Stand: 16.03.2016 20:44 Uhr

Flensburg macht seine Hausaufgaben

Gegen Wetzlar mit sechs Toren bester SG-Werfer: Lasse Svan.

Die SG Flensburg-Handewitt ist gut aus der Länderspielpause gekommen. Am 25. Spieltag der Handball-Bundesliga machte der Tabellendritte seine Hausaufgaben im Titelrennen und feierte einen souveränen 35:23 (16:12)-Heimsieg gegen die HSG Wetzlar. Ein wichtiger Erfolg, weil Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen zeitgleich einen ebenso klaren 33:21-Sieg in Stuttgart einfuhr. Gleichzeitig nahmen die Schleswig-Holsteiner Revanche für die 21:24-Pleite im Hinspiel. Lasse Svan war mit sechs Toren bester SG-Werfer.

Glandorf bricht den Bann nach fünf Minuten

Flensburg - Wetzlar 35:23 (16:12)

Tore Flensburg: Lasse (6), Glandorf (5), Mahe (4/2), Mogensen (4), Lauge Schmidt (4), Radivojevic (4), Kozina (4), Toft Hansen (2), Wanne (1), Jakobsson (1), Gottfridsson (1)
Wetzlar: Bliznac (7), Ferraz (6), Holst (3/3), Rompf (2), Mirkulovski (2), Weber (1), Hahn (1), Kohlbacher (1)
Zuschauer: 6.300

Die Flensburger, die ohne ihren erkrankten Stammtorwart Mattias Andersson auskommen mussten, brauchten allerdings eine kleine Anlaufphase, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Erst nach knapp fünf Minuten gelang Holger Glandorf das erste Tor für die SG zum 1:2. War die Partie zunächst ausgeglichen, zogen die Hausherren ab der 18. Minute das Tempo an - mit einem 4:0-Lauf innerhalb von fünf Minuten erhöhten die Flensburger von 10:9 auf 14:9. Hätte Europameister Andreas Wolff im HSG-Tor nicht den Siebenmeter von Kentin Mahé kurz vor der Pause gehalten, wäre die SG sogar mit einer Fünf-Tore-Führung in die Kabine gegangen.

5:0-Lauf der Flensburger zum 23:14

Wetzlar, eigentlich eines der abwehrstärksten Teams der Liga, hatte nach dem Seitenwechsel dem Tempo-Handball der SG nicht viel entgegenzusetzen. Mit einem erneuten Zwischensprint und dieses Mal sogar einem 5:0-Lauf zogen die Schleswig-Holsteiner von 18:14 (36.) auf 23:14 (42.) davon - die frühe Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber. Der Rest war Formsache für die Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes, die am Sonntag im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals bei Montpellier HB sicherlich auf mehr Gegenwehr stoßen wird.

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