Stand: 15.11.2015 14:22 Uhr

Lebensgefahr beim Rübenroden: Strommast "gefällt"

"Es blitzte und knallte", beschreibt ein Zeuge einen Unfall am Sonnabend auf einem Rübenacker bei Gehrden in der Region Hannover. Der Unfall hätte tödlich enden können - für zwei junge Leute ist der Vorfall jedoch wahrhaft glimpflich ausgegangen. Bei einem ungewollten Duell Rübenroder gegen Hochspannungsmast war der 23-jährige Fahrer mit dem Ausleger seiner Erntemaschine an einem Strommasten hängen geblieben - der knickte um, und die Leitungen begruben das Fahrzeug unter sich. Der Fahrer und seine 15-jährige Beifahrerin blieben nach Polizeiangaben unverletzt.

Rübenroder "fällt" Hochspannungsmasten

265.000 Euro Schaden

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00:30 min

Roder trifft Strommast: "Es blitzte und knallte"

Am Sonnabend ist bei Gehrden in der Region Hannover ein Strommast auf eine Erntemaschine gefallen. Ein Augenzeuge sah Blitze auf dem Feld und alarmierte die Feuerwehr. Video (00:30 min)

Allerdings mussten die beiden Insassen fünf Stunden in der Kabine ausharren, weil wegen der herabhängenden Leitungen die Gefahr eines Stromschlags bestand. Polizei und Feuerwehr sperrten den Unfallort im Umkreis von rund 100 Metern ab. Erst als Techniker der Bahn die Leitung erdeten, konnten die Beiden das Fahrzeug verlassen. Laut Polizei gehört der Strommast zur Deutschen Bahn. Beeinträchtigungen im Bahnverkehr habe es jedoch nicht gegeben, sagte eine Konzernprecherin NDR.de. Ein Polizeisprecher bezifferte den Schaden auf etwa 265.000 Euro.

Eine Erntemaschine steht auf einem Feld, über ihr ein abgeknickter Hochspannungsmast. © TeleNewsNetwork

Hochspannungsmast bei Ernte umgestürzt

In Gehrden in der Region Hannover ist am Sonnabend ein Strommast auf eine Erntemaschine gefallen. Die beiden Insassen konnten wegen Lebensgefahr erst nach Stunden befreit werden.

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