Stand: 04.02.2017 23:40 Uhr

Ernährung beim Metabolischen Syndrom

Empfehlenswert
Nicht empfehlenswert
Brot, Getreide und Beilagen wie Nudeln, Kartoffeln, ReisIn Maßen: Vollkornbrot, Vollkorngetreideprodukte insbesondere aus Hafer (Haferkleie), Gerste, Dinkel, Roggen;
Haferflocken, Müsli ohne Zucker;
Vollkornnudeln, Vollkornreis, Pellkartoffeln
Weißbrot, Toastbrot, Zwieback, Weizen- und Milchbrötchen, Croissant;
Hartweizennudeln; geschälter Reis, Pommes, Kroketten, Kartoffelbrei, Pfannkuchen, Kartoffelpuffer;
Fertiggerichte, Fast Food
Snacks und Knabberkram
(bei Bedarf 1 kleine Handvoll "Luxus" am Tag, max. 25 g)
Süße Backwaren, Süßigkeiten, süße Milchprodukte (s. u.), Salzgebäck, Chips, Flips
Obst
(1-2 Portionen am Tag)
Apfel, Aprikosen, Brombeeren, Clementinen, Erdbeeren, Grapefruit, Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Sauerkirschen, Kiwi, Marillen, Nektarine, Papaya, Orange, Pflaumen, Pfirsiche, Stachelbeere, Wassermelone, Zwetschgen;gezuckerte Obstkonserven und Obstmus, kandiertes Trockenobst
In Maßen noch vertretbar:
Banane, Kaki (Sharon), Weintrauben, Kirsche, Ananas, Mango, Honigmelone und Birne
Gemüse
(3 Portionen am Tag)
Aubergine, Artischocken, Bohnen, Erbsen, Fenchel, Gurke, alle Kohlarten, Linsen, Möhren Paprika, alle Pilzarten, Radieschen, alle Salatsorten, Sauerkraut, Sojabohnen Spargel, Spinat, Tomaten, ZucchiniMais und Süßkartoffeln; Gemüsekonserven (salzreich)
Nüsse und Samen
(ca. 40 g am Tag)
Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, Cashewnüsse, Macadamianüsse, Pinienkerne, Kürbiskerne und SonnenblumenkerneErdnüsse und gesalzene Nüsse
Fette und Öle
(ca. 2 EL am Tag)
Olivenöl, Rapsöl, Walnussöl, Leinöl*) und Weizenkeimöl*), ButterSchweine- und Gänseschmalz, Butterschmalz, Palmfett, Mayonnaise, Sonnenblumenöl, Distelöl
Getränke
(ca. 2 Liter am Tag)
Wasser, ungezuckerter Tee und Kaffee; Fruchtsaft, Softdrinks, Kakao, Alkohol; nur in Maßen vertretbar: Light-Getränke
Fisch und Meeresfrüchte
(1-2 Mal pro Woche ca. 200-250 g)
Aal, Forelle, Heilbutt, Hering, Kabeljau, Karpfen, Lachs, Makrele, Sardine/Sardellen,
Scholle, Seezunge, Steinbutt, Thunfisch, Flusskrebs, Garnelen, Hummer, Krabben, Shrimps
Fisch in Mayonnaise oder Sahne eingelegt;
panierter Fisch
Wurstwaren und Fleisch
(2-3 Mal pro Woche ca. 200-250 g)
Corned Beef, Putenbrustaufschnitt, Koch- und Lachsschinken, Kassler, Schinkenzwiebelmettwurst, Aspik; Hühnerfleisch, Putenfleisch, Schweinefilet, Schweinerücken, Rinderfilet;Paniertes Fleisch
In Maßen noch vertretbar: Leberwurst, Mettwurst, Weißwurst, Salami, Schinkenspeck, Mortadella, Fleischwurst, Bockwurst, Bratwurst, Blutwurst, Fleischkäse, Leberkäse, Nackenfleisch, Bauchspeck
Eier (bis zu 5 pro Woche),
Milch- und Milchprodukte,
Käse
Eier in allen Variationen;
Kochsahne 15 % Fett, Saure Sahne 10 % Fett,
Milch bis 3,5 % Fett, Buttermilch, Quark bis 20 % Fett, Naturjoghurt bis 3,5 % Fett;
Käse bis 45 % Fett i. Tr.: Schnittkäse, Weichkäse, Feta, Mozzarella
Sahne, Schmand und Creme fraiche;
Pudding, Milchreis, Fruchtjoghurt, Fruchtquark, Kakaozubereitungen, Fruchtbuttermilch

*) Herstellung unter Ausschluss von Sauerstoff, Hitze und Licht ("Oxyguard"/"Omega-safe"-Verfahren). Optimal wirken Leinöl und Weizenkeimöl kombiniert.

Logi-Methode

Logi steht für "Low Glycemic and Insulinemic Diet", also eine Ernährung, die den Blutzucker- und Insulinspiegel niedrig hält. Entscheidend ist eine verringerte Menge an Kohlehydraten.

Die Methode basiert auf der Logi-Pyramide mit vier Ebenen:

  • Auf der Basisebene stehen stärkearme Gemüse, Salate, Obst und hochwertige Öle. Sie sollten den Großteil der Ernährung ausmachen.
  • Auf der zweiten Ebene finden sich Fleisch, Fisch und Milchprodukte - auch diese gehören zur täglichen Nahrungsaufnahme.
  • Die dritte Ebene beinhaltet Vollkornprodukte (Basmati-, brauner Reis, Nudeln), die man nur in begrenzten Mengen in einer Mahlzeit konsumiert - die üblichen Portionsgrößen erzeugen eine hohe glykämische Last.
  • Auf der vierten Ebene und damit an der Spitze der Pyramide befinden sich Getreideprodukte aus Weißmehl, mehlige Kartoffeln und Süßwaren. Diese Zutaten sollen selten oder gar nicht konsumiert werden, weil sie den Blutzuckerhaushalt zu stark belasten.

Weitere Informationen

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Diese leckeren, schnellen Gerichte sind günstig bei einem Metabolischen Syndrom - denn sie lassen den Blutzucker nur langsam steigen, sind salzarm und gut für die schlanke Linie. mehr

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Das Metabolische Syndrom erkennen und behandeln

Das Syndrom ist auch bekannt unter dem Namen "tödliches Quartett", denn hier kommen vier Risikofaktoren zusammen: Insulinresistenz, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und Adipositas. mehr

Dieses Thema im Programm:

Die Ernährungs-Docs | 06.02.2017 | 21:00 Uhr

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