Stand: 15.08.2015 15:50 Uhr

Holstein Kiel souverän gegen Bremens Nachwuchs

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Kiels Niklas Jakusch (l.) klärt vor Patrick Herrmann und Melvyn Lorenzen.

Holstein Kiel hat in der Dritten Liga seinen zweiten Sieg in Folge gefeiert und sich in das obere Tabellen-Drittel vorgeschoben. Die "Störche" schlugen am Sonnabend die zweite Mannschaft von Werder Bremen verdient mit 3:0 (1:0). Die Kieler knüpften dabei an die gute Leistung vom Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart (1:2) an und lieferten sich mit dem Bremer Nachwuchs in der Anfangsphase einen offenen Schlagabtausch. Im Blickpunkt stand dabei Werder-Keeper Raphael Wolf. In der achten Minute ließ die ehemalige Nummer eins der Bremer Bundesliga-Profis einen Schuss von Maik Kegel prallen und hatte Glück, dass Fabian Schnellhardt den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. Eine Minute später verschuldete Wolf die Kieler Führung. Der Schlussmann traf mit seinem Befreiungsschlag Marc Heider am Rücken und musste mit ansehen, wie der Ball ins Tor sprang.

Lewerenz trifft aus der Distanz

3.Spieltag, 15.08.2015 14:00 Uhr

  • Holstein Kiel
  • 3:0


  • W. Bremen II

Tore: 1:0 Heider (9.) 2:0 Lewerenz (58.) 3:0 Schäffler (90.)
Holstein Kiel: Jakusch - P. Herrmann, Mar. Krause, Wahl, Czichos - Siedschlag, D.-D. Weidlich, Kegel (87. Do. Schmidt), Lewerenz - Schnellhardt (61. Schäffler) - Heider (74. S. Sané)
W. Bremen II: R. Wolf - Busch, Hüsing, Mainka, Guwara (46. Manneh) - Fröde - von Haacke (46. Argyris), Lorenzen, Aycicek, Hilßner - Kazior (72. Kobylanski)
Zuschauer: 5055

Weitere Daten zum Spiel

Der Rückstand hinterließ Spuren bei der jungen Bremer Elf, die zunehmend weiter in die Defensive gedrängt wurde und froh sein konnte, dass Kiel vor dem Seitenwechsel seine Führung nicht weiter ausbaute. Schnellhardt (29.), Heider (31.) und Rafael Czichos (36.) hatten gute Gelegenheiten, den Vorsprung zu erhöhen. Kurz vor der Pause musste dann auch Holstein-Keeper Niklas Jakusch zum ersten Mal ernsthaft eingreifen, als er einen Freistoß von Levent Aycicek parierte. Die Gäste nahmen den Schwung mit in die zweite Hälfte und waren zunächst das tonangebende Team. Doch dann sorgte Steven Lewerenz für Ernüchterung bei den Bremern. Der Neuzugang überwand Wolf mit einem 18-Meter-Schuss (58.). Werder kam nicht mehr zurück, auch der ehemalige Kieler Kapitän Rafael Kazior konnte keine Akzente setzen und wurde in der 74. Minute ausgewechselt. Kiel kontrollierte das Geschehen und legte in der 90. Minute noch einmal nach: Manuel Schäffler zog von der Strafraumgrenze trocken ab - 3:0 und Schluss. "Für uns war es wichtig, dass wir den Schalter umlegen konnten nach dem DFB-Pokal", sagte der zufriedene Kieler Trainer Karsten Neitzel. Sein Gegenüber Alexander Nouri war tief entttäuscht: "Wir haben alles vermissen lassen, was du in dieser Liga brauchst, um zu bestehen."

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