Stand: 20.01.2017 09:29 Uhr

Fürste wieder in Indien - zum letzten Mal?

Die indische Hockey-Profiliga HIL startet am Wochenende in ihre fünfte Saison. Moritz Fürste war schon 2013 bei der Premiere dabei, nun geht er zum vierten Mal in Indien auf Torejagd. Für den früheren Welthockeyspieler ist es diesmal dennoch etwas Besonderes: "Ich freue mich extrem, weil es für mich das letzte Mal sein wird, dass ich mich mit der Weltklasse messe", sagte der 32-jährige Hamburger, der nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro seine Nationalmannschaftskarriere beendet hatte. In der Premierensaison 2013 holte Fürste mit den Ranchi Rhinos den Titel, in diesem Jahr wurde er von Vizemeister Kalinga Lancers ersteigert.

Exotik & Euphorie: Fürstes Indien-Abenteuer 2013

Drei Deutsche in Indien am Start

In Indien ist eine dreiköpfige deutsche Vertretung am Start. Neben dem Kapitän des UHC Hamburg sind auch der inzwischen in den Niederlanden aktive frühere UHC-Stürmer Florian Fuchs und erstmals auch der Kölner Christopher Rühr (einst Club an der Alster Hamburg) dabei. Fuchs wurde von Dabang Mumbai ersteigert, Rühr von den Ranchi Rays, dem Nachfolge-Club der Ranchi Rhinos. Beide treffen im Auftaktspiel der HIL im direkten Duell aufeinander. Tobias Hauke vom HTHC Hamburg ist in diesem Jahr nicht dabei. Wegen seines neuen Jobs als Teammanager bei den HSV-Fußballern kam das Abenteuer Indien diesmal nicht in Frage.

98.000 Euro Verdienst für einen Monat

Stürmer Rühr fiebert dem Start schon entgegen: "In der HIL zu spielen, wird mir in meiner Karriere sehr weiterhelfen. Ich werde unterschiedliche Hockey-Stile kennenlernen und kann durch die Erfahrungen in meinem eigenen Spiel noch schwerer ausrechenbar werden." Aber nicht nur das Sportliche lockt das deutsche Trio nach Indien - es ist auch das Geld: Fürste kassiert für seine Einsätze in der bis zum 26. Februar laufenden HIL umgerechnet 98.000 Euro, auch Fuchs (90.000) und Rühr (70.000) werden fürstlich entlohnt. Nach der Saison enden die Verträge. Im Herbst wird neu versteigert. In den sechs HIL-Teams dürfen acht Ausländer und zwölf Einheimische beschäftigt werden. Das Gros der Importstars kommt aus Australien, England und den Niederlanden.

Dieses Thema im Programm:

Sportreport | 22.01.2017 | 18:05 Uhr

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