Sendedatum: 24.09.2017 19:30 Uhr

Wahlblog, Teil 1: Die Wahllokale haben geschlossen

Am 15. Oktober ist Landtagswahl, dann können mehr als sechs Millionen Niedersachsen über die Zusammensetzung des Parlaments in Hannover entscheiden. Bevor der Wahlkampf in Niedersachsen in die heiße Phase geht, wird ein neuer Bundestagswahlkampf gewählt. Nachrichten und Informationen in unserem Blog.

Sonntag, 24. September


18:00 Uhr

Das war's: Die Stimmabgabe ist beendet

Es ist 18 Uhr und das bedeutet: Die Wahllokale schließen. Nun wird ausgezählt. Über die Ergebnisse der Bundestagswahl informieren wir Sie natürlich auf NDR.de/niedersachsen. Erste Zahlen aus Niedersachsen werden gegen 19.30 Uhr erwartet - pünktlich zum Start von Hallo Niedersachsen: Das Regionalmagazin im NDR Fernsehen berichtet von den Wahlpartys der Parteien und hat die Landesvorsitzenden zur Hannoverschen Runde geladen.

Sendung

Hallo Niedersachsen

24.09.2017 19:30 Uhr
Hallo Niedersachsen

Ein Thema der Sendung: Jubel und Enttäuschung - Die Wahlpartys der Parteien zur Bundestagswahl. mehr


17:05 Uhr

Gut 63 Prozent haben abgestimmt

Um 16.30 Uhr hatten 63,32 Prozent der Niedersachsen ihre Stimme abgegeben. Kann die niedersächsische Wahlbeteiligung von 73,4 Prozent, die bei der Bundestagswahl 2013 erreicht wurde, noch eingeholt werden? Die Wahllokale schließen in Kürze ...


16:10 Uhr

Während der Wahl ist vor der Wahl

Die Wahllokale sind noch knapp zwei Stunden geöffnet - für die Bundestagswahl. An den Straßen wird trotzdem schon mal umdekoriert, wie hier in Hannover: Weg mit dem Plakat zur Bundestagswahl, her mit dem zur Landtagswahl. Schließlich ist bis zum 15. Oktober noch genug zu tun - und was geschafft ist, ist geschafft.


15:41 Uhr

Reges Interesse in Hannover

Zur Wahlbeteiligung in Hannover hat die Landeshauptstadt einen Zwischenstand durchgegeben. Bis 15 Uhr hatten 62,7 Prozent der Wahlberechtigten abgestimmt. Die Briefwahl, die allein bei mehr als 21 Prozent lag, ist in diesem Wert enthalten. Bei der letzten Bundestagswahl 2013 waren es um 15 Uhr erst 55,4 Prozent.


14:57 Uhr

Kandidaten zwischen 18 und 79 Jahren

Niedersachsen ist das Land mit den meisten Wahlberechtigten in Norddeutschland. Mehr als sechs Millionen sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. 19 Parteien sowie sieben Einzelbewerber treten an. Das Durchschnittsalter der Kandidaten beträgt 48 Jahre. Jüngster Bewerber auf ein Bundestagsmandat ist der 18-jährige Abiturient Leon Weiß aus Nordenham, der für Die Linke antritt. Ältester Kandidat ist der 79-jährige Winfried Bernhardt aus Wolfsburg, der auf der Landesliste der AfD auf Platz 17 an den Start geht.


14:02 Uhr

Gabriel zeigt sich wenig optimistisch

Es sehe nicht gut aus für seine Partei, hat Sigmar Gabriel (SPD) am Rande seiner Stimmabgabe gesagt. Der Bundesaußenminister kam heute Mittag zusammen mit seiner Frau Anke ins Wahllokal in Goslar.


13:07 Uhr

Wahlbeteiligung bisher: 32,08 Prozent

Der nächste Zwischenstand von der Landeswahlleiterin: Bis 12.30 Uhr hatten 32,08 Prozent der Niedersachsen an der Bundestagswahl teilgenommen. Damit hinkt die Beteiligung der vom vergangenen Mal immer noch etwas hinterher: 2013 hatten zu diesem Zeitpunkt bereits 33,11 Prozent gewählt.


12:29 Uhr

Von der Leyen macht ihre Kreuze

Die nächste prominente Politikerin aus Niedersachsen hat ihre Stimme abgegeben: Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), die natürlich auch noch ein Wörtchen mit den Wahlhelfern wechselte. Von der Leyen ist im Wahlkreis Hannover II Direktkandidatin ihrer Partei und tritt dort gegen die frühere SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi an.


11:28 Uhr

Ministerpräsident gibt seine Stimme ab

Bitte lächeln: Die Stimmabgabe von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) im Seniorenwohnheim Birkenhof in Hannover wird natürlich im Bild festgehalten. Weil bedankte sich bei den Wahlhelfern und plauderte dann mit Bewohnern des Seniorenheims.


11:12 Uhr

Knapp zehn Prozent haben bisher abgestimmt

Die Landeswahlleiterin hat einen ersten Zwischenstand zur Wahlbeteiligung durchgegeben. Um 10 Uhr hatten 9,19 Prozent der Niedersachsen ihre Stimme zur Bundestagswahl abgegeben. 2013 waren es um 10 Uhr schon 10,82 Prozent.


10:35 Uhr

Die Niedersachsen im Bundestag

Insgesamt bewerben sich in Niedersachsen 434 Kandidaten um einen Sitz im Parlament, rund 20 Prozent mehr als vor vier Jahren. Derzeit gibt es 66 niedersächsische Abgeordnete im Bundestag.


09:25 Uhr

Wahlbeteiligung: Geht es weiter bergauf?

Wie hoch wird die Wahlbeteiligung diesmal sein? Bei den vergangenen Bundestagswahlen war sie in Niedersachsen stets zurückgegangen, 2013 aber etwas gestiegen. Geht es weiter bergauf?

  • 2013: 73,4 Prozent

  • 2009: 73,3 Prozent

  • 2005: 79,4 Prozent

  • 2002: 81,0 Prozent

  • 1998: 83,9 Prozent


08:00 Uhr

Die Wahllokale sind geöffnet

Seit 8 Uhr sind die Wahllokale im ganzen Land geöffnet. Niedersachsenweit sind 6,07 Millionen Menschen dazu aufgerufen, bei der Bundestagswahl ihre Stimme abzugeben.

Sonnabend, 23. September


20:11 Uhr

FDP: "Jetzt ist der Wähler gefragt"

FDP-Spitzenkandidat Christian Dürr stellte sich in Hameln den Fragen der Bürger. "Die Aussichten sind gut", sagt er, "es wird um den dritten Platz gehen".

Christian Dürr (FDP) im Interview © NDR/fotolia

FDP: Kampf um Platz drei

"Es sieht derzeit gut aus für die FDP", sagt Spitzenkandidat Christian Dürr in Hameln. Das Ziel sei klar: die drittstärkste Fraktion im Deutschen Bundestag zu werden.

3 bei 2 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen


20:02 Uhr

Die Grünen: Es geht um Platz drei

In Lüneburg geben auch die Grünen noch einmal richtig Gas. Auch sie wollen drittstärkste Kraft werden, so Spitzenkandidatin Julia Verlinden.

Julia Verlinden (Die Grünen) im Interview © NDR/fotolia

Grüne: Klimaschutz steht an erster Stelle

Bei den Grünen steht Klimaschutz nach wie vor an erster Stelle. "Das halten wir für sehr wichtig", sagte die Spitzenkandidatin der Grünen, Julia Verlinden in Lüneburg.

3 bei 2 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen


19:53 Uhr

Die Linke - anders als die anderen?

"Der Unterschied zu anderen Fraktionen ist, dass wir den Menschen in den Mittelpunkt setzen und nicht alles kapitalisieren", sagte die Spitzenkandidatin der Linken, Pia Zimmermann, in Wolfsburg.

Pia Zimmermann (Die Linke) im Interview © NDR/fotolia

Die Linke will sich abgrenzen

"Es wird Wahlbetrug an den Wählern begangen", sagte die Spitzenkandidatin der Linken, Pia Zimmermann, in Wolfsburg. Die Wahlversprechen der großen Parteien kämen zu spät.

3,67 bei 3 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen


19:43 Uhr

CDU geht von Haus zu Haus

Zum Wahlkampf-Endspurt hat CDU-Spitzenkandidatin Ursula von der Leyen persönlich an den Türen hannoverscher Bürger geklingelt. "Wahlkampf ist wie ein Marathonlauf", sagt sie.

Ursula von der Leyen (CDU) im Interview © NDR/fotolia

CDU setzt auf Wahlkampf an der Haustür

CDU-Spitzenkandidatin Ursula von der Leyen ließ es sich zum Endspurt des Wahlkampfes nicht nehmen, in Hannover von Haus zu Haus zu gehen. Die Reaktionen seien positiv, so von der Leyen.

2,33 bei 3 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen


19:27 Uhr

AfD verabschiedet sich in Northeim aus dem Wahlkampf

Der Spitzenkandidat der AfD, Paul Hampel, gab sich zum Wahlkampfende in Northeim optimistisch: "Dass wir im Bundestag sind, lässt sich nicht mehr bestreiten."

Paul-Armin Hampel (AfD) im Interview © NDR/fotolia

AfD beendet ihren Wahlkampf in Northeim

Paul Hampel, Spitzenkandidat der AfD, stellte sich in Northeim den Fragen der Bürger. Klares Ziel sei es, drittstärkste Fraktion im Bundestag zu werden, so Hampel.

0 bei 0 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen


19:20 Uhr

Wahlkampf-Endspurt für die SPD

Trotz schlechter Umfragewerte ging der SPD-Abgeordnete Thomas Oppermann in Göttingen gut gelaunt in den Wahlkampf-Endspurt und verteilte in der Fußgängerzone rote Rosen.

Thomas Oppermann (SPD) im Interview © NDR/fotolia

SPD-Spitzenkandidat zeigt sich kämpferisch

"Wir kämpfen um jede Stimme", sagt SPD-Spitzenkandidat Thomas Oppermann in Göttingen. Die Meinungsumfragen seien widersprüchlich, doch es zähle das Endergebnis.

5 bei 1 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen


18:10 Uhr

Ungewöhnliche Wahllokale

Weil es mancherorts an kommunalen Einrichtungen fehlt, müssen Alternativen her. So wird am Sonntag etwa eine Tierarztpraxis in Else am See in der Grafschaft Bentheim zum Wahllokal umfunktioniert. In Kneitlingen (Landkreis Wolfenbüttel) wählen die Bürger auf der Schießbahn des örtlichen Schützenvereins, die Kugelschreiber für die Wahl hängen gleich neben den Gewehren. Eine besondere Stimmung dürfte es auch im Wahllokal des 1. Stadtbezirks in Düsseldorf geben. Hier machen die Wähler ihr Kreuz im Besucherraum des Nordfriedhofs. 


15:02 Uhr

Hampel und Höcke in Northeim

Auch die AfD hat mit einer Veranstaltung am Freitag in Northeim ihren Wahlkampf abgeschlossen. Hauptredner war der niedersächsische Spitzenkandidat Paul Hampel. Er sprach sich vor allem für eine andere Wirtschaftspolitik aus, die die Interessen Deutschlands stärker berücksichtigen solle. Die AfD stehe - wie Präsident Donald Trump in den USA - zuallererst für das eigene Land ein. Unterstützt wurde Hampel in Northeim von Björn Höcke, Fraktionschef im Landtag Thüringen.


13:44 Uhr

Wahlkampfabschluss: Grüne teilen aus

Am Kröpcke in Hannover haben die niedersächsischen Grünen gestern Abend ihren Bundestagswahlkampf abgeschlossen. Ungefähr 200 Zuhörer lauschten den angriffslustigen niedersächsischen Spitzenkandidaten Julia Verlinden und Jürgen Trittin. Sie schimpften auf die Kanzlerin und Missstände, die Merkel nicht beseitigt habe - zum Beispiel zunehmende Waffenexporte. Und die Liberalen bekamen auch etwas ab: Wer Klimaheuchler wolle, könne FDP wählen, sagte Trittin.


12:30 Uhr

Spitzenkandidaten aus Niedersachsen

Welche Niedersachsen wollen in den Bundestag einziehen? Ein Überblick in Bildern.

Die niedersächsischen Spitzenkandidaten im Überblick


11:20 Uhr

Forderungen kurz vor der Wahl

Einen Tag vor der Bundestagswahl machen Politiker in Interviews mit Forderungen von sich reden. So auch zwei von der SPD: Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius - Innenexperte des Teams von Kanzlerkandidat Martin Schulz - wirbt in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" für eine mögliche Überwachung der AfD: "Man darf vor einer zukünftigen Beobachtung der AfD zumindest in Teilen oder einzelner Landesverbände oder Jugendorganisationen nicht die Augen verschließen. Je nach weiterer Entwicklung wäre die Partei ein Thema für den Verfassungsschutz." Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) setzt sich derweil im RedaktionsNetzwerk Deutschland für den Reformationstag als Feiertag ein: "Ich kann mir gut vorstellen, den Reformationstag auch in Niedersachsen dauerhaft zum Feiertag zu machen", so Weil. "Ein zusätzlicher Feiertag für Niedersachsen ist gut vertretbar. Der Unterschied in der Anzahl der Feiertage vor allem zu den süddeutschen Bundesländern ist sehr deutlich." Schon in drei Wochen ist ja dann auch Landtagswahl.


10:07 Uhr

Laufband raus, Wahlurne rein

Dagmar Müsing aus Buchholz hat morgen Gäste - und zwar ungefähr 200. Denn das Wahllokal der Einwohner von Suerhop befindet sich in ihrem Hobbykeller.

Zwei Frauen kleben eine Musterwahlzettel an eine Wahlkabine.

Ein Fitnesskeller wird zum Wahllokal

Laufband raus, Wahlurne rein - regelmäßig vor Wahlen verwandelt Dagmar Müsing aus Buchholz ihren Fitnesskeller in eins der skurrilsten Wahllokale Norddeutschlands.

5 bei 1 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen


08:50 Uhr

Gäbe es eine Nichtwähler-Partei, stellte sie die zweitstärkste Fraktion

Wie effektiv die vielen Aufrufe an Wahlberechtigte sind, ihre Stimme abzugeben, wird sich morgen zeigen. Tatsache ist: In den vergangenen Jahrzehnten ist die Wahlbeteiligung zurückgegangen. Gaben bei der Bundestagwahl 1972 noch neun von zehn Wahlberechtigte ihre Stimme ab, waren es bei der jüngsten Bundestagswahl nur noch sieben von zehn. Gäbe es eine Nichtwählerpartei, würde diese im Bundestag die zweistärkste Fraktion stellen.

Freitag, 22. September


19:22 Uhr

"Gehen Sie wählen"

Kurz vor der Bundestagswahl hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) die Bevölkerung aufgerufen, am Sonntag wählen zu gehen. Es gebe viele Länder auf der Welt, in denen sich die Menschen nach freien und allgemeinen Wahlen sehnten, so Weil. In Deutschland sei das der Normalfall, aber eine Demokratie brauche eben auch Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger, etwa durch eine möglichst hohe Wahlbeteiligung. "Meine herzliche Bitte also: Machen Sie von Ihren demokratischen Rechten Gebrauch, gehen Sie zur Wahl." Auch NDR Redakteur Torben Hildebrandt ruft zur Wahl auf, er meint: "Auch, wenn wir das gerne mal vergessen: Wir entscheiden, wer uns regiert."

Redakteur Torben Hildebrandt steht in einem Studio von NDR 1 Niedersachsen. © NDR Fotograf: Hendrik Millauer

"Wählen zu können, ist ein Privileg"

NDR 1 Niedersachsen -

"Wir entscheiden, wer uns regiert. Wir entscheiden, wer aus der Opposition Druck macht!" NDR Redakteur Torben Hildebrandt mit einem Wahl-Appell zur Bundestagswahl 2017.

4,71 bei 7 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen


17:57 Uhr

Soll ich wählen? Und wenn ja: wen?


09:43 Uhr

Nicht wesentlich mehr Parteieintritte vor Wahlen

Die Bundestags- und die Landtagswahl in Niedersachsen nähern sich in großen Schritten. Wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur nun ergeben hat, haben beide Abstimmungen den Parteien hier im Land nicht wesentlich mehr Mitglieder beschert. In Niedersachsen bleibt die CDU die mitgliederstärkste Partei. Seit August 2016 hat sie aber Mitglieder verloren. Trotz einer Eintrittswelle nach der Kandidatur des CDU-Spitzenkandidaten Bernd Althusmann sank die Zahl von 61.078 auf 60.676. Der Grund? Altersbedingte Abgänge würden nur unzureichend kompensiert durch Neuzugänge, so die Partei. Der SPD-Landesverband steigerte sich um knapp 300 neu vergebene Parteibücher auf 57.364 Genossen. Den größten prozentualen Zuwachs hatte die AfD. Sie wuchs nach eigenen Angaben um 44 Prozent - auf derzeit 2.400 Mitglieder. Bei den Grünen gab es ebenfalls eine leichte Zunahme: Sie liegt jetzt bei 6.576. Auch die FDP meldete Zuwachs: hatte die Partei noch zu Jahresbeginn 5.273 Parteimitglieder, so hat sie zurzeit 5.636 zahlende Anhänger.

Donnerstag, 21. September


15:30 Uhr

36 Abgeordnete sagen Tschüss

Für 36 niedersächsische Abgeordnete endet mit der Landtagswahl am 15. Oktober ihre Arbeit im Parlament in Hannover. Wer das ist, sehen Sie hier.

Das Plenum im Landtag Niedersachsen.

Wer verlässt den Niedersächsischen Landtag?

Am 15. Oktober 2017 entscheidet sich, wer in den Landtag einzieht. Bei einigen Abgeordneten steht allerdings schon fest, dass sie in der neuen Wahlperiode nicht dabei sein werden.

5 bei 3 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen


14:15 Uhr

Wahlkampf: Weil am Dienstag in Celle

Zwei Tage nach der Bundestagswahl kommt Stephan Weil, Niedersachsens Ministerpräsident und SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, in den Landkreis Celle. Nach einem Besuch am Landgestüt Celle geht es laut SPD weiter nach Adelheidsdorf zu einem Automobilzulieferer. Im Anschluss stellt sich Weil gemeinsam mit Maximilian Schmidt, Landtagsabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender im Landkreis Celle, in Nienhagen den Fragen der Bürger.

Mittwoch, 20. September


22:00 Uhr

CDU will Quereinsteigerin als Kultusministerin

Im Fall eines CDU-Siegs bei der Landtagswahl soll Mareike Wulf Kultusministerin werden. Die 37-Jährige ist zurzeit Geschäftsführerin bei den niedersächsischen Unternehmerverbänden. Wulf kündigte bei ihrem ersten Auftritt an, dass sie Schwachstellen bei der Inklusion in den Blick nehmen werde. Sie werde den gemeinsamen Untericht von behinderten und nicht behinderten Kindern aber nicht stoppen. Außerdem will Wulf mit den Lehrern über ein neues Arbeitszeitmodell sprechen.


20:25 Uhr

Linke zeigt sich bereit für Landtags-Wahlkampf

Die Linke setzt bei der Landtagswahl neben dem Fokus auf soziale Gerechtigkeit auch auf "fünf Prozent plus X". Das erklärten die Spitzenkandidaten Anja Stoeck und Hans-Henning Adler bei der Vorstellung ihres Programms. Praktisch: Die Partei will Plakate wiederverwenden. Nach der Bundestagswahl werden sie per Aufkleber für die Wahl in Niedersachsen umgewidmet. Plakate mit der Aufschrift "Danke für ... Prozent" liegen schon bereit - wo jetzt eine Lücke klafft, wird der Wert später nachgetragen.


17:00 Uhr

Wahlkampf-Duelle im Landtag

Der Wahlkampf hat den Auftakt der letzten Runde im Niedersächsischen Landtag vor der Neuwahl geprägt. "Das waren gute Jahre für Niedersachsen", sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Mittwoch mit Blick auf die rund fünfjährige Amtszeit seiner rot-grünen Regierungskoalition. Die Abschaffung der Studiengebühren, saubere finanzielle Verhältnisse, erfolgreiche Energiepolitik: Die Bilanz falle positiv aus, sagte er in einer Aktuellen Stunde. Die Opposition von CDU und FDP reagierte mit harscher Kritik. "Das war ein hohes Maß an Realitätsausblendung, die wir hier erlebt haben", sagte der CDU-Vizefraktionschef Reinhold Hilbers. Die Verschuldung der Kommunen sei in den vergangenen Jahren mangels Unterstützung durch die Landesregierung gestiegen, die Investitionsquote gesunken. "Das macht unser Land vom Aufsteiger- zum Absteigerland. Das ist Ihre Bilanz", so Hilbers an die Adresse von Weil.


10:50 Uhr

Letzte Plenarwoche in Hannover

Heute und morgen kommen die niedersächsischen Abgeordneten letztmalig vor der Neuwahl zu ihren Sitzungen zusammen. Dabei geht es hauptsächlich um die Verabschiedung von Gesetzen. Weil die Wahl früher stattfindet als geplant, sollen möglichst viele Projekte den Landtag vorher noch passieren.

 

Weitere Informationen
mit Video

Alles neu: Premierenfieber im Landtag

Einen Monat nach der Neuwahl ist am Dienstag der Niedersächsische Landtag zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen. SPD und CDU setzten unterdessen die Koalitionsverhandlungen fort. mehr

Dienstag, 19. September


21:28 Uhr

Aufruf türkischer Vereine: Geht wählen!

Mehrere türkische Vereine haben ihre Mitglieder aufgerufen, sich am Sonntag an der Bundestagswahl zu beteiligen. "Wir sehen, wie die rechtspopulistischen Parteien agieren", sagte Osman Timur, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Niedersachsen (TGN). Gemeinsam zur Wahl zu gehen und seine Stimme einer demokratischen Partei zu geben, sei der beste Weg, Rechtspopulisten einen Riegel vorzuschieben, so Timur.


20:00 Uhr

Abgeordnetenwatch-Plattform zur Landtagswahl gestartet

Das Portal abgeordnetenwatch.de hat eine Dialogplattform zur Landtagswahl gestartet. Dort können Wähler den Direktkandidaten Fragen stellen. Fragen und Antworten werden laut Ankündigung auf der jeweiligen Profilseite des Befragten veröffentlicht. Alle Kandidaten aus den 87 Wahlkreisen hätten eine eigene Profilseite, so abgeordnetenwatch.de. "Unsere Demokratie lebt vom Mitmachen. Direkter Kontakt zur Politik ermöglicht auch direkte Beteiligung", so Projektleiterin Christina Lüdtke.


11:53 Uhr

Beim Thema Gleichberechtigung scheiden sich die Geister

Bei der Frage, wie die Gleichberechtigung von Frauen erreicht werden soll, zieht sich nach Recherchen der "taz" ein Graben durch die Parteienlandschaft. CDU und FDP sind gegen eine starre Quote. Wie die frauenpolitische Sprecherin der CDU, Petra Joumaah, angab, führe die Einführung einer Frauenquote in Unternehmen im Gegenteil zu "Akzeptanzproblemen bei den direkt und indirekt davon betroffenen Männern". Statt einer Quote solle daher die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden. Ähnlich sieht das die FDP. Ohne eine flexible Kinderbetreuung sei es für Frauen unmöglich, unabhängig von ihrem sozialen Umfeld arbeiten zu gehen, so FDP-Abgeordnete Sylvia Bruns. SPD, Grüne und Linke sind sich hingegen einig: Es muss eine Frauenquote her. Diese sorge nach Angaben der frauenpolitischen Sprecherin der Grünen, Anja Piel, dafür, dass zunächst einmal ein Gleichgewicht hergestellt werde. Dem stimmt SPD-Sozialministerin Cornelia Rundt zu. "Wenn der Frauenanteil in einem Bereich unter 50 Prozent liegt, müssen Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt werden", so Rundt. Die Linke geht noch einen Schritt weiter. Sie fordert, ein Frauenministerium einzuführen, dass sich mit Fragen dieser Art beschäftigt.

Weitere Informationen
mit Video

Fünf Gründe für Altersarmut bei Frauen

Frauen verdienen weniger als Männer, arbeiten häufig in Teilzeit, ziehen Kinder groß. Und am Ende des Lebens sind viele arm. Wie kommt es dazu und wie kann man das verhindern? (08.09.2017) mehr


10:30 Uhr

FDP will Polizei in Niedersachsen aufrüsten


07:43 Uhr

Diese Abgeordneten kandidieren bei der Landtagswahl nicht für ein neues Mandat:

  • Johann Ahlers

  • Ernst-Ingolf Angermann

  • Klaus-Peter Bachmann

  • Almuth von Below-Neufeldt

  • Karin Bertholdes-Sandrock

  • Otto Deppmeyer

  • Christian Dürr

  • Hans-Heinrich Ehlen

  • Mustafa Erkan

  • Rudolf Götz

  • Clemens Große Macke

  • Hans-Dieter Haase

  • Gabriele Heinen-Kljajic

  • Michael Höntsch

  • Dr. Gero Hocker

  • Otmar von Holtz

  • Angelika Jahns

  • Karl-Heinz Klare

  • Ingrid Klopp

  • Lothar Koch

  • Gabriela König

  • Gabriela Kohlenberg

  • Heidemarie Mundlos

  • Filiz Polat

  • Sigrid Rakow

  • Heinz Rolfes

  • Mechthild Ross-Luttmann

  • Ronald Schminke

  • Heinrich Scholing

  • Annette Schwarz

  • Uwe Strümpel

  • Detlef Tanke

  • Elke Twesten

  • Astrid Vockert

  • Kathrin Wahlmann

  • Lutz Winkelmann

Montag, 18. September


20:19 Uhr

Grüne stellen Zukunftsprogramm vor


20:00 Uhr

NABU mit klaren Forderungen an künftige Regierung

15 Parteien stellen sich im Oktober zur Landtagswahl. Der Wahlkampf läuft. Für die Arbeit des künftigen Parlaments haben die Naturschützer vom NABU klare Vorstellungen - und jüngst auch konkrete Forderungen gestellt. Zwar hätte Niedersachsen in den vergangenen Jahren Fortschritte gemacht, sei aber bei der Umsetzung und Finanzierung weit hinter anderen Bundesländern zurückgeblieben. Der Naturschutz-Etat müsse von derzeit knapp 70 Millionen Euro auf 155 Millionen Euro erhöht werden, heißt es. Die Vernetzung von Gebieten des EU-weiten Natura-Programms müsse gefördert werden. In Sachen Landwirtschaft sollen etwa Trinkwasserreserven vor Verseuchung geschützt und Verbandsbeteiligungsrechte von Umweltverbänden in der politischen Entscheidungsfindung wieder gestärkt werden.


19:01 Uhr

In den Bundestag - aber nicht mit Landtagsmandat

Bild vergrößern
Christian Dürr, Vorsitzender der Niedersächsischen FDP-Landtagsfraktion.

Christian Dürr und Gero Hocker (beide FDP) sowie Filiz Polat und Ottmar von Holtz (beide Grüne) sitzen im aktuellen Landtag in Hannover. Doch weil sie auf den Listen ihrer Parteien für die Bundestagswahl weit oben stehen, haben sie gute Chancen bald nach Berlin zu gehen. Nun zum Dilemma, von dem die Nordwest Zeitung (NWZ) zuerst berichtete: Sollten die vier in den Bundestag dürfen, stehen sie vor einem Problem. Niedersachsens Landesverfassung erlaubt keinem Abgeordneten zwei Mandate zu haben, also gleichzeitig im Bundes- und im Landtag zu sitzen. "Das Landtagsmandat klebt an mir fest, auch wenn ich mir größte Mühe gebe, es loszuwerden", zitiert das Blatt den Fraktionsvorsitzenden Dürr. Den Verzicht auf das Mandat kann nur der Landtag bestimmen und der tagt nach der Bundestagswahl bis zur neuen Regierungsbildung in Hannover nicht mehr. Die Lösung: Sie müssen nach der konstituierenden Sitzung des Bundestages ihren Mandatsverzicht dem Präsidenten des Landtags, Bernd Busemann (CDU), erklären.


15:51 Uhr

FDP macht sich für mehr Polizei stark

Knapp vier Wochen vor der Landtagswahl hat die FDP heute die innenpolitischen Schwerpunkte ihres Programms vorgestellt. Die Liberalen setzen auf mehr Polizisten: 1.000 an der Zahl in der nächsten Legislaturperiode, sollten sie am 15. Oktober genug Stimmen bekommen und in Zukunft wieder mitregieren. Außerdem will die Partei um den Spitzenkandidaten Stefan Birkner zehn Prozent mehr Justizstellen schaffen. Die Justiz in Niedersachsen sei überlastet, so Birkner.

Weitere Informationen

FDP für mehr Beschäftige bei der Polizei

1.000 Polizisten mehr, eine bessere Ausstattung, eine stärkere Justiz: Die FDP hat knapp vier Wochen vor der Landtagswahl in Niedersachsen ihr innenpolitisches Programm vorgestellt. mehr


10:45 Uhr

35 Abgeordnete bald nicht mehr dabei

Bild vergrößern
Karl-Heinz Klare (CDU) kandidiert nicht mehr für den Niedersächsischen Landtag.

Am Donnerstag ist die letzte Plenarsitzung des Niedersächsischen Landtags in dieser Wahlperiode. Und es ist ebenso die wirklich letzte Sitzung für 36 Abgeordnete. Sie bewerben sich nach Auskunft der vier im Parlament vertretenen Parteien nicht mehr für ein neues Mandat. Die Motive: Einige Abgeordnete wollen in den Bundestag wechseln, andere scheiden aus Altersgründen aus oder geben persönliche Gründe an. Nach Angaben der Landtagsverwaltung soll den ausscheidenden Parlamentsmitgliedern zum Ende der letzten Plenarsitzung am Donnerstag Gelegenheit für ein paar persönliche Bemerkungen gegeben werden. Der Dienstälteste unter den ausscheidenden Abgeordneten ist Karl-Heinz Klare (69) von der CDU. Der frühere Schulamtsdirektor bestimmte die Politik im Landtag mehr als 30 Jahre mit, in den vergangenen fünf Jahren war er stellvertretender Präsident des Parlamentes.


09:03 Uhr

Premiere für interaktives Format

Bild vergrößern
Stefan Birkner (FDP, li.) und Anja Piel (Die Grünen) beantworteten zahlreiche Fragen von Moderatoren und Facebook-Usern.

In der ersten Live-Sondersendung von Hallo Niedersachsen zur Landtagswahl stellten sich gestern die Spitzenkandidaten von Grünen und FDP auch den Fragen von Facebook- und ndr.de-Nutzern. Zahlreiche Fragen, die von den Moderatoren im Studio an Stefan Birkner (FDP) und Anja Piel (Grüne) weitergereicht wurden, gingen auf der Facebook-Seite von NDR Niedersachsen ein. Dabei waren die Themen Bildung, Umweltschutz und Diesel-Problematik diejenigen, die den Nutzern am meisten unter den Nägel zu brennen schienen. Nächstes Datum im gleichen interaktiven Format: der 1. Oktober. Dann stellt sich CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann den Fragen von Moderatoren und Nutzern der NDR Internetangebote. Eine Woche später ist Ministerpräsident und Spitzenkandidat Stephan Weil (SPD) dran.

Weitere Informationen

Piel und Birkner zum Wahlkampf-Auftakt im NDR

Die Landtagswahl-Spitzenkandidaten von Grünen und FDP haben beim NDR debattiert - bei Facebook Live stellten Nutzer Fragen. Themen waren Koalitionen, Bildung und die Landwirtschaft. mehr


08:24 Uhr

Duell zwischen Piel und Birkner

Was die Niedersachsen für die kommende Legislaturperiode schon mal nicht erwarten dürften, ist eine schwarz-grüne Regierung. Ein solches Bündnis hat zumindest die Anja Piel, Spitzenkandidatin der Grünen, für die Landtagswahl gestern in einer Sondersendung von Hallo Niedersachsen ausgeschlossen. In der ersten Sondersendung zur Wahl beantworteten sie und der Spitzenkandidat der FDP, Stefan Birkner, die Fragen von Andrea Lütke, Fernsehchefin im Landesfunkhaus Niedersachsen, und Thorsten Hapke, Redaktionsleiter Landespolitik/Fernsehen. Neben der Koalitionsfrage ging es zudem um Landwirtschaft - Birkner kritisierte die Grünen für ihre angebliche Klientelpolitik - und das Thema Bildung: Die FDP stehe viel mehr für eine Unterrichtsgarantie als die Grünen. Piel konterte, die Grünen würden die Schulsozialarbeit stärken wollen.

Sonntag, 17. September


10:04 Uhr

Braucht das Land neue Verkehrswege?

Fahrende Autos auf einer deutschen Autobahn.

Autobahnbau spaltet Parteien

Hallo Niedersachsen -

Der Bau neuer Autobahnen in Niedersachsen sorgt für Streit unter den Parteien. Während SPD, CDU und FDP in den Ausbau investieren wollen, lehnen Grüne und Linke neue Autobahnen ab.

5 bei 3 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen

Sonnabend, 16. September


18:29 Uhr

152 Gesetze unter Rot-Grün verabschiedet

Ein kurzer Rückblick auf die Legislaturperiode, die bald Geschichte ist: Seit dem Regierungswechsel 2013 kamen die Parlamentarier im Niedersächsischen Landtag zu 137 Sitzungen zusammen. 225 Gesetzentwürfe wurden dabei auf den Weg gebracht, 152 davon wurden nach Angaben der Landtagsverwaltung verabschiedet. Zum Vergleich: In der vorangegangenen Legislaturperiode schafften es mehr Entwürfe durch die Abstimmung: 195 von 271.

Weitere Informationen
mit Video

Bilanz: Rot-Grün hat 152 Gesetze verabschiedet

Mehr als 8.500 Drucksachen, 5.600 Kleine Anfragen, 152 verabschiedete Gesetze: Das ist die Bilanz des Niedersächsischen Landtags, der nächste Woche ein letztes Mal vor der Neuwahl tagt. mehr

Sonnabend, 16. September


15:05 Uhr

Politikunterricht - ganz praktisch

Sonnabend, 16. September


08:54 Uhr

Kampagnen im Netz

Wer hat wie viele Follower in den sozialen Netzwerken? Wer buhlt online wie um die Stimmen der Wähler? Sarah Geber, Kommunikationswissenschaftlerin der Uni Hannover, hat sich auf die Netz-Auftritte der Parteien angeschaut.

Internetwahlkampf.

Stimmenfang: Online-Wahlkampf liegt im Trend

Hallo Niedersachsen -

Auch in Niedersachsen findet der Wahlkampf längst nicht mehr nur auf der Straße statt. Viele Politiker gehen im Internet auf Stimmenfang - vor allem bei Facebook.

5 bei 1 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen

Freitag, 15. September


20:38 Uhr

Hilfe für behinderte Wähler

Die Behinderten- und Sozialverbände in Niedersachsen bieten zur Wahl eine Broschüre in leicht verständlicher Sprache an. Darin werden die Wahlen und das politische System erklärt. Auf fünf Seiten erklärt das Heftchen kurz und knapp, wie die Wahlen ablaufen. Die Broschüre ist bei Behindertenverbänden erhältlich; außerdem erhalten Betroffene im Internet Hilfe unter der Adresse www.einfach-waehlen.de. In Niedersachsen haben etwa 800.000 Menschen einen Schwerbehindertenausweis.


19:56 Uhr

15 Parteien stehen zur Wahl

Seit heute steht fest, dass insgesamt 15 Parteien bei der Landtagswahl in Niedersachsen antreten. Das hat die Landeswahlleiterin am Freitag bekanntgegeben. Im Vergleich zur jüngsten Wahl von 2013 sind acht neue Parteien dabei.

Das Bild zeigt den Landeswahlausschuss in Hannover. © NDR

Ausschuss entscheidet über Wahlvorschläge

Niedersachsen 18.00 Uhr -

Am Freitag hat der Landeswahlausschuss über die Wahlvorschläge der Landtagswahl entschieden. 22 Parteien haben am Montag ihre Kandidatenlisten eingereicht.

5 bei 2 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen


15:10 Uhr

Duell der Kandidaten live beim NDR

Am Sonntag geht der Landtags-Wahlkampf in die heiße Phase. Im Fernseh-Landesmagazin Hallo Niedersachsen treffen die Spitzenkandidaten von Grünen und FDP, Anja Piel und Stefan Birkner, aufeinander. Sie beantworten ab 19.30 Uhr die Fragen von Andrea Lütke, Fernseh-Chefin im Landesfunkhaus Niedersachsen, und Thorsten Hapke, Redaktionsleiter Landespolitik/Fernsehen. Nach der halbstündigen Sendung stellen sich die Kandidaten im Livestream auf der Facebook-Seite "NDR Niedersachsen" und auf ndr.de/niedersachsen eine Stunde lang den Bürgern: ndr.de- und Facebook-Nutzer können über die Kommentarfunktion unter dem Livestream Fragen stellen. Ausgewählte Fragen werden dann im Studio an die Kandidaten übermittelt - und live bis 21 Uhr beantwortet.

Stefan Birkner (FDP, li.) und Anja Piel (Die Grünen, re.)

Ihre Fragen an ... Anja Piel und Stefan Birkner

Die Spitzenkandidaten für die Landtagswahl von den Grünen und der FDP stellen sich bei Hallo Niedersachsen Zuschauerfragen. Diskutieren Sie mit - live auf Facebook und NDR.de.

3 bei 2 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen


07:51 Uhr

Sitzung des Landeswahlausschusses

Der Landeswahlausschuss entscheidet heute in Hannover in einer öffentlichen Sitzung über die Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge. Dabei soll auch die Frage geklärt werden, ob die Partei Liberal-Konservative Reformer (LKR) nach dem Tod von Spitzenkandidat Peter Drewes eine Nachnominierung vornehmen darf. Der 64-jährige Drewes war am Dienstagabend beim Absturz eines Kleinflugzeugs ums Leben gekommen.


07:18 Uhr

Merkel in Niedersachsen

Weil Bundes- und Landtagswahl so nah beieinander liegen, werden Wahlkampfauftritte auch mal für beiderlei genutzt: mit einem gemeinsamen Auftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl Bernd Althusmann.

Merkel auf Stimmenfang.

Merkel in Niedersachsen auf Stimmenfang

Hallo Niedersachsen -

Angela Merkel war ein letztes Mal auf Stimmenfang in Niedersachsen. Nachmittags auf dem Marktplatz von Lingen, dann im Hubschrauber "mit Rückenwind" nach Fallingbostel.

5 bei 1 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen

Donnerstag, 14. September


19:29 Uhr

CDU stellt Wahlkampfkampagne vor

Die CDU setzt im Landtagswahlkampf auf Prominenz: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Finanzminister Wolfgang Schäuble, Innenminister Thomas de Maizière und zahlreiche CDU-Ministerpräsidenten aus anderen Ländern kommen zu den Wahlkampfveranstaltungen. Das hat der niedersächsische Spitzenkandidat Bernd Althusmann heute mitgeteilt. Die niedersächsische CDU will für die Landtagswahl 3.200 Großplakate aufstellen und 80.000 an Laternenpfählen oder Zäunen aufhängen. Mit einem eigenen Wahlkampfsong will die CDU junge Wähler ansprechen.


14:17 Uhr

Noch fehlen Wahlhelfer

Damit der Ablauf der Wahlen reibungslos klappt, braucht jede Stadt Wahlhelfer. Vor einem Monat sah es für die Stadt Osnabrück noch mau aus: Nur 50 Prozent der benötigten Wahlhelfer hatten sich gemeldet. Zwangsverpflichtungen von Bürgern standen zur Debatte. Kurz vor der Bundestagswahl hat sich die Situation entspannt. In Osnabrück fehlen laut Wahlleiter von mehr als 1.000 benötigten Wahlhelfern nur noch 3. Für die Landtagswahl am 15. Oktober werden jedoch noch rund 120 Helfer gesucht. Zwangsverpflichtungen stünden aber nicht mehr zur Debatte.

Auch in anderen Gemeinden der Region ist bei der Landtagswahl noch Luft nach oben: In Lingen fehlen noch rund 45 Wahlhelfer. Meppen hat erst ein Drittel zusammen. 250 fehlen in Melle. Ein Grund könnten die Herbstferien sein. Viele der möglichen Wahlhelfer seien im Urlaub, so die Mitarbeiter der Wahlbüros. Aber alle Verantwortlichen sind sich einig: Bis zur Landtagswahl am 15. Oktober wird es genügend Helfer geben.  

Weitere Informationen

80.000 Wahlhelfer für die Landtagswahl gesucht

Niedersachsens Kommunen brauchen mehr als 80.000 Wahlhelfer für die Landtagswahl. Der vorgezogene Termin erschwert die Suche - und er liegt dazu noch in den Herbstferien. (17.08.2017) mehr


13:11 Uhr

Parteispitzen im Wahlkampf

In Niedersachsen kämpfen die Parteien um die Gunst der Wähler für gleich zwei Parlamente. Denn bevor der neue Landtag gewählt wird, ist am 24. September die Wahl zum Bundestag. Die Parteispitzen aus Berlin steigen dafür in den Ring - im Kampf um den dritten Platz.

Viele Leute sitzen in einem Saal

Grüne und FDP: Der Kampf um den dritten Platz

Hallo Niedersachsen -

Kurz vor der Bundestagswahl haben Grüne und FDP noch mal versucht, niedersächsische Wähler zu mobilisieren. Christian Lindner in Hannover, Katrin Göring-Eckhardt in Oldenburg.

3 bei 2 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen


07:23 Uhr

Die FDP stellt Bildungspolitik als ihr Kernthema vor

Die FDP in Niedersachsen macht die Bildungspolitik zu ihrem wichtigsten Wahlkampfthema. Sie schlägt unter anderem vor, die Nachmittagsbetreuung an Schulen vermehrt freien Trägern oder Vereinen zu überlassen. Lehrkräfte sollen so entlastet und Unterrichtsausfall somit seltener werden.

Mittwoch, 13. September

Wer wird gewählt - und wie?

Wie viele Wahlkreise gibt es in Niedersachsen? Was ist der Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimme? Und was haben die Menschen, die Sie am 15. Oktober wählen können, überhaupt für Aufgaben? Wir haben da mal ein Video gebastelt, das die wichtigsten Fragen beantwortet:

Eine Grafik weist auf die Landtagswahl in Niedersachsen hin. © NDR

Wie funktioniert die Landtagswahl 2017?

Alle fünf Jahre wird der Landtag in Niedersachsen gewählt. Das Video erklärt Ihnen, wie die Wahl funktioniert und wen Sie da eigentlich wählen.

4,38 bei 8 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen


12:39 Uhr

Bundestagswahl: Mehr Briefwähler in Niedersachsen

In Niedersachsen haben sich elf Tage vor der Bundestagswahl bereits viele Menschen für die Briefwahl entschieden. Die Stadt Osnabrück hat nach eigenen Angaben schon 19.000 Wahlscheine ausgegeben. Das sind 2.000 mehr als vor vier Jahren. In Melle hat jeder siebte Wahlberechtigte die Stimmabgabe per Post beantragt. Laut Deutscher Presseagentur hat Hildesheim bereits jetzt den Wert von 2013 erreicht. Als Grund gilt, dass das Durchschnittsalter der Wähler steigt.


12:37 Uhr

19 von 22 Parteien reichen Landeslisten-Vorschlag ein

Noch viereinhalb Wochen, dann machen die Menschen in Niedersachsen ihre Kreuze bei der Landtagswahl. 22 Parteien wollen antreten, 19 haben bis zum vergangenen Montag fristgerecht ihre Landeswahlvorschläge bei der Landeswahlleitung in Hannover eingereicht. Die entscheidet am Freitag abschließend und öffentlich über deren Gültigkeit. Eine Liste vom Bündnis C, von der Deutschen Gerechtigkeitspartei und der Partei das Haus Deutschland liegt nicht vor. Die Parteien haben zusätzlich die Möglichkeit, ihre Bewerber über Kreiswahlvorschläge als Direktkandidaten um die Erststimme ins Rennen zu schicken.

Dienstag, 12. September


17:56 Uhr

CDU stellt Kandidaten für Umwelt-Ressort vor

Gewinnt die CDU die Landtagswahl, soll Frank Oesterhelweg (r.) der neue Umweltminister werden.

Der CDU-Spitzenkandidat für die niedersächsische Landtagswahl, Bernd Althusmann, will den Abgeordneten und Landwirt Frank Oesterhelweg bei einem Wahlerfolg zum Umweltminister machen. Oesterhelweg sei ein bodenständiger Vollblutpolitiker mit Ecken und Kanten, sagte Althusmann bei der Vorstellung des 55-Jährigen am Dienstag in Hannover. Oesterhelweg ist Vorsitzender des CDU-Landesverbands Braunschweig und stammt aus dem Landkreis Wolfenbüttel. Ihm sei besonders daran gelegen, die Gegensätze von Ökonomie und Umwelt aufzulösen, sagte er. Außerdem wolle er den Wolf in Problemregionen künftig zur Jagd freigeben, trotz des strengen Artenschutzes. Der Diplom-Ingenieur gehört dem niedersächsischen Landtag seit 2002 an, seit 2013 ist er dort CDU-Vize-Fraktionschef. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Montag, 11. September 2017


14:08 Uhr

Wie wichtig sind den Parteien soziale Brennpunkte?

Eines der Themen im Wahlkampf ist die Sozialpolitik. Handlungsbedarf ist zum Beispiel in die Brennpunkte der Städte vorhanden. Gegenden, in denen die Unsicherheit häufiger Begleiter ist, gibt es durchaus: Viertel wie der Wollepark in Delmenhorst und Mühlenberg in Hannover. Was wollen die Parteien in den sozialen Brennpunkten der Städte unternehmen? Hier ein Überblick:

Logos mehrer Parteien.

Wahlkampf: Was tun gegen soziale Brennpunkte?

Hallo Niedersachsen -

In ihren Lösungsansätzen zu sozialen Brennpunkten stimmen die Parteien weitestgehend überein. Sie setzen auf Sozialarbeit, Betreuung und Bildung. Ein Überblick über die Positionen.

4 bei 1 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen


11:44 Uhr

Wer will was?

Die kleinen Parteien, in Hochrechnungs- und Ergebnisgrafiken unter dem Titel "Sonstige" zusammengefasst, sprechen selten die Masse der Wähler an. Ein Thema oder wenige Bereiche sind der Fokus der Kleinparteien. Was wollen sie erreichen? Ein Überblick mit beispielhaften Auszügen aus den Programmen.

Bündnis C - Christen für Deutschland

Das Bündnis C ist ein Zusammenschluss aus AUF (Partei für Arbeit, Umwelt und Familie - Christen für Deutschland) und PBC (Partei Bibeltreuer Christen). Bündnis C ist gegen die Ehe für alle, Abtreibung und Sterbehilfe. Einschränkungen dessen, "was man sagen darf", ein Prinzip der politischen Korrektheit also, lehnt die Partei ab. Über Migration schreibt Bündnis C, es sei Aufgabe Deutschlands, "die jungen Flüchtlinge gut auszubilden, sie freiheitlich-demokratische, christliche Grundwerte und Verantwortlichkeit für das Gemeinwesen zu lehren und sie damit als Initiatoren zukünftiger Veränderungen in ihren Heimatländern gut auszurüsten".

Bündnis der Generationen Niedersachsen (BdG)

Das Bündnis der Generationen will eine "moderne Sozialpartei für alle gesellschaftlichen Gruppen und alle Generationen" sein. Die Partei spricht sich für Zusammenhalt in der Gesellschaft aus und nennt als ihre Leitwerte "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Toleranz anderen gegenüber". Das Ideal der BdG: Menschen aller Generationen fühlen sich füreinander verantwortlich. Was das Land der Partei zufolge braucht, sind unter anderem hervorragend ausgebildete junge Menschen, eine "erstklassige Versorgung" von Patienten sowie Sozialsysteme, in die alle gleichermaßen einzahlen.

Bündnis Grundeinkommen LV Niedersachsen - Die Grundeinkommenspartei (BGE)

Die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle ist das Anliegen der Partei Bündnis Grundeinkommen. Dieses solle jedem "ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Zwang zu Arbeit oder anderen Gegenleistungen" gezahlt werden, unabhängig von anderen Einkünften. "Unser Ideal vom freien und emanzipierten Menschen, der eben ohne Bedingungen das Grundeinkommen erhält, schließt totalitäre und faschistische Bestrebungen aus", heißt es. Das Grundeinkommen, so betont die Partei, sei ihr einziges Anliegen: "Alle ihre Mitglieder haben verstanden, dass andere Themen nicht Gegenstand dieser Partei sind."

Das Haus Deutschland (DHD)

Die Partei Das Haus Deutschland fordert, dass Deutschland die NATO und auch die Europäische Union verlässt und aus dem Euro aussteigt. Deutsche Soldaten sollen aus Auslandseinsätzen abgezogen werden. Zugleich will die Partei den Wehrdienst wieder einführen, ebenso wie dauerhafte Grenzkontrollen. Des Weiteren sollen die Massentierhaltung beendet, genmanipulierte Lebensmittel verboten und Hanf "als Nutzpflanze, Heilpflanze und Genussmittel" legalisiert werden. Die Partei strebt außerdem eine Erhöhung des Mindestlohns und des Kindergeldes an. Die Renten müssten ebenfalls angepasst werden.

Demokratie in Bewegung (DiB Niedersachsen)

Mehr Mitbestimmung der Bürger wünscht sich die Partei Demokratie in Bewegung (DiB). Die Partei will eine solidarische Gemeinschaft - dazu gehöre zum Beispiel ein Mindestlohn von zwölf Euro sowie ein "nicht gewinnorientiertes Gesundheitssystem ohne Zwei-Klassen-Versicherung". Familien sollten stärker unterstützt werden, sowohl finanziell als auch durch den Ausbau von Betreuungsangeboten. Die DiB möchte die ökologische Landwirtschaft fördern und die Nutztierhaltung reformieren. Gefordert wird außerdem eine "Stärkung der EU durch eine Demokratisierung ihrer Institutionen".

Deutsche Gerechtigkeits Partei (DEGP)

Die Deutsche Gerechtigkeits Partei (DEGP) möchte "Politik von Menschen für Menschen" machen. Als Ziel nennt sie "ein gerechteres Zusammenleben". Die DEGP wünscht sich kostenfreie Kita-Plätze und mehr Unterstützung für Alleinerziehende. Der Mindestlohn solle bei zehn Euro liegen und geringfügige Löhne abgeschafft werden, fordert die Partei. Außerdem müsse eine Grundrente in Höhe von 1.100 Euro eingeführt werden. Jeder Bürger solle monatlich einen steuerfreien Grundbetrag in Höhe von 1.000 Euro bekommen. Die DEGP möchte auch das Steuerrecht stark vereinfachen.

Deutsche Mitte - Politik geht anders ... (DM)

Die Deutsche Mitte steht nach eigenen Angaben "für ethische Politik im Sinne der Bewahrung der Schöpfung: mit Herz, Augenmaß und Vernunft". Die Partei will die Bundesrepublik aus dem Euro herausführen und möchte "ein neues Ausländergesetz" mit "niedrigen Obergrenzen". "Banken werden ehrliche Dienstleister; Zockerei, Zins und Zinseszins werden abgeschafft", formuliert die Partei weiter, und: "Den Überwachungsstaat werden wir beenden - und Spionage von außen nicht mehr dulden." Deutschland, so heißt es außerdem, "verdient einen Friedensvertrag, endlich volle Souveränität und eine umfassende Verfassungsreform."

Die Grauen - Für alle Generationen, LV Niedersachsen

Die Partei Die Grauen fordert eine Mindestrente, die alle mitfinanzieren - auch Beamte und Selbstständige. Pflegestandards möchten Die Grauen ebenfalls verbessern. Für Kindererziehung sollten mindestens sechs Beitragsjahre bei der Rente angerechnet werden, so eine Forderung. Flexible Arbeitszeiten müssten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern, ein familien- und altersgerechter Wohnungsbau Kindern und Älteren ein lebenswertes Umfeld bieten. Darüber hinaus fordert die Partei unter anderem eine Vermögenssteuer und eine Vereinfachung des Steuersystems.

Die Republikaner (REP)

"Wir setzen uns gezielt für die Interessen der eigenen Bürgerinnen und Bürger ein und verstehen uns als Bewahrer der eigenen Kultur und Identität", sagen Die Republikaner über sich. Sie bezeichnen sich als "freiheitlich-konservative Patrioten" und sehen die Freiheit gefährdet durch "Denkverbote" des Staates, ausgedrückt in politischer Korrektheit. "Kein Überwachungsstaat", fordert die Partei, die den Verfassungsschutz in seiner jetzigen Form abschaffen will. Zu ihrer wichtigsten Forderung erklärt die Partei die "Bewahrung der deutschen Heimat, keine multikulturelle Gesellschaft, kein Vielvölkerstaat!".

Freie Wähler Niedersachsen (FREIE WÄHLER)

Die Freien Wähler wollen eine stärkere Finanzaufsicht. Bankvorstände und Aufsichtsräte seien für Fehler "persönlich haftbar zu machen". Insolvente Banken sollten verstaatlicht werden. "Keine Rettungsschirme, keine Eurobonds, kein Schuldentransfer", so einige der Forderungen. Die Freien Wähler sehen die Absicherung durch Hartz IV als nicht ausreichend an. Die Partei möchte das Steuerrecht vereinfachen. Der ländliche Raum müsse durch verbesserte Infrastruktur gestärkt und "gesunde Lebensmittel statt Gentechnik und Hormonnahrung" gefördert werden.

Liberal-Konservative Reformer Niedersachsen (LKR Niedersachsen)

Die Liberal-Konservativen Reformer tragen ihren Namen erst seit knapp einem Jahr: Die Partei hieß zuvor "Allianz für Fortschritt und Aufbruch" (ALFA), mitbegründet vom ehemaligen AfD-Vorsitzenden Bernd Lucke. Die Hauptaussagen und -forderungen der LKR: Der Euro sei in seiner jetzigen Form gescheitert. Alle Einkommensarten müssten gleich besteuert, das Steuerrecht vereinfacht werden. In den wirtschaftlichen Wettbewerb dürfe nicht mit Mindestlohn, Mietobergrenze, Geschlechterquote und anderen Mitteln eingegriffen werden. Einer der Slogans lautet zudem "Hilfskultur statt Willkommenskultur".

Ökologisch-Demokratische Partei, LV Niedersachsen (ÖDP)

Für Atommüll gebe es kein sicheres Endlager, sagt der Landesverband der Ökologisch-Demokratischen Partei. Man müsse stattdessen Zwischenlager so gestalten, dass ein dauerhafter Zugang gewährleistet sei: "Dies verbunden mit der Hoffnung, dass die Wissenschaft eines Tages Wege für eine gefahrlose Entsorgung finden wird." Die ÖDP will Tiere schützen: In Niedersachsen würden Nutztiere im "schier unfassbaren Umfang" qualvoll gehalten. Massentierhaltung solle beendet werden. Insgesamt wünscht sich die Partei eine Gesellschaft, die soziale Gerechtigkeit über "das Recht des Stärkeren" stellt.

Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)

Die PARTEI drückt in ihrem satirischen Programm tatsächliche Ansichten und Forderungen aus - sie sind nur ein wenig versteckt. So heißt es beispielsweise: "Die Flüchtlingsobergrenze wird - ganz im Sinne der Unionsparteien - jährlich neu definiert: Deutschland darf nicht mehr Flüchtlinge aufnehmen als das Mittelmeer." Tierversuche müssten eingestellt werden, Kosmetik und Medikamente "werden ab sofort an Spitzensportlern getestet, die sind allerhand Substanzen gewöhnt." Und "Der Irre vom Bosporus, Erdogan, wird nach Deutschland gelockt, festgenommen, eingekerkert und dann gegen Deniz Yücel ausgetauscht."

Partei Mensch Umwelt Tierschutz LV Niedersachsen (Tierschutzpartei)

Die Tierschutzpartei bezeichnet sich als "die erste Partei, die sich wirklich für die Tiere verantwortlich fühlt". Tierschutz müsse mit einem eigenen Artikel ins Grundgesetz aufgenommen werden, Tiere müssten ausnahmslos artgerecht gehalten werden. Am effektivsten für Tier- und Umweltschutz sei eine vegane Ernährung. Die Tierschutzpartei fordert eine vollständige Abschaffung der Jagd. Die Partei will sich zudem für Menschen einsetzen, die "keine Lobby bilden können, insbesondere Kranke und Pflegebedürftige, Behinderte, Opfer körperlicher und seelischer Gewalt, in Armut lebende Kinder und Obdachlose".

Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)

Die Piratenpartei hat ein umfangreiches Programm, das alle relevanten Politikfelder abdeckt - ihr Kernthema ist und bleibt aber das Internet. "Freu dich aufs Neuland" lautet ihr aktueller Slogan. Die Piraten setzen sich für den Schutz personenbezogener Daten und die informationelle Selbstbestimmung ein. Die verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung lehnen sie ebenso ab wie einen Ausbau der Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen. Die Piraten wollen eine "bedingungslose Bewahrung der Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger gegenüber staatlicher Überwachung in jedweder Form".

V-Partei³ - Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer (V-Partei³)

Die V-Partei³ setzt sich zum Ziel, "die Menschen als VerbraucherInnen zu schützen und zu unterstützen, Tiere zu achten, Klima und Natur zu erhalten und die Ursachen von Hunger, Krieg und Flucht auf der Welt zu erkennen und zu beseitigen". Die Partei wünscht sich ein "Verbot aller Tierschlachtungen, die in Verbindung mit der Produktion von Nahrungsmitteln, Kosmetik, Kleidung und Gebrauchsgegenständen stehen". Massentierhaltung müsse abgeschafft, kleine und mittlere ökologische Höfe gefördert werden. Bei der Mehrwertsteuer sieht die Partei Veganer und Vegetarier benachteiligt: Für Pflanzendrinks betrage sie 19, für Kuhmilch nur 7 Prozent.


10:02 Uhr

Auch die Kleinen wollen rein

Für jeden Bürger ein Grundeinkommen, Nato-Austritt, keine Geschlechterquote in der Wirtschaft und Kosmetika-Tests an Spitzensportlern - wüssten Sie, welche der 16 Kleinparteien mit diesen Forderungen in den Landtag einziehen will? Hier zunächst noch einmal die Übersicht aller 16 kleinen Parteien:

Kleine Parteien bei der Landtagswahl

Samstag, 9. September 2017


13:32 Uhr

Northeim: Auch noch eine Bürgermeisterwahl

Am 15. Oktober wählen die Bürger von Northeim nicht nur den neuen Landtag: Sie sollen auch über eine vorzeitige Abwahl von Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser abstimmen. Das hat der Stadtrat am Freitagabend beschlossen. Hintergrund ist ein lange andauernder Konflikt zwischen Kommunalpolitikern und Bürgermeister, in dem es vor allem um den umstrittenen Führungsstil Tannhäusers geht. Der parteilose Politiker war 2013 zum Bürgermeister gewählt worden.

Freitag, 8. September 2017


18:32 Uhr

22 Parteien stellen sich zur Wahl

Bild vergrößern
Landeswahlleiterin Ulrike Sachs hat mitgeteilt, welche Parteien sich zur Wahl stellen. (Archivbild)

Von 24 Bewerbern können 22 Parteien zur Landtagswahl antreten. Das teilte Landeswahlleiterin Ulrike Sachs mit. Die Vereinigung Christliche Abendländische Wertepartei (CAW) und die Vereinigung Familien-Partei Deutschlands würden wegen fehlender Nachweise nicht als Parteien anerkannt. Die 22 Parteien können bis Montag um 18 Uhr bei den jeweils zuständigen Wahlleitungen Wahlvorschläge einreichen. Über deren Zulassung entscheiden die Wahlausschüsse am 15. September.

Zur Landtagswahl treten an:

1. Christlich Demokratische Union Deutschlands in Niedersachsen (CDU)

2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

3. Bündnis 90/Die Grünen

4. Die Linke. Niedersachsen

5. Freie Demokratische Partei (FDP)

6. Alternative für Deutschland (AfD Niedersachsen)

7. Bündnis C - Christen für Deutschland (Bündnis C)

8. Bündnis der Generationen Niedersachsen (BdG)

9. Bündnis Grundeinkommen LV Niedersachsen - Die Grundeinkommenspartei (BGE)

10. Das Haus Deutschland (DHD)

11. Demokratie in Bewegung (DiB Niedersachsen)

12. Deutsche Gerechtigkeits Partei (DEGP)

13. Deutsche Mitte - Politik geht anders ... (DM)

14. Die Grauen - Für alle Generationen, LV Niedersachsen (Die Grauen)

15. Die Republikaner (REP)

16. Freie Wähler Niedersachsen (FREIE WÄHLER)

17. Liberal-Konservative Reformer Niedersachsen (LKR Niedersachsen)

18. Ökologisch-Demokratische Partei, LV Niedersachsen (ÖDP)

19. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die Partei)

20. Partei Mensch Umwelt Tierschutz LV Niedersachsen (Tierschutzpartei)

21. Piratenpartei Deutschland (Piraten)

22. V-Partei³ - Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer (V-Partei³)

Die Reihenfolge ergibt sich bei den im Bundes- oder Landtag vertretenen Parteien nach deren Stimmenanteil bei der letzten Bundestagswahl, danach dann nach der alphabetischen Reihenfolge.


14:50 Uhr

Schatten-Agrarministerin will ihren Hof mit Kameras ausstatten

Bernd Althusmanns Schatten-Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (beide CDU) macht sich nach der "Schweine-Affäre" um die NRW-Ministerin Christina Schulze Föcking Sorge um die Sicherheit auf ihrem Hof. Unbekannte waren in den Schweinemastbetrieb von Schulze Föckings Familie eingebrochen und hatten anschließend Videos von Schweinen mit abgebissenen Schwänzen veröffentlicht. Nun befürchtet Otte-Kinast, dass auch Bilder aus ihrem Milchkuh-Bestand auftauchen könnten. "Wir werden den Betrieb entsprechend mit Kameras ausstatten, damit wir wissen, wer über den Hof läuft, ", sagte die Chefin der niedersächsischen Landfrauen.


08:48 Uhr

Welche Parteien treten an?

Heute entscheidet Niedersachsens Landeswahlleiterin Ulrike Sachs darüber, welche Parteien und Gruppierungen zur Wahl zugelassen werden. Über CDU, SPD, Grüne, FDP und Die Linke, die bereits mit im Land gewählten Abgeordneten im Niedersächsischen Landtag oder im Bundestag vertreten sind, muss nicht entschieden werden - wohl aber über weitere 19 Bewerber.


07:45 Uhr

Guten Morgen - ein kleiner Rückblick

Willkommen zurück auf unserem Landtagswahl-Blog. Wir blicken schnell zurück auf den gestrigen Tag, an dem die zweite Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des NDR erschienen ist:

  • Die CDU liegt der Umfrage nach bei 37 Prozent, verliert 3 Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Umfrage im August.
  • Die SPD bleibt mit 32 Prozent zweitstärkste Partei.
  • Die AfD mit 7 Prozent und Die Linke (5 Prozent) würden ins Parlament einziehen.
  • Zwei Koalitionen wären rechnerisch möglich: Große Koalition und "Jamaika" aus CDU, Grünen und FDP.
  • Bei einer Direktwahl des Ministerpräsidenten würde Stephan Weil (SPD) das Rennen machen. Er liegt aktuell bei 47 Prozent, Bernd Althusmann (CDU) liegt bei 24 Prozent. Er verliert im Vergleich zum August 10 Prozentpunkte.

Donnerstag, 7. September 2017


21:17 Uhr

Reaktionen auf NiedersachsenTREND

Was die Spitzenkandidaten der Parteien zu den Ergebnissen der Umfrage sagen, haben wir für Sie noch einmal zusammengefasst. Der Wahlblog meldet sich morgen zurück!

Weitere Informationen
mit Video

Klare Freunde, klare Gegner, keine klare Mehrheit

Der NiedersachsenTREND sagt schwierige Mehrheitsverhältnisse nach der Landtagswahl voraus. Die Spitzenkandidaten sagen nichts zu Koalitionen - aber dazu, welche Partner sie ablehnen. mehr


19:14 Uhr

Weil: "Bewegung in die richtige Richtung"

"Ermutigend" nannte Ministerpräsident und SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil die Umfrage-Ergebnisse im NDR Interview. "Man spürt: Es ist deutlich etwas in Bewegung, und zwar aus meiner Sicht in die richtige Richtung." Ebenso wie Bernd Althusmann betont auch Weil: Der Ausgang der Wahlen sei offen. Die Ergebnisse der Bundestagswahl würden "sicherlich die letzten drei Wochen vor den Landtagswahlen mit dominieren. In welche Richtung, das kann heute noch niemand sagen." Über mögliche Koalitionen wolle er sich noch keine Gedanken machen, sagte Weil, ergänzte aber: "Mein Kopf kreist nur um eine einzige Frage: Wie schaffen wir es, den erfolgreichen Kurs der letzten Jahre fortzusetzen? Und der ist nun einmal geprägt worden durch eine rot-grüne Landesregierung, mit der - das zeigen die Ergebnisse - die Wählerinnen und Wähler zufrieden sind." Diese Arbeit wolle er gerne fortsetzen.


18:18 Uhr

Was könnte die Wahl bringen?

Thorsten Hapke, Redaktionsleiter Landespolitik, mit Einschätzungen zum NiedersachsenTREND.


18:05 Uhr

AfD rechnet mit Zugewinn

Wäre am Sonntag Landtagswahl, würde die AfD der aktuellen Umfrage zufolge in den Landtag einziehen: Sie käme auf 7 Prozent. Spitzenkandidatin Dana Guth glaubt, dass ihre Partei bis zur Wahl am 15. Oktober noch weitere Prozentpunkte hinzugewinnen wird. Guth sagte dem NDR: "Wir merken jetzt im Rahmen des Wahlkampfes, dass viele Menschen sich sehr mit dem Thema Politik befassen und viele Themen momentan die Menschen umtreiben. Von daher gehe ich davon aus, dass wir noch eine Bewertung nach oben erreichen können."


17:45 Uhr

Die Grünen wollen nicht mit der CDU

Die FDP schließt ein Bündnis mit den Grünen aus - und die wiederum eine Koalition mit der CDU. Das machte Grünen-Spitzenkandidatin Anja Piel im Gespräch mit dem NDR noch mal deutlich: "Wir haben im Moment keine Anknüpfungspunkte mit der CDU, wir können uns auch kein Bündnis mit der CDU vorstellen. Der Spitzenkandidat der CDU hat uns schon zum Hauptfeind erklärt. (...) Wir sehen keinen Grund, warum wir uns an der Stelle Gedanken machen sollen."


17:10 Uhr

Birkner schließt Koalition mit Grünen erneut aus

Würde die Landtagswahl so ausgehen wie der NiedersachsenTREND, wären rechnerisch nur zwei Koalitionen möglich: eine Große aus SPD und CDU und ein Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP. Stefan Birkner, Spitzenkandidat der FDP, hat aber heute im NDR Interview noch einmal betont: Mit Grünen und FDP - da geht gar nichts. "Das ist für uns keine Option", sagte Birkner. "Wir können uns eine Zusammenarbeit mit den Grünen nicht vorstellen, die niedersächsischen Grünen sind sehr weit links positioniert." Die FDP steht laut aktuellem NiedersachsenTREND bei 6 Prozent, die Grünen bei 10.


16:42 Uhr

Piel: "Das ist klasse, aber es bleibt eine Menge zu tun"

Per Twitter hat sich die niedersächsische Grünen-Spitzenkandidatin Anja Piel zum NiedersachsenTREND geäußert. Die Ergebnisse der Umfrage seien "erst mal klasse, es bleibt aber noch eine Menge zu tun", sagt Piel im Twitter-Video.


16:02 Uhr

Althusmann: Ausgang "völlig offen"

Der Spitzenkandidat der CDU, Bernd Althusmann, äußerte sich im Gespräch mit dem NDR zurückhaltender als die SPD-Fraktionschefin: "Das Rennen in Niedersachsen ist völlig offen. Weder Rot-Grün hat eine klare Mehrheit, noch Schwarz-Gelb." Althusmann warf der Landesregierung aber auch vor, insbesondere bei der Bildungspolitik gescheitert zu sein - und nannte damit das Thema, das den Wählern laut NiedersachsenTREND am wichtigsten ist. Auch in anderen Bereichen "brennt es lichterloh, und das wissen die auch", so Althusmann


15:25 Uhr

Harte Worte der SPD an die CDU

Mit einem schriftlichen Statement reagiert die SPD-Fraktionsvorsitzende Johanne Modder auf die Ergebnisse des NiedersachsenTRENDs - und wählt darin deutliche Worte: "Die Verleumdungen und Intrigen der CDU und ihres Kandidaten fallen auf die CDU selbst zurück. Die CDU verliert nicht nur insgesamt an Zustimmung, die Wählerinnen und Wähler senden nach der Intrige um den Fraktionswechsel von Elke Twesten auch ein klares Signal an den Kandidaten der CDU: Im Vergleich zur letzten Umfrage verliert er zehn Prozent an Zustimmung. Seit mindestens einem halben Jahrhundert hat kein Kandidat so einen herben Rückschlag zwischen zwei Umfragen erlitten. Besonders treffen muss die CDU aber wohl, dass selbst die Hälfte der CDU- und FDP-Anhänger mit der Arbeit der von der SPD angeführten Landesregierung zufrieden ist." Sie freue sich über diese Ergebnisse.


14:42 Uhr

65 Prozent für das Land als VW-Miteigentümer

Die Befragten antworteten auch auf Fragen zu Volkswagen: 26 Prozent wollen, dass Niedersachsen seine Anteile beim Wolfsburger Autobauer verkauft. Die Mehrheit, 65 Prozent, ist aber dafür, dass das Land Miteigentümer bleibt. Politiker im VW-Aufsichtsrat wollen 54 Prozent allerdings nicht sehen.


14:26 Uhr

Wer koaliert mit wem?

Die Regierungsbildung wird - Stand heute - keine einfache Angelegenheit. Rot-Grün hätte nach der aktuellen Umfrage keine Mehrheit. Die gemeinsamen 42 Prozent würden nicht reichen, um zu regieren. Dass aus der jetzigen schwarz-gelben Opposition eine Regierungskoalition wird, ist mit 43 gemeinsamen Prozent ebenfalls nicht möglich. Rechnerisch möglich, neben einer Großen Koalition aus CDU und SPD: die Variante "Jamaika" - also CDU, Grüne und FDP. Eine Koalition mit den Grünen hatte CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann allerdings zuvor ausgeschlossen. Sollten sich die Stimmen noch verschieben, dann wäre etwa eine Ampel aus SPD, FDP und Grüne möglich. Die drei Parteien liegen gemeinsam bei 48 Prozent.


13:58 Uhr

Thema Bildung vor Flüchtlingen

Interessant ist auch der Blick auf die Themen, die die Befragten aktuell bewegen. Während bei einer Umfrage zu Jahresbeginn Themen wie Flüchtlinge, Einwanderung und Asylpolitik den Menschen besonders wichtig waren, sind es nun Bildung, Schule und Ausbildung. Gefolgt vom Thema Flüchtlinge, der Infrastruktur- und Verkehrspolitik und der Situation auf dem Arbeitsmarkt.


13:34 Uhr

Die meisten Befragten zufrieden mit Rot-Grün

Wie steht es um die Zufriedenheit der Menschen in Niedersachsen mit der rot-grünen Landesregierung? Die Befragten sehen das so: 53 Prozent sind zufrieden, 4 Prozent sind sehr zufrieden. 34 Prozent sind weniger zufrieden und 6 Prozent gar nicht.


13:10 Uhr

Weil vor Althusmann

Könnten die Menschen in Niedersachsen den Ministerpräsidenten direkt wählen, würden 47 Prozent für Stephan Weil (SPD) stimmen. Der gewann in der aktuellen Umfrage 2 Prozentpunkte hinzu, während Konkurrent Bernd Althusmann (CDU) seit der vergangenen Umfrage im August 10 Prozentpunkte einbüßen musste. Er liegt nun bei 24 Prozent. Auffällig ist der Verlauf seit Jahresbeginn: Weil hatte in Umfragen zunächst stetig an Zuspruch verloren, Althusmann hingegen wurde zunehmend beliebter. Zur Veröffentlichung der August-Umfrage, Tage nach dem politischen Beben im Landtag, erreichten Weils Umfragewerte ihren Tiefpunkt, Althusmanns Werte ihren Höhepunkt. Dennoch lag er hinter Weil. Von da an wendete sich das Blatt wieder.


12:26 Uhr

Auch die AfD würde in den Landtag einziehen

Die Sonntagsfrage im Detail: Mit 37 Prozent liegt die CDU bei der Umfrage weiterhin vor der SPD, auch wenn die Christdemokraten 3 Prozentpunkte im Vergleich zur August-Umfrage verlieren. Die Sozialdemokraten bleiben bei 32 Prozent. Gefolgt von den Grünen mit 10 Prozent (August: 9 Prozent) und FDP mit 6 Prozent (5 Prozent). Neu im Parlament wären die AfD mit 7 Prozent (6 Prozent) und Die Linke mit 5 Prozent (3 Prozent).


12:12 Uhr

CDU mit Dämpfer, Linke wäre im Parlament

Wäre am Sonntag Landtagswahl in Niedersachsen, würde die CDU im Vergleich zur vergangenen Umfrage im August Verluste einfahren. Das ergab eine neue Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des NDR. So haben die Befragten geantwortet:

Die aktuellen Ergebnisse der NDR Umfrage

 

Auf einem Tablet ist die Seite des NDR Blogs zur Landtagswahl 2017 in Niedersachsen zu sehen.

Wahl aktuell: Der zweite NiedersachsenTREND kommt

Heute um 12 Uhr wird der NiedersachsnTREND veröffentlicht. Auch mit der Sonntagsfrage - Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Wahl wäre? Die Antworten gibt es im NDR Wahlblog.

5 bei 4 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen


10:00 Uhr

NiedersachsenTREND beantwortet die Sonntagsfrage

Bild vergrößern
10. August 2017: CDU vor SPD, trotzdem reicht es für Schwarz-Gelb nicht. Das ist das Ergebnis des ersten NiedersachsenTRENDs vor der Landtagswahl.

Zum zweiten Mal stellt infratest-dimap im Auftrag des NDR die Sonntagsfrage "Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag in Niedersachsen Landtagswahl wäre?". Die Antwort gibt es heute um 12 Uhr auf NDR.de. Im NiedersachsenTREND werden auch Fragen zur politischen Stimmung im Land gestellt. Zum Beispiel "Welche Probleme sollten als erstes gelöst werden?" und "Soll Niedersachsen weiter Anteile bei VW halten?"

Dieses Thema im Programm:

Hallo Niedersachsen | 24.09.2017 | 19:30 Uhr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen

09:00

GroKo in Niedersachsen: Was ist zu erwarten?

16.11.2017 19:30 Uhr
Hallo Niedersachsen
06:32

Elbvertiefung: Gericht verhandelt Klagen

16.11.2017 19:30 Uhr
Hallo Niedersachsen
10:07

Eine Torte mit Einhorn

16.11.2017 16:20 Uhr
Mein Nachmittag