Stand: 14.07.2017 11:10 Uhr

Holt Stich Nadal an den Rothenbaum?

Zuletzt spielte Rafael Nadal (l.) 2015 am Rothenbaum und gewann das Turnier.

Nach der Absage von Senkrechtstarter Alexander Zverev versucht Michael Stich, ein Zugpferd für das traditionelle Tennisturnier am Rothenbaum (24. bis 30. Juli) zu verpflichten. Im Visier hat der Turnierdirektor dabei offenbar Sandplatzkönig Rafael Nadal, dem jüngst mit seinem zehnten French-Open-Titel Historisches gelungen ist. "Wir versuchen, noch einen Top-Spieler zu verpflichten", bestätigte Stich, der eine Wildcard für das Hauptfeld der 111. German Open zurückhält. Namen möchte der ehemalige Wimbledon-Sieger aber nicht kommentieren. Dass er in diesem Jahr bei dem Weltranglistenzweiten aus Spanien gute Chancen haben könnte, ist aber nicht von der Hand zu weisen.

Der Spanier könnte in Hamburg Nummer eins werden

Der 31-Jährige hat in Wimbledon bereits am vergangenen Montag im Achtelfinale die Segel streichen müssen. Zudem ist Sand Nadals Lieblingsbelag. Er würde sich sicherlich nicht so schwer damit tun, zwischen der Rasen- und Hartplatzsaison nochmals auf seiner geliebten Asche anzutreten. Zuletzt schlug er 2015 am Rothenbaum auf und gewann das Turnier. Zudem könnte Nadal bereits mit einem Finaleinzug in Hamburg den Briten Andy Murray an der Spitze der Weltrangliste ablösen.

Stattliche Antrittsgage fällig

Für einen Spieler von der Qualität des Mallorquiners müsste Stich allerdings ein stattliches Antrittsgeld in Höhe von 300.000 bis 500.000 Euro organisieren. Nach "Bild"-Informationen stehen Sponsoren bereit, um die Gage für den Spanier zu bezahlen. Für Stich und das Turnier wäre ein Zugpferd der Kategorie Nadal womöglich überlebenswichtig. Die Zukunft der Sandplatzveranstaltung, die durch ihren Termin Ende Juli für die Top-Profis unattraktiv ist, ist derzeit vollkommen offen.

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Sport aktuell | 14.07.2017 | 12:25 Uhr

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