Stand: 19.05.2017 15:24 Uhr

Der haarige Goldafter plagt Wangerooge

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Hunderte sogenannte Goldafter-Raupen breiten sich auf Wangerooge aus.

Ein hübsches Tierchen sorgt derzeit für Unbehagen auf Wangerooge. Der Goldafter, zunächst eine Raupe, später ein Schmetterling, ist derzeit vermehrt auf der Insel anzutreffen. Er hat einen gestreiften Körper mit weißen und roten Flecken und langen Haarbüscheln, die beim späteren Falter auch am Hinterteil zu bewundern sind. Einige Touristen haben sich bereits gemeldet - sie fühlen sich nach Informationen von NDR 1 Niedersachsen unter anderem bei Spaziergängen eingeschränkt. Die Kurverwaltung hat bereits Hinweistafeln aufgestellt, denn auch die Strandpromenade verschonen die kleinen Krabbler mit dem goldenen Hintern nicht.

Raupen an einem Blatt.

Goldafterraupen plagen Urlauber auf Wangerooge

Hallo Niedersachsen -

Auf der Nordseeinsel Wangerooge sorgen derzeit kleine Tierchen für Unbehagen. Die feinen Haare der Goldafterraupen können bei Hautkontakt Juckreiz auslösen.

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Ein unangenehmer Juckreiz

Das Unangenehme an den Goldaftern sind ihre Brennhaare: Bei Kontakt mit der menschlichen Haut kann eine sogenannte Raupendermatitis entstehen. Es bilden sich Pusteln mit einem unangenehmen Juckreiz, der oft erst nach Tagen verschwindet. Wenn man als Wanderer in Berührung mit den kleinen Tierchen kommt, wird empfohlen, die Kleidung sofort zu wechseln, luftdicht zu verpacken und anschließend bei 60 Grad Celsius zu waschen.

Warmes Wetter sorgt für viele Raupen

Ein echtes Novum sind die vielen Raupen auf Wangerooge übrigens nicht. Der Kurdirektor sagte NDR 1 Niedersachsen, dass die ungebetenen Gäste beinahe jedes Jahr auf der Insel ihr Quartier beziehen. Das plötzliche warme Wetter in dieser Woche habe dann dafür gesorgt, dass viele Raupen geschlüpft seien.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 18.05.2017 | 12:00 Uhr

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