Sendedatum: 13.08.2013 20:15 Uhr  | Archiv

Wie funktioniert ein EKG?

Ein Elektrokardiogramm, kurz EKG, ist die Aufzeichnung der elektrischen Aktivität des Herzmuskels. Der Herzstrom entsteht im Herzmuskel selbst. Spezielle Zellen erzeugen elektrische Impulse, die sich über den Herzmuskel ausbreiten und dafür sorgen, dass er sich zusammenzieht. Auf diese Weise lösen sie den Herzschlag aus.

EKG-Kurve zeigt Ablauf der Herzerregung

Mit Elektroden lässt sich der schwache elektrische Strom an der Hautoberfläche ableiten und als Kurve darstellen. Die typische Form der EKG-Kurve zeigt den Ablauf der Herzerregung: Erst strömen die Impulse durch die Herzvorhöfe, dann ziehen sich die Herzkammern zusammen und der Muskel pumpt. Wenn die Erregung der Herzkammern wieder abnimmt und sich der Muskel entspannt, wird eine lange Welle angezeigt.

Wichtig für Diagnose

Am Verlauf der EKG-Kurve können Ärzte viel ablesen: Ob ein Herzinfarkt vorliegt, die Durchblutung eingeschränkt ist und der Herzrhythmus unregelmäßig ist. Ist zum Beispiel der Abstand zwischen den spitzen Zacken ungleichmäßig, hat der Patient ein sogenanntes Vorhofflimmern.

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Visite | 13.08.2013 | 20:15 Uhr

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