Stand: 06.03.2016 15:51 Uhr

Glückliches Remis für Osnabrück in Münster

Mit Glück und einem starken Keeper Marvin Schwäbe hat sich der VfL Osnabrück einen Punktgewinn in der Dritten Liga erkämpft. Die Niedersachsen kamen am Sonntagnachmittag im Derby bei Preußen Münster zu einem torlosen Remis. Der Tabellendritte konnte damit einen Kontrahenten im Aufstiegskampf auf Distanz halten. Weil Erzgebirge Aue die U23 des FSV Mainz 05 mit 1:0 bezwang, beträgt der Rückstand auf die zweitplatzierten Sachsen nun vier Zähler.

Preußen lassen viele Chancen aus

VfL-Coach Joseph Enochs sah seine ersatzgeschwächte Mannschaft - sechs Akteure fehlten gesperrt oder verletzt - von Beginn an unter Druck. Nur selten konnten die Niedersachsen Münsters Angriffe im ersten Abschnitt frühzeitig unterbinden. Sie hatten Fortune, dass die Hausherren im Abschluss erhebliche Defizite offenbarten und Keeper Schwäbe einmal mehr sein sehr großes Talent unter Beweis stellte. Bei den zu ungenau abgeschlossenen Versuchen von Philipp Hoffmann (11.), Mehmet Kara (13.) und Charles Elie Laprevotte (20.) musste der 20-Jährige zwar nicht eingreifen. Doch gegen den früheren Osnabrücker Adriano Grimaldi verhinderte Schwäbe zweimal prächtig den Rückstand (37., 40.). Auf der Gegenseite besaß Francky Sembolo zwei Möglichkeiten für die "Lila-Weißen". Einmal scheiterte der Angreifer an Preußen-Keeper Niklas Lomb (14.), später traf er freistehend einen Kopfball nicht richtig (22.). Er ging über das Gehäuse. Das 0:0 zur Pause war für die Enochs-Elf schmeichelhaft.

Kaum Höhepunkte in Abschnitt zwei

29.Spieltag, 06.03.2016 14:00 Uhr

  • Pr. Münster
  • 0:0


  • VfL Osnabrück

Tore: -:-
Pr. Münster: Lomb - Kopplin, Schweers (81. Heitmeier), Pischorn, Tritz - Laprévotte, Philipps - P. Hoffmann (89. Reichwein), Bischoff, Kara (81. Krohne) - Grimaldi
VfL Osnabrück: Schwäbe - Bleker, Willers, Pisot, Hohnstedt - Ornatelli, S. Chahed, Syhre, Kandziora (64. Odenthal) - Savran, Sembolo (85. Krasniqi) -
Zuschauer: 10077

Weitere Daten zum Spiel

Im zweiten Durchgang gelang es den Niedersachsen etwas besser, die Hausherren aus der Gefahrenzone fernzuhalten. Münster musste wohl auch etwas Tribut für seinen sehr hohen Aufwand in den ersten 45 Minuten zollen. Da es der VfL weiterhin nur sporadisch verstand, konstruktive Angriffe zu initiieren, waren die Zuschauer nun Zeugen einer zähen Auseinandersetzung, in der Osnabrück lange nach dem Motto "Safety first" handelte. Erst als sich die Hausherren müde gelaufen hatten, agierte die Enochs-Elf auch in der Vorwärtsbewegung etwas mutiger. Allerdings ergebnislos. Ein Erfolg der insgesamt sehr passiven Gäste wäre des Guten dann allerdings auch zu viel gewesen. Zumal Schwäbe in der Nachspielzeit noch einmal sein ganzes Können zeigen musste, als Grimaldi seine dritte Großchance besaß (90.+2).

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