Stand: 27.03.2016 09:33 Uhr

Ärger wegen zu großer Osterfeuer

Ein Osterfeuer im schleswig-holsteinischen Elmshorn hat am Samstagabend den Zugverkehr zwischen Hamburg und Westerland für eine Stunde lahmgelegt. Ein Lokführer meldete so starken Rauch, dass er nicht weiterfahren konnte. Daraufhin sperrten Einsatzkräfte die Strecke, bis die Feuerwehr das Osterfeuer löschte, wie ein Polizeisprecher am Ostersonntag sagte. In Pinneberg löschte die Feuerwehr zudem ein Osterfeuer, das sich in der Nähe einer Baumschule gefährlich ausgebreitet hatte. Auch dieses Feuer lag nur wenige Hundert Meter von den Bahngleisen entfernt. Zu Beeinträchtigungen im Zugverkehr kam es aber nicht.

Osterfeuer im Norden - Manche lodern zu heftig

Hamburg: Osterfeuer wegen Wind abgeblasen

Starker Wind behinderte auch die traditionellen Osterfeuer an der Elbe in Hamburg. Nur zwei der vier großen Feuer durften komplett abbrennen, darunter das am Mühlenberger Loch. Das Feuer in Blankenese musste die Feuerwehr kurz nach dem Entzünden sogar löschen, wie NDR 90,3 berichtete. Der Wind stand "falsch" - Rauch und Funken wehten direkt in Richtung der Häuser am Hang. Zuerst versuchte die Feuerwehr noch, den Funkenregen durch Einsatz von Wasser einzudämmen. Aber die Gefahr war offenbar zu groß. Wohngebäude und vor allem Reetdachhäuser waren in Gefahr, sodass die Feuerwehr schließlich eingriff. Ein weiteres Feuer am Baurs Park durfte erst gar nicht entzündet werden. Am Elbstrand in Övelgönne brannten mehrere kleine Feuer. Das Osterfeuer auf dem Gelände der Horner Rennbahn war dagegen ein Erfolg, wie jedes Jahr hatte die Freiwillige Feuerwehr Billstedt-Horn eingeladen.

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