Stand: 28.09.2015 11:32 Uhr

Polizei ermittelt nach Familienstreit in Vechta

Sie waren mit Eisenstangen aufeinander losgegangen, vier Menschen wurden dabei verletzt, schließlich rückte sogar eine SEK-Einheit an. Nach dem Familienstreit in Vechta ermittelt die Polizei nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Von den vier Verletzten waren am Sonntag ein 31- und ein 42-Jähriger mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der Jüngere sei bereits vernommen und aus dem Krankenhaus entlassen worden, sagte Polizeisprecher Frank Soika NDR.de. "Er ist mittlerweile wieder auf freiem Fuß", sagte Soika. Der 42-Jährige sei weiterhin im Krankenhaus und nicht vernehmungsfähig. Gegen die beiden ermittle die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung.

Anwohner wollen Schuss gehört haben

Anwohner hatte am Sonntag die Polizei gerufen, weil sich mehrere Personen eine Auseinandersetzung lieferten. Die Polizei war mit mehreren Streifen aus dem Landkreis Vechta und den umliegenden Landkreisen angerückt und sperrte den Bereich um das betroffene Wohnhaus in der Innenstadt ab. Auch zahlreiche Rettungswagen und Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort. Weil Anwohner zuvor einen Schuss gehört haben wollen, war auch ein Spezialeinsatzkommando (SEK) im Einsatz. Die Wohnungen seien nach Beweismitteln durchsucht worden. Eine Waffe sei dabei nicht gefunden worden, sagte Polizeisprecher Soika.

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