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Fussball im Tornetz mit Mauspfeil (Montage) © fotolia.com Fotograf: creativedoxfoto
 

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1:1 in Erfurt - Hansa tritt auf der Stelle

von Henning Strüber, NDR.de

Rostocks Tom Weilandt trifft gegen Erfurt. © imago/Picture Point Fotograf: Picture Point Detailansicht des Bildes Sorgte mit seinem Treffer für einen Lichtblick: Tom Weilandt. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge ist dem FC Hansa Rostock am Sonnabend das erhoffte Erfolgserlebnis versagt geblieben. Die Mannschaft von Coach Marc Fascher kam im Ost-Klassiker bei Rot-Weiß Erfurt nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Tom Weilandt brachte Hansa in einer Partie auf mäßigem Niveau in Front (25.), Nils Pfingsten-Reddig erzielte vom Punkt den Ausgleich für Erfurt (45.+1). Damit rangieren die Mecklenburger weiterhin auf Rang acht, Erfurt blieb dagegen die vierte Partie in Folge ungeschlagen und hat sich etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. "Wenn du in Erfurt spielst, die wirklich hier auch den Abstiegskampf leben, darfst du nicht Hände-Hoch-Amerika spielen und denen auch noch ins Messer laufen", sagte Fascher nach der Partie.

Weilandt nutzt die erste Chance

Erfurt - Rostock 1:1 (1:1)

Tore: 0:1 Weilandt (26.), 1:1 Pfingsten-Reddig (45.+1/Foulelfmeter)
Zuschauer: 9.048
Erfurt: Sponsel - Ofosu-Ayeh, Kopilas, Oumari, Engelhardt - Pfingsten-Reddig - Drexler, Möhwald, Ströhl (46. Czichos) - Tunjic (84. Öztürk), Morabit
Rostock: Kevin Müller - Zolinski (74. Humbert), Holst, Pelzer, Michael Blum - Leonhard Haas - Mendy, Weilandt, Berger - Quaschner (59. Plat), Smetana

Nach abgesessener Gelbsperre kehrte Ondrej Smetana bei den Mecklenburgern ins Sturmzentrum zurück. Zudem vertraute Fascher den beiden Youngsters Ben Zolinski in der Abwehr und Nils Quaschner im Mittelfeld. Hansas jüngster Neuzugang Emil Rilke kam hingegen nicht zum Einsatz. Vor dem Steigerwald-Stadion setzte die Polizei Wasserwerfer gegen Hansa-Fans ein, nachdem diese eine Vorkontrolle überrannt hatten. Was beide Teams in der Anfangsphase auf dem Rasen boten, war hingegen nicht dazu geeignet, für Aufregung unter den rund 9.000 Zuschauern zu sorgen. Beide Teams tasteten sich zunächst ab, wobei die Hausherren etwas mehr fürs Spiel taten und nach 15 Minuten die erste Torgelegenheit hatten, als der frühere Nationalspieler Marco Engelhardt Hansas Nummer eins Kevin Müller mit einem Kopfball prüfte. Die Gäste dagegen brauchten zwar 25 Minuten bis zur ersten Torgelegenheit, nutzten diese aber auch gleich. Nach einem Eckball von Leonhard Haas stand Weilandt goldrichtig  und brachte den Ball mit einem Drehschuss in den Maschen unter.

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Mohammed Lartey von Hansa Rostock zieht ab. © INSIDE-PICTURE/Lutz Bongarts Fotograf: Lutz Bongarts
 
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Haas' unnötiges Foul

Marc Fascher © imago/Dünhölter SportPresseFoto Detailansicht des Bildes Hansa-Coach Marc Fascher dürfte von seinem Team mehr erwartet haben. Doch trotz der Führung gelang es den Norddeutschen nicht, insbesondere Dominik Drechsler und Smail Morabit auszuschalten, die sich in der Spitze immer wieder anspielbereit zeigten. So hatte Hansa bereits zwei Minuten nach der Führung Glück, dass dem völlig freistehenden Drechsler ein Lapsus bei der Ballannahme unterlief, sonst hätte es gut und gern 1:1 stehen können. Nach 35 Minuten kam Smail Morabit am Elfmeterpunkt frei zum Schuss – Müller war aber auf dem Posten. Hansa ging seinerseits mit den sich bietenden Konterchancen zu sträflich um. So folgte die Strafe auf den Fuß: Nach einem unnötigen Foul von Haas an Drechsler zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Pfingsten-Reddig verwandelte sicher (45.+1).

Plat vergibt den Sieg

Rostocks Nils Quaschner (l.) beim Zweikampf mit Erfurts Thomas Ströhl © imago/Picture Point Fotograf: Picture Point Detailansicht des Bildes Rostocks Nils Quaschner (l.) beim Zweikampf mit Erfurts Thomas Ströhl. Nach dem Wechsel plätscherte die Partie zunächst vor sich hin. Bis auf einen Fernschuss von Drechsler (59.), den Müller sicher parierte, tat sich vor den Toren wenig. Hansa versäumte es - wie im ersten Durchgang in Ansätzen gezeigt - die Erfurter Defensive mit schnellem Spiel über die Außenpositionen in Verlegenheit zu bringen. Nach knapp einer Stunde reagierte Fascher und brachte den von einer Adduktorenverletzung wiedergenesenen Johan Plat für Quaschner - ein Wechsel, der wirkungslos blieb. Hansa schaffte es, weder Plat noch Smetana in Szene zu setzen. Viele Rostocker Angriffe verpufften im Mittelfeld. Auch die langen Pässe in die Spitze, mit denen es das Fascher-Team immer wieder versuchte, landeten meist beim Gegner. Erst in Schlussphase nahmen die Norddeutschen das Heft wieder in die Hand. Ein gefühlvoller Schlenzer von Haas segelte knapp am langen Pfosten vorbei (81.). Plat vergab zwei Minuten vor Schluss den möglichen Sieg, als er den Ball freistehend aus vier Metern übers Tor schoss.

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Tabelle der 3. Fußball-Bundesliga © Panthermedia, NDR.de/Screenshot Fotograf: Alexander Ricci
 

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Hansa Rostocks Ken Leemans (r.) im Duell mit Darmstadts Elton da Costa © imago/Alfred Harder Fotograf: Alfred Harder
 
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Impressionen von den bisherigen Drittliga-Partien der Rostocker.

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