Stand: 01.11.2016 14:07 Uhr  | Archiv

Schröpfen: Therapie gegen Verspannungen

Schröpfen gehört zu den Naturheilverfahren. Mit Sauggläsern wird ein Unterdruck erzeugt, um damit an bestimmten Körperstellen die Haut und das darunterliegende Gewebe anzusaugen. Schröpfen lockert das Muskelgewebe und regt die Durchblutung an. Zum Einsatz kommt Schröpfen beispielsweise bei Verspannungen an Nacken und Schultern, bei Arthroseschmerzen am Knie und beim Karpaltunnelsyndrom am Handgelenk. Bei einer Erkältung soll Schröpfen den Abtransport von Viren aus den Bronchien fördern.

So funktioniert Schröpfen

Krankenkassen zahlen Schröpfkur nicht

Richtig angewandt ist Schröpfen eine meist gut verträgliche Ergänzung zur modernen Medizin. Nicht geschröpft werden sollten Menschen, die Blutverdünner nehmen, unter Bluthochdruck leiden oder Hautentzündungen haben - denn Schröpfen fördert die Durchblutung. Weil die Wirkung einer Schröpfbehandlung wissenschaftlich nicht bewiesen ist, werden die Kosten nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

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Dieses Thema im Programm:

Visite | 01.11.2016 | 20:15 Uhr

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