Stand: 03.12.2017 16:56 Uhr

KSV-Coach Anfang nach Köln? "Wir bleiben ruhig"

Kiel-Coach Markus Anfang steht angeblich beim 1. FC Köln auf dem Zettel.

Die Verantwortlichen des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel sind zuversichtlich, den Medienberichten zufolge von Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Köln umworbenen Trainer Markus Anfang halten zu können. "Er hat ein tolles Umfeld hier. Wir wissen, was wir an Markus haben und ich glaube, er weiß auch, was er am Verein hat. Es wird ja immer viel spekuliert und gemacht und getan. Aber wir bleiben ruhig - alles gut", erklärte KSV-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke der NDR 1 Welle Nord. "Herr Anfang hat einen Vertrag bei uns. Dass da in der Szene spekuliert wird, kann ich mir alles vorstellen. Nur, das ist für uns gar kein Thema", ergänzte der frühere Handball-Nationalspieler.

Schneekloth: Anfang wäre unter zehn Millionen nicht zu haben

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Auch Holsteins Sport-Geschäftsführer Ralf Becker bekräftigte am Sonntag bei "Sky", dass ein Abgang des Übungsleiters für ihn ausgeschlossen sei: "Die Frage stellt sich für mich nicht." Es sei "niemand" an ihn herangetreten, ergänzte Becker. Vereins-Präsident Steffen Schneekloth bezifferte via "Sportbuzzer" schon mal einen Preis für Anfang: "Wenn ein Verantwortlicher irgendeines anderen Vereins meint, unseren Trainer Markus Anfang aus seinem bestehenden Vertragsverhältnis vorzeitig auslösen zu wollen, dann wird das nicht für kleines Geld möglich sein. Bei der derzeitigen Marktlage werden wir unseren Trainer unter zehn Millionen Euro nicht abgeben."

"Mache mir über nix anderes Gedanken"

Anfang selbst hatte nach der Partie des Überraschungs-Tabellenführers am Sonnabend gegen Verfolger Fortuna Düsseldorf (2:2) ausweichend auf die Gerüchte um das angebliche Kölner Interesse an seiner Person geantwortet. "Ich bin hier bei Holstein Kiel Trainer. Wir haben gerade ein Topspiel hinter uns - und ich mache mir über nix anderes Gedanken", sagte der 43-Jährige NDR 2. Sein Kontrakt bei den "Störchen" ist bis 2019 datiert.

Stöger nach Sieglos-Serie entlassen

Wie der "Express" und die "Bild" übereinstimmend berichten, soll der gebürtige Kölner bei den kriselnden Rheinländern ein Nachfolgekandidat für Peter Stöger sein. Der Österreicher ist beim nach 14 Spieltagen noch sieglosen Tabellenletzten am Sonntag beurlaubt worden. Interimsmäßig wird Stefan Ruthenbeck, etatmäßiger Coach der U19 des Clubs, die Profi-Mannschaft bis zur Winterpause betreuen. Möglicherweise will der FC mit der Verpflichtung eines neuen Trainers bis zur Einstellung eines neuen Sportchefs warten. Als Nachfolger von Jörg Schmadtke, der im Oktober beim Schlusslicht ausgeschieden war, ist unter anderem der ehemalige HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer im Gespräch.

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 03.12.2017 | 22:40 Uhr

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