefredakteur Kai Gniffke, welche relevanten Themen aus aller Welt in die Sendung sollen. © NDR

Wie werden die Themen der Tagesschau ausgesucht?

Täglich passiert auf der Welt vieles, über das berichtet werden muss. Doch wie sucht die Redaktion die Themen für die Tagesschau aus? extern

1965: Bildregie der Tagesschau © NDR Foto: Annemarie Aldag

Die Geschichte der Tagesschau in Bildern

Berichte aus dem Bunker, Filmrollen im Flugzeug und zunächst nur Männer auf der Mattscheibe: Seit ihren Anfängen 1952 hat sich die Tagesschau in 60 Jahren stark verändert. Bildergalerie

Martin S. Svoboda, 1955

Vom Kellerkind zur Institution: Die "Tagesschau"

26. Dezember 1952: Als die erste Tagesschau gesendet wird, können nur 1.000 Haushalte sie empfangen. Doch das änderte sich schnell und die Sendung wurde zu einer festen Größe im Abendprogramm. mehr