Stand: 29.01.2017 08:28 Uhr

Göttinger forschen an effektiverer Solarzelle

Wissenschaftler aus Göttingen und Clausthal-Zellerfeld sind aktuell an der Entwicklung einer neuartigen Solarzelle beteiligt. Sie soll Sonnenenergie mit weniger Verlusten als bisher in Strom umwandeln können. Der Strom in einer Solarzelle entsteht durch Elektronen, die in Schwingung versetzt werden, wenn die Sonne scheint, wie Dirk Raiser vom Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie erklärt. Das Problem: Die Elektronen fallen sehr schnell wieder in ihren Grundzustand zurück, deshalb ist die Energieausbeute nicht optimal.

Funktioniert bislang nur bei minus 35 Grad

Das Forschungsteam hat nun eine Solarzelle getestet, bei der die Elektronen dauerhaft in Schwingung bleiben und so mehr Energie erzeugen. Allerdings funktioniert der gewünschte Effekt bislang nur bei minus 35 Grad Celsius. Materialphysiker der Universität Göttingen und des Max-Planck-Instituts suchen nun nach Wegen, wie die große Energieausbeute auch bei Temperaturen über Null möglich werden kann. Serienreif ist die neuartige Solarzelle also noch nicht, sie muss weiter erforscht werden.

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Forschungsprojekt: Solarzellen zum Ausrollen

Dünn wie Folie und genauso biegsam: Solarzellen aus Schleswig-Holstein sollen den Markt der erneuerbaren Energien revolutionieren. (15.12.2016) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 29.01.2017 | 14:00 Uhr

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