Erdbeeren kaufen, pflücken und richtig lagern

Geputzte Erdbeeren in Nahaufnahme. © NDR Fotograf: Claudia Timmann

Leuchtend rot und aromatisch duftend - Erdbeeren sind verführerisch und lecker. Rund drei Kilo isst jeder Deutsche im statistischen Durchschnitt pro Jahr. Beliebt sind Erdbeeren schon lange: Bereits unsere Urahnen kannten Walderdbeeren. Erste Funde reichen bis in die jüngste Steinzeit zurück. In der Antike priesen römische Dichter wie Ovid, Vergil und Plinius die Qualitäten der kleinen, aromatischen Früchte. Sie nannten sie "frega" oder "fregum", abgleitet vom lateinischen "fragare" (duften).

Prallvoll mit gesunden Stoffen

Pflanzenkunde: Erdbeeren

Botanisch gesehen gehören Erdbeeren zu den Rosengewächsen. Der Begriff Beere führt in die Irre: Eine Erdbeerfrucht ist eine Sammlung von Nüsschen, die als kleine Punkte zu erkennen sind. Daher werden Erdbeeren auch als Sammelfrüchte bezeichnet.

Neben ihrem einzigartigen Geschmack haben Erdbeeren noch weitere Vorzüge. So enthalten sie pro 100 Gramm mehr Vitamin C als Zitronen, außerdem die Vitamine B1 und B2 sowie die Mineralstoffe Kalzium, Kalium, Eisen und Magnesium. Bemerkenswert hoch ist der Gehalt an Folsäure, die für die Zellbildung wichtig ist. Zudem wirken Erdbeeren blutdrucksenkend und regen die Nierentätigkeit an.

Trotz der Fülle gesunder Inhaltsstoffe sind Erdbeeren zugleich kalorienarm. Eine große Portion enthält nicht mehr Kalorien als eine kleine Praline. Obwohl es viele verschiedene Erdbeersorten gibt, werden sie im Handel kaum unterschieden.

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