Ihre Meinung zur Wahl in Niedersachsen
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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist überzeugt, dass David McAllister Ministerpräsident in Niedersachsen bleibt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat fünf Tage vor der Landtagswahl in Niedersachsen auf NDR Info die Werbetrommel für den CDU-Spitzenkandidaten und amtierenden Ministerpräsidenten David McAllister gerührt. "Als CDU-Vorsitzende sage ich einfach, beide Stimmen für die CDU. Das ist ein guter Weg, um den Landesvater David McAllister auch weiter Ministerpräsident sein zu lassen", sagte Merkel im Gespräch mit NDR Hörfunk-Chefredakteurin Claudia Spiewak. Die Schwäche des Koalitionspartners FDP in den Umfragen bereitet der Kanzlerin offenbar keine Sorgen. Sie habe den Eindruck, dass die FDP aus eigener Kraft gute Chancen habe, in den Landtag zu kommen.
Bei ihren Wahlkampfauftritten in Niedersachsen erlebe sie großes Interesse der Menschen an der bevorstehenden Wahl, so Merkel weiter. Als Demokratin wünsche sie sich, dass sich die Menschen ein Urteil bilden und auch zur Wahl gehen.
Merkel nahm in dem 15-minütigen Gespräch auch zu den Problemen bei der Energiewende Stellung. Sie könne die Sorgen der Bürger gut verstehen. "Mit Recht wird von uns erwartet, dass wir eine Harmonisierung des Leitungsausbaus und des Neuerrichtens von Windkraftanlagen haben." Merkel bat aber auch um Geduld: Die Energiewende sei ein Lernprozess, ein solcher Energieumstieg habe noch nie stattgefunden. Keinen Zweifel ließ die Bundeskanzlerin daran, welche Bundesländer sie beim Windstrom ganz vorne sieht: "Ich bin davon überzeugt, dass man die Windenergie dort haben muss, wo der Wind besser weht und wo man billiger Windenergie bekommt, und das ist im Norden - in Schleswig-Holstein, in Niedersachsen, in Mecklenburg-Vorpommern. Der Norden hat ein Prä beim Wind."
Zur Situation in Mali machte Merkel deutlich, dass sich Deutschland nicht an den Kampfhandlungen dort beteiligen wird. Sorge davor, dass die Bundesrepublik in einen neuen Krieg hineingezogen werde, sei nicht berechtigt. "Wir überlegen, ob wir logistische Unterstützung leisten oder humanitäre Hilfe." Details würden noch ausgearbeitet, Hilfe beim Transport zum Beispiel sei möglich, je nachdem was verfügbar sei.
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