Stand: 11.03.2011 10:15 Uhr

Der österreichische Publizist und Schriftsteller Martin Pollack zu Gast bei "Das Gespräch"

Sendetermin: Sonnabend, 12. März, 18.00 Uhr, NDR Kultur

"Meine Aufgabe habe ich immer so gesehen, dass ich ein Vermittler bin, ein Übersetzer zwischen den Kulturen", sagt der österreichische Schriftsteller Martin Pollack im Gespräch mit NDR Kultur. Und genau für diese Fähigkeit der Vermittlung und für sein "einprägsames und richtungsweisendes Oeuvre" bekommt er am 16. März den Leipziger Preis zur Europäischen Verständigung.

In seinem jüngsten Buch "Kaiser von Amerika - Die große Flucht aus Galizien" hat er eindrücklich die großen Migrationsbewegungen im Vorfeld des Ersten Weltkriegs untersucht und dabei verblüffende Ähnlichkeiten mit der Gegenwart entdeckt. Und in seinem autobiografischen Buch "Der Tote im Bunker - Bericht über meinen Vater" ging er schonungslos mit der Nazi-Vergangenheit seiner Familie um. Im Gespräch mit NDR Kultur Redakteur Joachim Dicks spricht Martin Pollack über die Bedeutung des Preises, der ihm zum Auftakt der Leipziger Buchmesse überreicht wird, über seine Hoffnung, etwas aus der Vergangenheit für die Gegenwart lernen zu können und über seine Faszination für Fotografien als historische Quellen.

Zu hören in "Das Gespräch" am Sonnabend, 12. März, um 18.00 Uhr auf NDR Kultur.


11. März 2011 / RC

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