Stand: 19.09.2017 15:27 Uhr

Seltene Krankheit: Student wandert für Spenden

Das von-Hippel-Lindau-Syndrom (VHL-Syndrom) ist eine seltene erbliche Tumorerkrankung, die in verschiedenen Regionen des Körpers auftreten kann. Der Leipziger Student Johannes Kowalewski will mit einer Wanderung vom Haus seines Vaters in Büsum an der Nordseeküste bis nach Leipzig auf die Krankheit aufmerksam machen und Spenden sammeln. Bisher gibt es kaum medizinische Forschung und Hilfe, weil die Zahl der Betroffenen vergleichsweise niedrig ist. "Es lohnt sich für die Pharmafirmen schlicht nicht", so Kowalewski.

Ein Mann läuft mit Gehstöcken auf einem Weg zwischen einer Straße und einem Acker. © NDR

Student will seltene Krankheit bekannt machen

Hallo Niedersachsen -

Mit einer Wanderung von der Nordsee bis nach Leipzig will Johannes Kowalewski auf das Von-Hippel-Lindau-Syndrom aufmerksam machen. Er hofft zudem auf Spenden für die Forschung.

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Blind durch Netzhauttumor

Beim VHL-Syndrom sind am häufigsten die Augen, das Kleinhirn und Rückenmark, die Nieren und Nebennieren sowie die Bauchspeicheldrüse betroffen. Ein Netzhauttumor kann zum Beispiel zur Erblindung führen, Rückenmarkstumore lösen Lähmungen aus. Johannes Kowalewski leidet selbst an der Krankheit und ist deshalb auf einem Auge blind. Der längste Teil seiner 733 Kilometer langen Wanderung führt durch Niedersachsen - durch die Lüneburger Heide, über Peine in Richtung Harz. Der 25-Jährige dokumentiert seine Reise online auf einer eigenen Seite und in sozialen Netzwerken.

Dieses Thema im Programm:

Hallo Niedersachsen | 19.09.2017 | 19:30 Uhr

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