Stand: 20.08.2018 11:49 Uhr

Mindless - Azubiprojekt mal anders

Rückblickend betrachtet hat sich vielleicht manch ein Kollege an dem letzten Wochenende im Mai gefragt, warum die Türen zur Regie sowie zum Studio 3 geschlossen waren und auch nicht wirklich geöffnet wurden.

Hier also ein kleiner nachgeholter Einblick:

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Probenschnittplatz - "Stellprobe für alle Gewerke und die Möglichkeit letzte Fragen/Bedenken zu klären"

Was eigentlich als kleines vier Personen Azubiprojekt gedacht war, kam durch ein Storytelling Seminar ordentlich ins Rollen, sodass aus dem Grundgedanken einen Kurzfilmes letztendlich eine Jahrgangsproduktion wurde. Diese Produktion unter der Leitung von Gerald Mechnich und Olaf Schaper, ermöglichte es uns Mediengestaltern, Veranstaltungstechnikern und kaufmännischen Azubis des zweiten Lehrjahres, uns mit unserer szenischen Produktion auf das Studio und die dort vorhandenen Möglichkeiten zustürzen.

Was wir dann auch prompt taten.

Sowohl gestalterisch als auch organisatorisch wurde der Dreh zum Großteil von der 6Mc zusammen mit Lina Noll (kaufmännische Auszubildende für audiovisuelle Medien) geplant, sodass die restlichen Gewerke sich beim Dreh auf ihren jeweiligen Bereich konzentrieren konnten.

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Requisiten - "Bis ins kleinste Detail wurde die Requisiten vorbereitet"

Um das für uns dann noch leere Studio in eine Drehkulisse zu verwandeln, entwickelten Nico & Anna-Lena im Voraus von Grund auf eine Setkulisse mit den jeweiligen Requisiten, welche dann durch Thies & Philip (Auszubildende Fachkräfte für Veranstaltungstechnik) ins richtige Licht gesetzt wurden. Einer unserer Vorteile bei dieser Produktion? Ganz klar, die Möglichkeit im Mehrkamerabetrieb zu produzieren, sodass sich gleich drei Mediengestalter (Sadegh, Mamdouh und Jan T.) um die Gestaltung der Bilder kümmern und wir uns jede Menge Zeit sparen konnten.

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Hauptdarsteller & Regie - v.l. Richard Erben (Jörn), Alica Wisotzky (Regie), Robin Hoffmann (Till) & Neele Pettig (Lisa)

Damit ist das Gewusel im Studio aber noch nicht komplett, natürlich dürfen der Tonassistent (Jan H.), der Regieassistent (Arman) sowie die Darsteller an so einem Set nicht fehlen. Unsere drei Hauptdarsteller (Richard Erben, Neele Pettig und Robin Hoffmann) sorgten mit Charme für eine schöne Drehatmosphäre und durch die Professionalität für ein lebendiges Verhör.

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Studioeinblick "Weniger ist manchmal mehr"

Auch wenn das jetzt schon eine Menge Namen und Positionen waren, so fehlt selbstverständlich noch die Regiebesetzung vom Studio 3: In der Tonregie mischte Lukas den Ton aus dem Studio, Hannes hat sich als Bildtechniker um die technischen Vorbereitungen des Studios gekümmert, Louisa übernahm die Bildmischung der Kameras, und konnte somit Achsensprünge und ähnliche Fehler schon vor der Postproduktion erkennen. Sowohl der Live NDR Schnitt als auch jede einzelne Kamera wurde von unserem Playouter Georg aufgezeichnet und verwaltet. Um all diese Gewerke so zu koordinieren, dass wir am Samstag nach nur 1,5 Drehtagen das Studio räumen konnten, hat sich Lina als Aufnahmeleitung die Füße wund gelaufen.

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Teamfoto - "Das darf am Ende einer gelungen Produktion natürlich nicht fehlen…"

Von der Vorbereitungs-und vor allem in der eigentlichen Produktionsphase hatte jedes unserer Gewerke einen erfahrenen Kollegen an seiner Seite: Wolfgang Villwock für die Bildtechnik, Ulli Fricke im Ton, Andreas Niethmann für das Playout, Christiane Reiners als Beleuchtungsmeisterin, Silke Griesbach für die Maske, Ralf Dilger als Regiecoach und Olaf Schaper als Trainer für die Bild- und Lichtgestaltung. Alle Produktionskollegen waren eine wertvolle Unterstützung. Und sie gaben immer wieder auch Raum für eigene Entwicklungen. Das Ergebnis war während des Drehs eine sehr angenehme Lern- und Arbeitsatmosphäre und viel Spaß am Set.

Wer jetzt neugierig auf "Mindless" geworden ist und nicht die Postproduktion abwarten möchte, hier eine kurze inhaltliche Zusammenfassung: Der Kommissar Jörn Hartmann (Richard Erben) wollte lediglich ein paar letzte Fragen geklärt haben um den Fall abzuschließen. Aber stattdessen muss er mit lückenhaften Erinnerungen und einem eventuell erfundenen Geständnis kämpfen um herauszufinden wer für den Tod des Opfers letztendlich verantwortlich ist.