Stand: 25.09.2017 20:27 Uhr

Werft-Ende: TKMS in Emden offen für Gespräche

Die Gewerkschaft IG Metall und der Betriebsrat von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) wollen in den kommenden Wochen Alternativen für die Standortschließung der Werft in Emden entwickeln. Das ist das Ergebnis eines runden Tisches bei Landeswirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) in Hannover. TKMS bleibt bei dem Plan, den Standort Emden mit seinen 220 Mitarbeitern schließen zu wollen. Immerhin verschließt sich das Unternehmen nicht mehr dem Wunsch der Mitarbeiter, sich Gegenvorschläge anzuhören. Die sollen in den kommenden Wochen erarbeitet werden. "Es wird aber schwierig, gegen eine feststehende Unternehmensentscheidung zu argumentieren", sagte Michael Hehemann von der IG Metall.

Mitarbeiter können nach Kiel wechseln

TKMS will den Standort Emden nach Kiel verlagern, um nach eigenen Angaben effizienter arbeiten zu können. Die Mitarbeiter haben das Angebot, dorthin zu wechseln. Wann die Werft in Emden geschlossen werden soll, ist noch nicht bekannt.

Weitere Informationen

ThyssenKrupp macht Standort Emden dicht

ThyssenKrupp Marine Systems wird seinen Standort Emden - die ehemaligen Nordseewerke - schließen. Die IG Metall vermutet, dass damit der Personalabbau vorangetrieben werden soll. (01.09.2017) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 26.09.2017 | 06:30 Uhr

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