Stand: 10.11.2016 21:06 Uhr

Jakabfi im Torrausch: VfL-Frauen siegen 5:1

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Zsanett Jakabfi trug sich gleich vierfach in die Torschützenliste ein.

Die Fußball-Frauen des VfL Wolfsburg haben sich am Donnerstagabend eine glänzende Ausgangsposition für den Einzug in das Viertelfinale der Champions League verschafft. Im Achtelfinal-Hinspiel bei Eskilstuna United gewann die Mannschaft von Trainer Ralf Kellermann deutlich mit 5:1 (2:1). Zsanett Jakabfi überragte und schoss die Schwedinnen dabei fast im Alleingang ab. Vier Treffer gingen auf das Konto der Ungarin. Alexandra Popp erzielte Tor Nummer fünf. Das Rückspiel in Wolfsburg wird am kommenden Donnerstag (18 Uhr) angepfiffen.

Jakabfi trifft vor der Pause doppelt

Eskilstuna United - VfL Wolfsburg 1:5 (1:2)

Tore: 0:1 Jakabfi (5.), 0:2 Jakabfi (17.), 1:2 Banusic (31.), 1:3 Jakabfi (52.), 1:4 Jakabfi (63.), 1:5 Popp (76.)
Eskilstuna: Lundberg - Barsley, Quinn, Björn (81. Viggosdottir) - A. Svensson (64. Jansson), Diaz, Schjelderup, P. Andersson (73. F. Svensson), Schough - Larsson, Banusic
Wolfsburg: Schult - Kerschowski, Fischer, Peter, Maritz - Bachmann (88. van Egmond), Dickenmann (79. Simic), Gunnarsdottir, Jakabfi - Popp, Wullaert (67. Mittag)

Zwei Ziele hatte Kellermann vor dem Spiel ausgegeben. Trotz neuer Verletzungssorgen - Lena Goeßling fällt mit einem Knochen-Ödem möglicherweise bis zum Jahresende aus - sollte die Basis für ein Überwintern in der Königsklasse gelegt werden. Außerdem galt es, nach zuletzt glanzlosen Auftritten in der Bundesliga die Chancenverwertung zu verbessern. Insbesondere Jakabfi hatte letztgenannten Wunsch offenbar verinnerlicht. Nach einem Fehler im Abwehrverbund von Eskilstuna und einem gut getimten Zuspiel von Lara Dickenmann nutzte die Offensivkraft die frühe Chance zum 1:0 (5.). Die "Wölfinnen" setzten alles daran, ihrer klaren Favoritenrolle auch in der Folgezeit gerecht zu werden. Mit Erfolg: Erneut bediente Dickenmann Teamkollegin Jakabfi, die Ungarin ließ sich nicht zweimal bitten und baute den Vorsprung aus (17.). Die Gastgeberinnen taten sich schwer, die VfL-Defensive unter Druck zu setzen. Der Anschlusstreffer fiel trotzdem, als Marija Banusic mit einem platzierten Schuss Almuth Schult im VfL-Gehäuse überwand (31.). Großchancen von Jakabfi (33.) und Tessa Wullaert (35.) blieben auf Wolfsburger Seite bis zur Pause ungenutzt.

Jakabfi legt nach, Popp setzt Schlusspunkt

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Knapp fünf Minuten brauchte Jakabfi in Durchgang eins, nach dem Seitenwechsel ließ sie sich für einen Treffer zwei Minuten länger Zeit. Mit einer schönen Einzelaktion stellte sie dennoch zügig auf 3:1 (52.). Und auch danach war die 26-Jährige nicht zu stoppen: Einen Schuss von Wullaert konnte United-Keeperin Emelie Lundberg noch abwehren, doch Jakabfi staubte ab und ließ sich zum vierten Mal an diesem Abend feiern (63.). Dickenmann gelang wenig später noch ihr dritter Assist des Abends, ihre Hereingabe verwandelte Alexandra Popp per Kopf zum 5:1 (76.).

Wolfsburgs Fußballfrauen: Der Kader 2016/2017

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 10.11.2016 | 22:40 Uhr

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