Stand: 21.06.2016 11:24 Uhr

Schöne Beine - Haarentfernung im Test

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Nach dem Rasieren schützen Pflegemittel mit Urea die Haut vor dem Austrocknen.

Sommer, Sonne, nackte Haut: Nicht jeder entblößt in der warmen Jahreszeit seine Beine ohne Hemmungen, vor allem, wenn sie behaart sind. Also heißt es spätestens im Frühjahr meist: Die Haare müssen ab! Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Die häufigsten: Rasieren, Epilieren, Wachsen und chemische Enthaarungsmittel.

Frauen enthaaren ihre Beine

Haarentfernung an den Beinen im Test

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Es gibt viele Möglichkeiten, die Haare an den Beinen loszuwerden: Rasieren, epilieren, wachsen oder cremen. Wichtig ist immer die Pflege der Haut nach der Enthaarung.

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Rasieren: Die schmerzfreie Methode

Die einfachste Methode ist die Rasur. Dabei ist das vorherige Einweichen mit Rasier- oder Duschgel wichtiger als das Modell des verwendeten Rasierers. Denn wenn die Haare gut eingeschäumt sind, gleitet der Rasierer leichter über die Haut und strapaziert diese weniger als bei einer Rasur unter Wasser oder mit einer fettigen Bodylotion. Für Frauen sind spezielle Damenrasierer besser geeignet, weil sie extra für die weiblichen Kurven konzipiert sind. Je mehr Klingen ein Rasierer hat, desto schonender ist die Rasur für die Haut. Die Rasur sorgt schmerzfrei für glatte Beine - doch damit die Beine auch glatt bleiben, muss sie mindestens alle zwei bis drei Tage wiederholt werden.

Chemische Enthaarungsmittel lösen die Haare auf, das riecht streng und die giftigen Inhaltsstoffe verträgt nicht jeder. Deshalb sollte man immer erst an einer kleinen Hautstelle testen, ob man das Präparat verträgt. Nach einigen Minuten Einwirken werden die angelösten Haare mit einem Spatel weggekratzt. Doch die Haare kehren genauso schnell wieder wie bei der Rasur.

Wachsen: Bis zu vier Wochen haarfrei

Beim Wachsen wird das Haar dagegen mitsamt seiner Wurzel ausgerissen. Damit es nicht zu Entzündungen oder eingewachsenen Haaren kommt, sollte man die Haut vorher peelen - und auf Haut, die zu Pickeln neigt oder bei Krampfadern ist Wachsen tabu. Das Aufbringen von Kaltwachsstreifen ist für Ungeübte leichter als das Auftragen von Heißwachs. Nach kurzer Einwirkzeit muss der Wachsstreifen sehr zügig entgegen der Haarwuchsrichtung abgerissen werden - mitsamt der Haare und ihrer Wurzeln.

Dabei ist es wichtig, nicht zu große Flächen gleichzeitig zu wachsen: immer nur so viel, dass man die Haut beim Abziehen straff halten kann. Am besten funktioniert das Wachsen, wenn die Haare ein bis zwei Millimeter lang sind. Nach dem Wachsen bleibt eine sehr glatte, etwas gerötete Haut zurück. Die Rötung ist am nächsten Tag verschwunden und bis die Haare zurückkehren, dauert es bis zu vier Wochen.

Urea-Pflegemittel schützen vor dem Austrocknen

Moderne Epiliergeräte arbeiten ähnlich wie Wachs und ziehen die Haare mitsamt der Wurzel aus der Haut. Die Gefahr, dass Haare einwachsen, ist bei den Geräten aber geringer und wenn man es ein paar Mal gemacht hat, tut es kaum noch weh. Nach der Enthaarung braucht die Haut viel Feuchtigkeit und Pflege. Nach dem Epilieren oder Wachsen tut Aloe Vera besonders gut, nach dem Rasieren verwöhnen Pflegemittel mit Urea die Haut.

Interviewpartner im Beitrag:

Dr. Melanie Hartmann
Fachärztin für Dermatologie
Poststraße 2
20354 Hamburg
Tel. (040) 328 07 88 30
Fax (040) 530 56 69 10
Internet: www.dermocosmetic-center-hamburg.de

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