Stand: 22.09.2015 14:55 Uhr

Hightech: Wie Roboter Chirurgen unterstützen

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In der Prostatachirurgie ist die computergestützte OP bereits etabliert.

In der Medizin sind aus Sicht vieler Ärzte Roboter die Helfer der Zukunft. Neue Systeme sollen minimalinvasive Operationsmethoden weiter verbessern. Die Handbewegungen des Chirurgen werden dabei durch computergesteuerte Systeme verfeinert und in präzise, zitterfreie Bewegungen umgesetzt. Dabei steht dem Chirurgen dank modernster Kameratechnik eine hochauflösende, dreidimensionale Sicht auf das Operationsgebiet zur Verfügung. Auch kleinste anatomische Strukturen sind so deutlich zu erkennen. Die besondere Beweglichkeit der Instrumente erlaubt es, Gewebsschädigungen zu minimieren.

Ein computergesteuerte Operationen

Computergesteuerte Operationen

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Zitterfreie Bewegungen und präzise Bilder - durch computergesteuerte Instrumente können Chirurgen genauer arbeiten. Für Patienten bedeutet das: weniger Blutverlust und Gewebeschäden.

Präziseres Operieren möglich

Die Vorteile des Verfahrens liegen also vor allem in einer noch feineren und gewebeschonenderen Präparationstechnik sowie einer präziseren Nahttechnik. Die Folge, so die Mediziner, sind geringere Blutverluste und Gewebeschäden und daher geringere Wundschmerzen und niedrigere Infektionsraten. Anstelle großer Schnitte sind nur wenige kleine Schnitte notwendig, um die Instrumente in den Körper einzuführen.

Erfolgreicher Einsatz in der Prostatachirurgie

Etabliert hat sich das Verfahren mittlerweile vor allem in der Prostatachirurgie. Gerade hier ist es wichtig, auf kleinem Raum die Übersicht zu behalten und wichtige Nervenbahnen nicht zu beschädigen, um die Harnkontinenz zu erhalten. Auch in der Behandlung von Speiseröhrenkrebs kommt die computergestützte Technik zum Einsatz. Um bösartige Tumore der Speiseröhre möglichst effektiv zu behandeln, müssen in der Regel große Teile, nicht selten sogar die gesamte Speiseröhre, entfernt werden. Sie kann dann durch den schlauchförmig umgewandelten Magen (Magenhochzug) oder durch einen Teil des Dickdarms (Koloninterponat) ersetzt werden.

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02:39 min

Erste 3D-Operationen im Uniklinikum Greifswald

22.09.2015 19:30 Uhr
Nordmagazin

Mit zwei Kameras in der Bauchhöhle können sich Chirurgen bei Operationen ein dreidimensionales Bild machen. Die neue Technik kommt jetzt in Greifswald zum Einsatz. Video (02:39 min)

Interviewpartner im Beitrag:

Prof. Dr. Jan-Hendrik Egberts
Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemeine Chirurgie, Viszeral-, Thorax-, Transplantations- und Kinderchirurgie
Universitätsklinikum Schleswig Holstein, Campus Kiel
Arnold-Heller-Straße 3
24105 Kiel
E-Mail: jan-hendrik.egberts@uksh.de

Prof. Dr. Alexander Haese
Martini-Klinik
Prostatakrebszentrum
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistraße 52
20246 Hamburg
Tel. (040) 741 05 13 00
E-Mail: info@martini-klinik.de
Internet: martini-klinik.de

Prof. Dr. Klaus-Peter Jünemann
Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologe
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Arnold-Heller-Straße 3
24105 Kiel
Tel. (0431) 597 44 11 und 597 44 12
Fax: (0431) 597 18 45
E-Mail: miriam.berwanger@uksh.de
Internet: www.urologie-kiel.de

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Visite | 22.09.2015 | 20:15 Uhr