Lessing - Dichter der Aufklärung
Lessings Werk ist heute aktuell wie vor 250 Jahren. In Hamburg wirkte der Dramatiker am Nationaltheater und stellte entscheidende Weichen. mehr
Gemeinsam mit internationalen Künstlern können sich die Besucher der Hamburger Lessingtage noch bis Sonnabend auf Weltreise begeben. Die Entdeckung Europas ist in diesem Jahr das zentrale Thema des Festivals, das wieder unter dem Motto "Um alles in der Welt" steht.
Das Thalia Theater mit seinen beiden Spielstätten und weitere Institutionen der Stadt laden zu Aufführungen, Vorträgen, Konzerten und Stadtführungen auf den Spuren Gotthold Ephraim Lessings. Die Veranstaltungen geben Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit den Ideen des großen Aufklärers.
Die Darbietungen repräsentieren eine bunte Mischung aus Bekanntem und Ungewöhnlichem. "Don Giovanni. Die letzte Party" nach Mozart und da Ponte, "Die Kontrakte des Kaufmanns. Eine Wirtschaftskomödie" von Elfriede Jelinek oder "Emilia Galotti" von Gotthold Ephraim Lessing stehen auf dem Programm. Außerdem sind während der Hamburger Lessingtage Darbietungen von Gast-Ensembles aus anderen Ländern zu sehen, etwa aus Großbritannien, China, Russland und der Schweiz.
Neben den Theateraufführungen gibt es eine Fotoausstellung und mehrere Konzerte. Es spielt unter anderem die deutsche Rock-Band "Tocotronic". "Lazyblood" zeigt eine Art Electro-Metal-Oper und auch die Pop- und Elektropop-Musikerin Bernadette La Hengst kommt zum Festival.
In der deutschen Slam-Hauptstadt Hamburg fehlte natürlich auch ein Poetry Slam nicht. "i, Slam - Poetry Slam oder was?" heißt der besondere Slam, auf dem sich junge Muslime zu Ereignissen weltweit und zum Geschehen in Deutschland eine lyrische Schlacht liefern.
Die Entdeckung Europas ist in diesem Jahr das zentrale Thema der Hamburger Lessingtage. Außergewöhnliche Bühnenstücke und Konzerte stehen bis Sonnabend auf dem Progamm.