Stand: 03.01.2016 06:45 Uhr

Til Schweiger geht im Tatort durchs Fegefeuer

Es ist ein Kampf bis aufs Blut: Kommissar Nick Tschiller (Til Schweiger) und Banden-Chef Firat Astan (Erdal Yildiz) wollen nicht eher locker lassen, bis einer von ihnen stirbt. "Wir sind doch die guten", sagt Partner Yalcin Gümer (Fahri Yardim) in Sorge um Tschiller. "Ich schon längst nicht mehr", erwidert der Tatort-Kommissar. Er befindet sich in einem persönlichen Zwiespalt. Der Tatort "Fegefeuer", den Das Erste am 3. Januar um 20.15 Uhr zeigte, knüpft an "Der große Schmerz" an, der am Neujahrsabend ausgestrahlt wurde. Auch im vierten Teil thematisiert der Hamburg-Tatort mit Schweiger den Kampf mit dem brutalen Astan-Clan, der sich als roter Faden durch alle Fälle zieht.

Tschiller will Astan zur Strecke bringen

Physisches und psychisches Drama

"Tschiller bewegt sich in 'Fegefeuer' außerhalb jeglichen polizeilichen Rahmens. Er wird ganz auf seine Person und seinen Gegner Astan zurückgeworfen. Die beiden sind aneinander gekettet - sowohl physisch als auch metaphorisch", erzählt Regisseur Christian Alvart. Schusswechsel, Stunts und Verfolgungsjagden: "Regisseur Christian Alvart jagt Nick Tschiller von einem Desaster zum nächsten, der sieht ja dann auch am Ende jeder Folge immer sehr verbeult aus", so Hauptdarsteller Til Schweiger. Der Tatort "Fegefeuer" fährt auf jeden Fall jede Menge Action auf.

Und wer davon nach dem 3. Januar noch nicht genug hat, darf sich auf ein baldiges Wiedersehen mit dem Tschiller-Team freuen. Am 4. Februar startet "Off Duty" auf der großen Leinwand. "Fürs Kino haben wir in Sachen Action noch mal zwei, drei Schippen draufgelegt", erzählt Regisseur Alvart.

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