Stand: 22.06.2017 18:00 Uhr

Volkstheater Rostock stellt neuen Spielplan vor

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Intendant Joachim Kümmritz setzt auf die Zusammenarbeit mit anderen Theaterschaffenden in der Hansestadt. (Archivbild)

Das Rostocker Volkstheater stellt den Spielplan für die Saison 2017/2018 unter das Leitmotiv "Kooperation und Integration". Dieses Motto ziehe sich wie ein roter Faden durch die kommenden Projekte, sagte Volkstheater-Intendant Joachim Kümmritz am Donnerstag bei der Vorstellung der Spielzeit. 27 Premieren, 18 Wiederaufnahmen und eine vielfältige Konzertreihe der Norddeutschen Philharmonie stehen in Kümmritz' zweiter Spielzeit als Intendant auf dem Programm.

Ein Orchester bei der Probe.

Volkstheater Rostock stellt neue Spielzeit vor

Nordmagazin -

27 Premieren und 18 Wiederaufnahmen sind für die neue Spielzeit am Volkstheater Rostock geplant. Damit alles gelingt, laufen bereits die ersten Vorbereitungen und Proben.

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Zusammenarbeit mit freier Szene

Die Spielzeiteröffnung steht am 24. September im Zeichen der Bundestagswahl. Und das nicht mit einer Premiere, sondern einer Wahlparty im Großen Haus für das junge Theaterpublikum unter dem Motto "Demokratie üben". Auch darüber hinaus öffnet sich das Volkstheater in Richtung Stadt und bringt fünf Koproduktionen auf die Bühne. Dabei wird auch auf die Zusammenarbeit mit der freien Szene gesetzt. So wird zum Beispiel das Projekt tanzland Rostock an der Produktion des Musicals "Fame" mitwirken. "Das soll eine feste Zusammenarbeit sein - und nicht nur sporadisch", sagte Kümmritz.

Große Titel, kleine Bühnen

Bei den neun Premieren im Großen Haus setzt das Volkstheater auf die großen Titel: "Die Csárdásfürstin" von Emmerich Kálmán und auch "Der Freischütz" von Carl Maria von Weber gehören dazu. Experimentelle Stücke dagegen, darunter zwei Uraufführungen, sollen auf den kleinen Bühnen im Ateliertheater und der Kleinen Komödie Warnemünde gezeigt werden.

Kartenverkauf hat leicht zugelegt

Wie Kümmritz sagte, habe der Kartenverkauf in dieser Saison um etwa sieben Prozent gegenüber der Vorsaison zugelegt. Bis April waren 68 500 Tickets verkauft worden, die Auslastung lag damit bei 72,6 Prozent. «Das ist überhaupt kein befriedigendes Ergebnis», betonte er. In einer Stadt wie Rostock mit seinen mehr als 200 000 Einwohnern müssten eigentlich Ticketverkäufe im Bereich von bis zu 130 000 möglich sein. Kümmritz hatte das Theater im Sommer vergangenen Jahres nach einer ziemlich chaotisch verlaufenen zweijährigen Intendanz seines Vorgängers Sewan Latchinian übernommen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 22.06.2017 | 18:00 Uhr

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