Stand: 15.09.2017 19:45 Uhr

Auf dem Radschnellweg von Lüneburg nach Hamburg?

Ein Traum für radelnde Pendler: keine Autos links und rechts direkt am Lenker, keine Schlaglöcher, keine Ampeln - freie Fahrt mit 30 Sachen. Bisher ist das kaum möglich. Doch im Nordosten Niedersachsens könnte dieser Traum bald Realität werden. Die Metropolregion Hamburg prüft, ob zwei Radschnellwege aus Niedersachsen in die Millionenstadt umzusetzen sind: von Stade über Buxtehude bis Hamburg und von Lüneburg über Winsen nach Hamburg. Insgesamt prüft die Metropolregion den Bau von acht Radschnellwegen. Mit 57 Kilometern Länge ist die Strecke Lüneburg-Hamburg der längste der möglichen Radschnellwege.

Das Bild zeigt Fahradfahrer im Straßenverkehr. © NDR

Autobahn für Radfahrer wird geprüft

Niedersachsen 18.00 Uhr -

Die Metropolregion Hamburg prüft, ob Radschnellwege umsetzbar sind. Diese könnten für Pendler aus Buxtehude, Stade oder Lüneburg eine Alternative zum Auto darstellen.

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Zwei der sechs möglichen Radschnellwege nach Hamburg beginnen in Lüneburg und in Stade.

"Wenn wir einen Beitrag zu sauberer Luft und weniger Staus leisten wollen, führt auch am Fahrrad kein Weg vorbei", sagte der Vorsitzende des Regionsrates der Metropolregion, Andreas Rieckhof. "Dafür brauchen Pendler gute Verkehrswege." Fragen, die noch geklärt werden müssen, sind: Wo müssen Brücken über Straßen oder Tunnel unter Bahnstrecken gebaut werden? Wo können vorhandene Wege erweitert werden?

2021 soll über Umsetzung entschieden werden

Diese Fragen sollen Machbarkeitsstudien klären. An den Kosten in Höhe von 300.000 Euro sind mit 20 Prozent die Landkreise Lüneburg, Harburg und Stade beteiligt. Gebaut ist dann allerdings noch kein einziger Meter. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudien soll bis 2021 vorliegen. Denn erst dann soll klar sein, wie teuer die Projekte wären. Und erst dann wird entscheiden - über den Traum für radelnde Hamburg-Pendler.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 15.09.2017 | 17:00 Uhr

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