Stand: 16.02.2017 11:43 Uhr

Göttingen: Gefährder noch nicht abgeschoben

Eine Woche nach der Festnahme von zwei Terrorverdächtigen in Göttingen ist noch unklar, wie mit den beiden Männern weiter verfahren werden soll. Derzeit werde weiter geprüft, ob der 22-jährige Nigerianer und der 27-jährige Algerier abgeschoben werden sollen, sagte ein Polizeisprecher in Göttingen am Donnerstag. Die Auswertung der sichergestellten elektronischen Geräte und Speichermedien sowie die Untersuchung der beschlagnahmten Waffen seien noch nicht abgeschlossen.

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Polizei nimmt mutmaßliche Gefährder fest

09.02.2017 19:30 Uhr
Hallo Niedersachsen

In Göttingen hat die Polizei bei einer Großrazzia zwei mutmaßliche Gefährder festgenommen. Offenbar planten Salafisten einen terroristischen Anschlag. Video (05:01 min)

Verdächtige im Langzeitgewahrsam

Momentan befinden sich die mutmaßlichen Gefährder im sogenannten Langzeitgewahrsam, dazu waren sie von Göttingen nach Braunschweig gebracht worden. Der Langzeitgewahrsam darf maximal zehn Tage andauern. Dieser Zeitraum wäre am Wochenende erreicht. Grundlage ist das niedersächsische Gefahrenabwehrgesetz.

Welchen Plan verfolgten die Gefährder?

Die Polizei hatte die beiden Verdächtigen, die der islamistischen Szene zugerechnet werden, am Donnerstag vergangener Woche bei einem Anti-Terror-Einsatz in der Universitätsstadt festgenommen. Sie sollen nach den Erkenntnissen der Ermittler einen Terroranschlag geplant haben. Die Vorbereitungen dazu waren nach Angaben der Ermittler so weit fortgeschritten, dass es jederzeit zu dem Anschlag hätte kommen können. Details zu den Plänen wurden bisher nicht bekannt.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 16.02.2017 | 10:30 Uhr

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