Stand: 09.10.2019 06:00 Uhr  | Archiv

NDR Kultur Sachbuchpreis 2019: 16 Titel auf der Longlist

Die Longlist für den NDR Kultur Sachbuchpreis 2019 steht fest: 16 Titel gehen ins Rennen um die Auszeichnung als das beste in deutscher Sprache erschienene Sachbuch des Jahres. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Die Auswahl spiegelt die Vielfalt der Neuerscheinungen auf dem Sachbuchmarkt wider: von der Vergegenwärtigung der europäischen Geschichte über die Gesellschaftsanalyse 30 Jahre nach dem Mauerfall bis zur Debatte über unsere Wirtschaftsordnung. Mehr als 300 Bücher hatten die Verlage für den Wettbewerb eingereicht.

Joachim Knuth, Jury-Vorsitzender und NDR Programmdirektor Hörfunk: „Wir stehen vor großen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen: Wie umgehen mit der Digitalisierung, dem Klimawandel, dem Populismus? Die für den NDR Kultur Sachbuchpreis nominierten Autorinnen und Autoren bereichern die öffentliche Debatte der Gegenwart durch Fachkenntnis und neue Perspektiven, die sie einem breiten Publikum vermitteln.“

Anfang November gibt die Jury die Shortlist bekannt, Mitte November verkündet sie den diesjährigen Gewinnertitel. Am Mittwoch, 20. November, wird der NDR Kultur Sachbuchpreis 2019 im Rahmen einer Gala auf Schloss Herrenhausen in Hannover überreicht. Die Kulturwissenschaftlerin und Friedenspreisträgerin Aleida Assmann hält einen Impulsvortrag zur Eröffnung des Abends. Im Rahmen der Veranstaltung verleiht die Volkswagen Stiftung zudem ihren Förderpreis „Opus Primum“ für ein herausragendes wissenschaftliches Erstlingswerk.

Neben Joachim Knuth gehören der Jury des NDR Kultur Sachbuchpreis 2019 an: Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger Ph.D., Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung; Dr. Franziska Augstein, Autorin der „Süddeutschen Zeitung“; Hendrik Brandt, Chefredakteur der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“; Dr. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland; Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der Volkswagen Stiftung; Hilal Sezgin, Publizistin; Dr. Regula Venske, Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland.

NDR Kultur überträgt die Verleihung am 20. November ab 19.00 Uhr live im Radio.

Die Longlist des NDR Kultur Sachbuchpreis 2019:

  • „Zeitenwende 1979. Als die Welt von heute begann“ von Frank Bösch (C.H.Beck)
  • „Fontane. Ein Jahrhundert in Bewegung“ von Iwan-Michelangelo D’Aprile (Rowohlt)
  • „Eine kurze Geschichte des Tanzes“ von Dagmar Ellen Fischer (Henschel Verlag)
  • „Kapitalismus, Märkte und Moral“ von Ute Frevert (Residenz Verlag)
  • „Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen. Warum es kein Wunder ist, dass wir reich geworden sind“ von Ulrike Herrmann (Westend Verlag)
  • „Achterbahn. Europa 1950 bis heute“ von Ian Kershaw (DVA)
  • „Gesellschaft des Zorns. Rechtspopulismus im globalen Zeitalter“ von Cornelia Koppetsch (transcript Verlag)
  • „Blau. Wie die Schönheit in die Welt kommt“ von Kai Kupferschmidt (Hoffmann und Campe)
  • „Im Unterland. Eine Entdeckungsreise in die Welt unter der Erde“ von Robert Macfarlane (Penguin Verlag)
  • „Lütten Klein. Leben in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft“ von Steffen Mau (Suhrkamp)
  • „Muster. Theorie der digitalen Gesellschaft“ von Armin Nassehi (C.H.Beck)
  • „Wütendes Wetter. Auf der Suche nach den Schuldigen für Hitzewellen, Hochwasser und Stürme“ von Friederike Otto (Ullstein Verlag)
  • „Ethik der Wertschätzung. Tugenden für eine ungewisse Welt“ von Corine Pelluchon (wbg Academic)
  • „Wessen Erinnerung zählt? Koloniale Vergangenheit und Rassismus heute“ von Mark Terkessidis (Hoffmann und Campe)
  • „Die unbewohnbare Erde. Leben nach der Erderwärmung“ von David Wallace-Wells (Ludwig Verlag)
  • „Schnelles Lesen, langsames Lesen. Warum wir das Bücherlesen nicht verlernen dürfen“ von Maryanne Wolf (Penguin Verlag)

Weitere Informationen im Internet unter www.NDR.de/ndrkultur.

9. Oktober 2019/BB

 

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