Stand: 22.02.2016 14:19 Uhr

Akum - Das "n" kommt in Kürze zurück

Genau 1.039 Jahre gibt es Ankum mittlerweile. Eigentlich Zeit genug, um den Namen des Dorfes im Landkreis Osnabrück korrekt zu behalten, sollte man meinen. Aber, Sie ahnen es, hier ist etwas gehörig schiefgelaufen. Denn in der vergangenen Woche ist in Ankum - 7.300 Einwohner, eine Hauptstraße - ein neues Ortsschild aufgestellt worden. Genormte 90 mal 60 Zentimeter, gelb, mit runden Rändern. Alles wie gehabt. Nur: Es fehlte ein "n" auf der neuen Ortstafel. "Akum" hieß das Dorf am Ortsausgang nach Fürstenau zwischenzeitlich. Heute hat die Straßenmeisterei das Schild wieder abgebaut. Der Druckfehler sei beim Aufstellen leider nicht bemerkt worden, hieß es. In Kürze werde das fehlende Schild ersetzt.

"Vermehrt Anfragen" bei der Gemeinde

"Wir hatten seit Freitag vermehrt Anfragen wegen des Schildes", sagte Bürgermeister Detert Brummer-Bange (UWG Ankum). Die Ankumer seien überrascht gewesen und hätten nachgefragt, ob der Bürgermeister etwa den Namen des Dorfes geändert habe. Dies sei nicht der Fall, versicherte Brummer-Bange. Ein Schaden für den Steuerzahler sei nicht entstanden; das Schild im Wert von rund 25 Euro müsse vom Hersteller bezahlt werden, so die Straßenmeisterei Fürstenau.

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