Stand: 08.08.2014 16:35 Uhr

NDR Rundfunkrat zum Thema Online-Votings

Der Vorstand des NDR-Rundfunkrates hat sich in einer Telefonkonferenz am Freitag (8. August) kritisch mit den Ergebnissen zu Online-Voting -Sendungen im NDR auseinandergesetzt, die der Sender allen Gremienmitgliedern zur Verfügung gestellt hat.

Ute Schildt © NDR
Ute Schildt, SPD Mecklenburg-Vorpommern

Ute Schildt, Vorsitzende des NDR Rundfunkrats: "In einigen Fällen sind wichtige Grundsätze missachtet worden, und mehrmals mangelte es an der nötigen Sorgfalt. Das ist so nicht hinnehmbar. Die vom Intendanten angekündigten Regeln zum Umgang mit Listing-Formaten im NDR sind ein richtiger Schritt zur Gewährleistung der Qualitätsstandards in diesem Bereich." Anzuerkennen sei, so Ute Schildt weiter, dass das Resultat Ergebnis einer Untersuchung sei, die der Intendant frühzeitig in Auftrag gegeben hat.

Die Vorsitzende des Rundfunkrates kündigte in Abstimmung mit ihren Vorstandskolleginnen und -kollegen an, noch im August in einer erweiterten Vorstandssitzung mit dem Intendanten und den für das Programm verantwortlichen Direktoren zu beraten, wie die Transparenz auf diesem Gebiet verbessert werden kann, um einem möglichen Vertrauensverlust entgegenzuwirken. Diese Beratung soll der Vorbereitung der Rundfunkratssitzung im September dienen, auf der notwendige Handlungsregeln beraten und beschlossen werden sollen.