Johannes Bitter: Der HSV-Torwart feiert nach dem 35:30 gegen den VfL Gummersbach am 31. Bundesliga-Spieltag ausgelassen den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Der 2,05-Meter-Riese war der große Rückhalt des Teams.
Per Sandström: Wenn Bitter mal keinen so guten Tag erwischte, sprang Sandström für ihn in die Bresche. Genau wie der Stammkeeper wehrte "Pelle" mehr als 20 Siebenmeter ab. In der kommenden Saison wechselt er zu MT Melsungen.
Hans Lindberg: Prost! Der Däne (l.) stößt mit Michael Kraus auf die Meisterschaft an. Lindberg war mit mehr als 200 Treffern einmal mehr bester HSV-Torschütze. Eiskalt war er vor allem an der Sieben-Meter-Wurflinie.
Michael Kraus: Aber das Bier trinkt der Rückraumspieler dann doch lieber allein. Mit dem Wechsel von Lemgo nach Hamburg hat der 27-Jährige alles richtig gemacht: Erster Meistertitel!
Die Gilles: So sieht brüderliche Freude aus. Die beiden Franzosen Guillaume (o.) und Bertrand Gille strahlen um die Wette. Seit 1996 spielen sie zusammen und gehörten 2002 zum "Gründungsteam" des HSV.
Bertrand Gille: Der jüngere der beiden Franzosen glänzte an der Elbe als Kreisläufer. "Bobo" gehörte zudem zu den Dauerbrennern auf dem Parkett: In 32 von 34 Spielen war er dabei.
Guillaume Gille: Aber auch "Gino" weiß, wo des Gegners Tor steht. Den Rückraumspieler und Kapitän der Hamburger plagten jedoch immer wieder Verletzungen.
Torsten Jansen: Der Linksaußen traf beim entscheidenden 35:30-Erfolg über den VfL Gummersbach vier Mal. Auch sonst bewies er eindrucksvoll, dass es von Bundestrainer Heiner Brand ein Fehler war, ihn nicht mit zur WM zu nehmen.
Domagoj Duvnjak: Der Rückraum-Spieler lässt sich von den Fans feiern. Da bekommt selbst der Kroate feuchte Augen. Mit seinen gerade mal 22 Jahren ist er bereits ein Superstar der Bundesliga.
Stefan Schröder: Die Meisterschale ist zwar nicht echt, übersteht aber den "Bisstest" des 29-Jährigen unbeschadet. Der Rechtsaußen würde wahrscheinlich bei vielen anderen Bundesligaclubs Stammspieler sein. Trotz seiner "Nebenrolle" Liebling der Fans.
Pascal Hens: "Pommes" ist außer Rand und Band und verteilt eine Champagner-Dusche. Der wohl bekannteste deutsche Handballer ist erstmals deutscher Meister geworden.
Blazenko Lackovic: Schon während der entscheidenden Partie in Gummersbach jubelt der Kroate. Er weiß, die erste deutsche Meisterschaft ist den Hamburgern nicht mehr zu nehmen. Mit einer überragenden Hinrunde hatte er einen großen Anteil daran.
Marcin Lijewski: Der Pole präsentiert stolz das "Meister-Shirt". Der 33-Jährige profitierte von der Verletzung seines Bruders Krzystof. Gegen Kiel und die Rhein-Neckar Löwen erzielte er die Siegtore. Zweitbester Werfer beim Meister.
Krzysztof Lijewski: Der Pole wird den HSV verlassen und wechselt zum Ligakonkurrenten Rhein-Neckar Löwen. Zwei Drittel der Saison plagte sich der 27-Jährige mit seiner Schulter herum und konnte erst gegen Saisonende zeigen, dass er ein Weltklassespieler ist.
Igor Vori: Der Kroate (l.) wurde von seinem Mannschaftkollegen Bertrand Gille zum "besten Kreisläufer der Welt" gekürt. Auch beim Tänzchen mit Michael Kraus (r.) macht der Nationalspieler eine gute Figur.
Matthias Flohr: Der Linksaußen, der bereits seit 2004 in der Hansestadt spielt, schreit seine Freude über den Titel heraus. Der 29-Jährige präsentierte sich in der Meistersaison als echtes "Kampfschwein".
Marcel Schliedermann: Auch der 20-Jährige darf sich als Meister fühlen. Trotz nur vier Einsätzen.
Martin Schwalb: Der Trainer, Architekt des Erfolgs, bekommt eine Bierdusche von Stefan Schröder. Am 1. Juli übernimmt Schwalb die Geschäftsführung der HSV-Spielbetriebsgesellschaft, im August soll er Vereinspräsident werden.
Andreas Rudolph: Auch der Präsident ist endlich am Ziel seiner Träume. Der großzügige Mäzen etablierte den HSV mit seinen Millionen in der Weltspitze des Handballs.