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Autoren

Gesine Enwaldt war als Redakteurin und Reporterin für die NDR Redaktionen von Panorama und Extra 3 im Einsatz sowie für ARD aktuell und in den ARD-Studios Tokio und Washington tätig. Für das ARD-Hauptstadtstudio hat Enwaldt als Korrespondentin aus Berlin berichtet. Seit März 2002 arbeitet sie als freie Autorin für diverse öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten, für die sie zahlreiche Reportagen und Dokumentationen gedreht hat. Gesine Enwaldt ist unter anderem mit dem Deutschen Fernsehpreis 2008 in der Kategorie "Beste Reportage" ausgezeichnet worden.

Kersten Schüßler war Redakteur und Autor für n-tv-Sendungen und drehte ab 2001 als freier Autor für 3sat, das ZDF, den NDR und den WDR Beiträge und Reportagen im In- und Ausland. Nach der Entwicklung von neuen Formaten für den rbb sowie eines Internet-Videoportals arbeitete Schüßler seit 2008 vor allem für Panorama/Panorama die Reporter, 45 Min sowie für Frontal 21. Der Autor hat 2009 den 2. Platz im Wettbewerb um den Helmut-Schmidt-Preis für die Arte-Dokumentation "Verbranntes Geld" erhalten.


Redaktion

Anke Jahns

 

Das Atommüllager im alten Salzbergwerk

 

Salzbergwerk Asse

Vor 40 Jahren begann man, 126.000 Fässer mit Atommüll achtlos in das marode Salzbergwerk zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel zu werfen. Im Inneren der Asse tickt eine Zeitbombe. Der Atommüll soll raus, so schnell wie möglich, beschwören Politiker. Doch hinter den Kulissen steht die Zeit still. Dabei dringen auch noch täglich 12.000 Liter Wasser in das instabile Bergwerk. "Warum dauert die Rettung der Asse so lange? Wer blockiert diesen Prozess?", fragen sich die Autoren und blicken hinter die Kulissen dieses europaweit einzigartigen Umweltskandals.

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Untertage © © NDR, honorarfrei
 
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Der Asse-Skandal

Im ehemaligen Salzstock verrotten die Atommüllfässer und kaum etwas passiert. Was sind die wahren Hintergründe für den Skandal?

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So wurden die Fässer in die Asse geschaufelt

Von wegen Forschungseinrichtung: In dem Salzbergwerk wurden Fässer mit Atommüll entsorgt wie auf einer Reste-Rampe. Das zeigt das Material des Bundesamtes für Strahlenschutz.

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Untertage © © NDR, honorarfrei
 
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Eine Zeitbombe tickt im Inneren der Asse II. In Deutschlands erster Atommülldeponie unter Tage drohen Wassereinbrüche. Eine Fahrt in die Stollen und Schächte zeigt Bedenkliches.

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Kindergeburtstage in der Asse?

Von Anfang an hat der Zeitzeuge Jürgen Kumlehn die Vorgänge um das Atommüllager verfolgt. Es habe in den 70ern unter anderem Geburtstage neben dem strahlenden Müll gegeben, erzählt er.

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Bundesumweltminister Peter Altmaier im Interview mit 45 Min. © NDR
 
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Was hat Altmaier mit der Asse vor?

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat die Asse eigentlich ganz oben auf die Agenda gesetzt. Wie steht er zur Rückholung des strahlenden Mülls aus dem Salzstock? mehr

Helge Jürgens in einem NDR Beitrag von 1979.
 
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Wie ein Kritiker mundtot gemacht wurde

Schon 1979 hat der Hydrogeologe Helge Jürgens vor den Folgen der Einlagerung von Atommüll in der Asse gewarnt. Dafür ist er bestraft worden: Er bekam in der Region keinen Job mehr.

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Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, und Autorin Gesine Enwaldt im Dekontaminierungsraum vor der Bohranlage in der Asse.
 

Wird das Rückholen des Atommülls verschleppt?

Es besteht dringender Handlungsbedarf, Asse II zu sanieren. Doch schon die Vorbereitungen für eine weitere Erkundung ziehen sich hin. Was sind die wahren Gründe dafür? mehr

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) steht bei seinem Besuch in der Schachtanlage Asse in einem Stollen. © dpa Fotograf: Julian Stratenschulte
 
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Altmaiers "Ohrfeige" für Asse-Gegner

Bundesumweltminister Altmaier will seinen umstrittenen Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit noch zwei Jahre beschäftigen. Dabei arbeitete der früher für den Asse-Betreiber. mehr

Gelbe Fässer mit aufgedrucktem Atom-Warnzeichen © dpa Fotograf: Tobias Hase
 
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Pläne für den Katastrophenfall gibt es nicht

In der Asse befindet sich in manchen Kammern vielleicht nur noch eine zähe radioaktive Masse. Was passiert, wenn das Bergwerk einstürzt? Welche Rolle spielt die Politik? mehr

Besucher betrachten im Atommüllendlager Asse einen großen Wasserspeicher, in dem das Zuflusswasser aufgefangen wird. © dpa-Bildfunk Fotograf: Jochen Lübke
 

Bürgerinitiativen für Asse-Wasser in Nordsee

Bürgerinitiativen begrüßen die Pläne, nicht radioaktiv verseuchtes Asse-Wasser ins Meer zu leiten. Strittig ist jedoch die Frage, wie das Wasser an die Küsten gelangen soll. mehr

Logo der Sendung 45 Min © NDR
Nächste Sendung
Vier Euro kostet die ofenfrische Margherita in Neapel. © © NDR/Hauke Wendler, honorarfrei

45 Min - Deutschland, Deine Pizza

Dokumentation
05.08.2013 | 22:00 Uhr

800 Millionen Pizzen verzehren die Deutschen pro Jahr. Aber was genau isst man da eigentlich? Carsten Rau und Hauke Wendler machen eine Reise durch Deutschland und Italien.mehr

Mehr zum Thema
Ein unterirdischer Gang im Bergwerk Asse. © Bundesamt für Strahlenschutz
 

Asse soll drei Jahre früher geräumt werden

Das geht aus dem zweiten Rahmenbetriebsplan hervor. (Meldung vom 08.05.2013) mehr


Bundestag einigt sich auf "Lex Asse"

Damit sollen die Hürden für eine Bergung der Atommüll-Fässer abgebaut werden. (Meldung vom 28.02.2013) mehr


Asse: Studie sieht kein erhöhtes Krebsrisiko

Landrat hatte sich von der Untersuchung mehr Daten erhofft. (Meldung vom 20.12.2012) mehr


Asse: Erstes Atommülllager unter der Erde

In dem ehemaligen Salzbergwerk wurde die Endlagerung von Atommüll unter der Erde erforscht. mehr


Atomkraft bleibt ein Problem

NDR Fernsehen: 45 Min

45 Min informiert über die Gefahren des strahlenden Abfalls und darüber, was im Fall einer Katastrophe passiert. mehr


Dossier: Der Streit über die Atomkraft

NDR.de informiert über eine umstrittene Technologie. mehr