Stand: 24.10.2015 15:50 Uhr

Osnabrück gelingt Dreier gegen Erfurt

VfL-Spieler Kim Falkenberg (r.) im Zweikampf mit Florian Bichler.

Der VfL Osnabrück darf in der Dritten Liga weiter nach oben schielen: Die Mannschaft von Trainer Joe Enochs kam am Sonnabend gegen den FC Rot-Weiß Erfurt zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg und siegte zum zweiten Mal in Serie. Der Treffer fiel erst vier Minuten vor dem Ende. Der Sieg ging aufgrund der Chancen in der zweiten Hälfte in Ordnung. Bitter für den VfL: Stürmer Marcos Alvarez musste in der 73. Minute verletzt den Platz verlassen. Wegen eines Teilausschlusses sahen nur 4.859 Zuschauer die Partie an der Bremer Brücke.

Überschaubarer Unterhaltungswert vor der Pause

14.Spieltag, 24.10.2015 14:00 Uhr

  • VfL Osnabrück
  • 1:0


  • RW Erfurt

Tore: 1:0 C. Groß (86.)
VfL Osnabrück: Schwäbe - K. Falkenberg, Pisot, Willers, Dercho - Ornatelli, C. Groß, Syhre (79. Kandziora), Hohnstedt - Savran (89. Sembolo), Alvarez (74. Menga)
RW Erfurt: Domaschke - Bichler, Laurito, Erb, Hergesell - J. Judt (90. Kadric), Nikolaou, Höcher (65. Pigl), Aydin, Menz - Uzan (81. Szimayer)
Zuschauer: 4859

Weitere Daten zum Spiel

Enochs veränderte seine Startelf gegenüber dem 1:0-Erfolg in Würzburg auf zwei Positionen: Tobias Willers rückte in die Innenverteidigung und Kim Falkenberg kam im defensiven Mittelfeld zum Einsatz. Lars Bleker und Marcel Kandziora blieben dafür auf der Bank. Nach verhaltenem Beginn mit überschaubarem Unterhaltungswert erarbeiteten sich die Lila-Weißen erst in der 27. Minute eine nennenswerte Torchance: Massimo Ornatelli schlug von rechts eine Flanke, aber Michael Hohnstedt setzte den Ball per Flugkopfball über den Erfurter Kasten.

Die Aktion löste die Handbremse der Gastgeber: Hohnstedt zog aus 25 Metern volley ab - knapp daneben (28.). Die größte Chance für die Niedersachsen vergab Halil Savran: Sein Sturmpartner Marcos Alvarez schlug eine wunderbare Flanke von links, Savran erwischte den Ball sechs Meter vor dem Tor nicht richtig und so konnte der Erfurter Schlussmann Erik Domaschke abwehren (35.). Zur Pause blieb es torlos, doch für die Hausherren wäre eine Führung möglich gewesen. Nach dem Wechsel hatte erneut Savran die Führung nach einem Alvarez-Zuspiel auf dem Fuß, doch Domaschke parierte sehr gut (48.). Die Gäste kamen erst nach 51 Minuten zur ersten Gelegenheit: Tugay Uzan flankte von rechts und Okan Aydin hielt direkt drauf. Marvin Schwäbe im Osnabrücker Tor reagierte hervorragend.

Groß erlöst den VfL

Nach einer weiteren Großchance durch Savran (64.), die erneut Domaschke klärte, sah es lange nach einem torlosen Remis aus. Besonders die verletzungsbedingte Auswechselung von Alvares dämpfte die Hoffnung auf drei Punkte. Doch dann kam die 86. Minute, als Ornatelli einen Freistoß hoch in die Mitte des Strafraums schlug. Der sonst tadellose Domaschke kam nicht konsequent genug aus seinem Kasten heraus und so vollsteckte Mittelfeldmann Christian Groß per Kopf. Die Bremer Brücke stand kopf nach dem sehr mühsamen Erfolg. Die Gastgeber rückten in der Tabelle auf Rang sechs vor und können sich nach oben orientieren.

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