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Herzlichen Glückwunsch, ESC!

Am 24. Mai 1956 fand der erste Grand Prix d'Eurovision statt. Heute nennt sich das größte Musik-Spektakel der Welt Eurovision Song Contest, kurz: ESC.

Sechs ESC-Jahrzehnte mit grandioser Unterhaltung, schrillen Kuriositäten und denkwürdigen Auftritten: In unserem Special lassen wir die schönsten und skurrilsten Momente noch einmal hochleben und zeigen, was den Wettbewerb so unvergleichlich macht.

Reist mit uns durch eine Geschichte voller Trickkleider, Wunderlichkeiten und dem einen oder anderen Skandal, der den ESC geprägt hat.

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Kurioses und Skandale

Kurioses, Skandale und Politik aus sechs Jahrzehnten

 

Die 50er bis 80er

Die 50er bis 80er

Von solchen Gewinnchancen, wie sie beim ersten Grand Prix in Lugano herrschten, können Kandidaten heute nur träumen! Gerade einmal sieben Länder gingen 1956 an den Start. Die ersten Jahre waren geprägt von französischsprachigen Chansons und der Begleitung durch das Eurovision Orchester.

In den 70ern zog dann zunehmend der Pop beim ESC ein - zum Beispiel mit Abba, die sich 1974 wohl kaum hätten erträumen lassen, dass ihr Siegersong "Waterloo" Auftakt für eine Weltkarriere sein würde. Die ESC-Begeisterung steckte immer mehr Länder an: 1978 waren schon 20 Songs beim Wettbewerb dabei.

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Die 50er bis 80er

Die 50er bis 80er

 

Die schrägen 90er

Die schrägen 90er

1994 ertanzt sich die irische Formation Riverdance den Ruhm, von dem ihre Tänzer bis heute zehren. Der Eurovision Song Contest weitet sich nach Osten aus - unter anderem kommen die baltischen Staaten sowie Russland dazu. Mit dem deutschen Kandidaten Guildo Horn beginnt 1998 das "Stefan-Raab-Jahrzehnt", dessen Schützling Guildo Horn ist, und mit Dana International gewinnt das erste Mal eine Transsexuelle den ESC. Ab 1999 gibt es dann endgültig kein Live-Orchester mehr.

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Die schrägen 90er

Die schrägen 90er

 

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Die 2000er

Die noch schrägeren 2000er

 

Die 2000er

Wadde hadde dudde da?

Im Jahr 2000 geht Stefan Raab dann selbst ins Rennen und landet auf dem fünften Platz.
Die ESC-Gemeinschaft wächst weiter: Von San Marino über die ex-jugoslawischen Länder bis Armenien haben bis heute 55 verschiedene Länder teilgenommen. 2004 kommt das erste Semifinale, 2008 das zweite dazu - und die "Big 5" Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien und Deutschland müssen sich keine Sorgen mehr um ihre Finalqualifikation machen.

Englisch singen ist 'in', denn eine Sprachregelung gibt es nicht mehr. Dafür seit 2009 das neue Abstimmungsverfahren mit je 50/50 Televoting und Jury-Wertung.

 

Die 2000er

Kleiner Nachschlag gefällig?

Beim ESC 2009 wurde Georgien vor dem Finale disqualifiziert, da der Beitrag "We Don't Wanna Put In" als zu politisch und damit als nicht regelkonform angesehen wurde.

Der Titel wurde als Anspielung auf den russischen Ministerpräsidenten Putin und die Rolle Russlands im Kaukasuskrieg 2008 verstanden.

Meilensteine der ESC-Geschichte

Diese Momente prägten den ESC

Vom Grand Prix zum Eurovision Song Contest: Der Wettbewerb geht mit der Zeit - und erfindet sich immer wieder neu.

Meilensteine aus sechzig Jahren ESC-Geschichte

Kult und Kitsch

Was den ESC wirklich ausmacht ...

Bunte Outfits, schrille Vögel, überraschende Trickkleider und unvergessliche Bühnenmomente sind die Zutaten, die den Eurovision Song Contest so kultig machen. Auch im echten Leben kann man schon mal den einen oder anderen Doppelgänger von ESC-Kandidaten antreffen!

Das doppelte Lottchen

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Kult und Kitsch

Trickkleider

Kein ESC ohne Trickkleid! Diese modischen Zauberwerke sorgen zumindest für jede Menge Hingucker - das kann bei musikalischer Belanglosigkeit Wunder bewirken.

 

Kult und Kitsch

ESC - Die Show der Extreme

Größer, höher, weiter, schräger - beim ESC wimmelt es nur so von Superlativen und Statistiken.

  • Die meisten Siege

    Irland ist das Land mit den meisten Siegen: Unglaubliche sieben Mal hat die grüne Insel den Grand Prix gewonnen, zuletzt jedoch 1996. Die meisten letzten Plätze muss sich Norwegen auf die Fahne schreiben, nämlich ganze elf Mal.

  • Die meisten Punkte

    Bis zum Jubiläumsjahr 2015 hielt Großbritannien mit 3.844 Punkten den Rekord. Dann kam Måns Zelmerlöw und katapultierte Schweden an die Spitze. Das skandinavische Land steht nun mit 4.128 Punkten auf Rang eins der Punktestatistik.

  • Die kürzesten Songs

    Bislang hielt Patricia Bredin für Großbritannien den Rekord: Mit 112 Sekunden absolvierte sie den kürzesten Auftritt der ESC-Geschichte. Auch das hat sich 2015 geändert: Der Titel der finnischen Band Pertti Kurikan Nimipäivät ist gerade einmal 85 Sekunden lang.

  • Die meisten Mehrfachteilnehmer

    Den Rekord halten mit je vier Teilnahmen Fud Leclerc und Lys Assia. Udo Jürgens, Katja Ebstein, Chiara, Carola, Valentina Monetta und sieben weitere Kandidaten schafften immerhin eine ESC-Trilogie.

  • Der beste Startplatz

    Statistisch gesehen haben Teilnehmer auf der Startposition 17 die besten Gewinnchancen: Schon sechs Mal ging die Siegertrophäe an Kandidaten auf diesem Startplatz. 2015 startete auch Ann Sophie auf dieser Position, bekam aber null Punkte.

  • Die gewichtigsten Stimmen

    Da alle Länder bei der Abstimmung gleich gewichtet werden, haben die kleineren Teilnehmerstaaten theoretisch ein größeres Stimmgewicht. In San Marino leben beispielsweise knapp 31.000 Einwohner - in Deutschland dafür über 80 Millionen. Mit den Zahlen von 2010 gerechnet, galt die Stimme eines Sanmarinesen damit so viel wie die von 2.645 Deutschen.

  • Die knappsten Entscheidungen

    Puh, Glück gehabt: Mit nur einem Punkt Vorsprung gewann 1988 Céline Dion für die Schweiz. 1991 lagen Schweden und Frankreich sogar von ihren Punktwerten her gleichauf. Weil Schweden aber öfter 10 Punkte in der Abstimmung erhalten hatte als Frankreich, wurde den Skandinaviern der Sieg zugesprochen. Das war knapp!

  • Die meisten Teilnahmen

    Am häufigsten beim Eurovision Song Contest teilgenommen hat - naaa? Deutschland! Seit dem ersten Mal 1956 bis zum 60. Eurovision Song Contest in Wien waren wir bis auf 1996 jedes Mal dabei.

  • Zahlenspiele

    Lust auf weitere Zahlenspiele? Noch mehr davon gibt es auf eurovision.de.

     

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Und dann waren da noch unsere zwei ESC-Queens ...

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Die deutschen ESC-Queens

Nicole

Der Siegertitel von 1982 "Ein bisschen Frieden" darf bei ihren Konzerten nicht fehlen: 2010 haben wir ESC-Gewinnerin Nicole bei einem Konzert in Berlin begleitet.

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Die deutschen ESC-Queens

Lena

Ausnahmezustand: Lena wird in Hannover begeistert von Fans empfangen. Schon im Vorentscheid hatte sie sich schnell zur Favoritin entwickelt. Mit "Satellite" holt sie die ESC-Trophäe dann 2010 zum zweiten Mal nach Deutschland.

Zero Points

2015: Zero points for Germany ...

Zero Points

Ann Sophie

Zum ersten Mal seit 50 Jahren bekommt Deutschland in einem ESC-Finale keinen Punkt. Zuletzt teilte sich 1965 Ulla Wiesner mit den Kandidaten aus Belgien, Finnland und Spanien den letzten Platz. Sie alle hatten null Punkte. 2015 ereilt dieses Schicksal Ann Sophie und die österreichischen The Makemakes.

Zero Points

Vom Clubkonzert ins ESC-Finale

Ann Sophies Weg nach Wien

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Jubiläums-Sieger

Måns Zelmerlöw ist Held der Nacht

Die Trophäe des 60. Eurovision Song Contest gewinnt Måns Zelmerlöw mit "Heroes" und holt damit den sechsten ESC-Sieg für Schweden. In einem wahren Abstimmungskrimi setzt er sich mit 62 Punkten Vorsprung gegen die Russin Polina Gagarina durch.

Fans

Was wäre der ESC ohne seine Fans...?

Was macht den Eurovision Song Contest groß? Klar: Die inzwischen rund 200 Millionen Zuschauer, die den Wettbewerb live verfolgen. Genauso wie Tausende "Privat-Delegationen", die aus ihren Heimatländern zum Finale pilgern, um mit den Kandidaten vor Ort zu feiern. Das ist echte (Fan-)Liebe.

Die schönsten Fan-Bilder

Auf nach Schweden!

Hej, Sverige!

2016 zieht die ESC-Karawane weiter nach Schweden. In Stockholm zelebrieren Fans und Kandidaten den 61. des Eurovision Song Contest.

Für Deutschland ist diesmal "Manga-Voice" Jamie-Lee am Start.

Jamie-Lee im ESC-Rausch

Für die deutsche Teilnehmerin Jamie-Lee ist es ein aufregendes Jahr gewesen: Sie gewinnt den Vorentscheid, wird volljährig und veröffentlicht ihr Debütalbum "Berlin", in dem sie vor allem ihre Zeit bei der Casting-Show "The Voice of Germany" noch mal Revue passieren lässt. Auf dem Weg nach Stockholm wurde sie auf Schritt und Tritt von Comedian Bürger Lars Dietrich begleitet.

Jamie-Lees Weg nach Stockholm

Fulminante Show mit Voting-Krimi

Die 26 Teilnehmer-Länder haben auch im ESC-Jubiläumsjahr alles gegeben. Aufwendigste Bühnenshows, waghalsige Akrobatikaktionen und heftigste Emotionen: Am Ende konnte sich Ukrainerin Jamala über den Sieg in Stockholm freuen. Deutschland musste sich leider wieder mit dem letzten Platz zufrieden geben. Das neue Abstimmungsverfahren hatte die Spannung bis zum Schluss auf dem höchsten Level gehalten.

Die schönsten Bilder vom Finale in Stockholm

Herzlichen Glückwunsch, Jamala!

Mit dem dramatischen Titel "1944" holt Ukrainerin Jamala den ESC zum zweiten Mal in ihre Heimat. Bisher gelang das nur Sängerin Ruslana mit ihrem Sieg 2004. In diesem Jahr setzt sich Jamala vor allem gegen die Australierin Dami Im und den hochfavorisierten Russen Sergey Lazarev durch und katapultiert sich so an die Spitze der 26 Finalteilnehmer. Dazu gratulieren wir und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr - dann in der Ukraine!

Credits

Credits

Gestaltung und Umsetzung: Sahar Nadi, Merlin Schrader
Mitarbeit Text: Veronika Emily Pohl

Konzept und Redaktion: Jürgen Werwinski, Sabine Leipertz

Copyright Videos: EBU

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