Stand: 11.01.2017 15:19 Uhr

Darf Werder auf Mertesacker-Rückkehr hoffen?

Fußball-Weltmeister Per Mertesacker steht möglicherweise vor einer Rückkehr in die Bundesliga. Nach Informationen der britischen "Times" will der FC Arsenal seinen langzeitverletzten Kapitän nach Deutschland ausleihen. In seiner Heimat solle sich der gebürtige Hannoveraner für einen neuen Vertrag beim englischen Premier-League-Club empfehlen, heißt es. Das aktuelle Arbeitspapier des 32 Jahre alten Innenverteidigers bei den "Gunners" läuft am Saisonende aus. Mertesackers Ex-Club Werder Bremen hatte bereits vor einigen Monaten Interesse an einer Verpflichtung des früheren Nationalspielers bekundet. Nun könnte die Chance für die Hanseaten da sein, den "verlorenen Sohn" zurück an die Weser zu holen.

Kein Einsatz in dieser Serie

Der Routinier, der von 2006 bis 2011 bei Werder in Lohn und Brot stand, hat in dieser Serie wegen eines im vergangenen Juli erlittenen Knorpelschadens sowie Wadenproblemen noch kein Spiel für seinen Londoner Verein bestritten. Nichtsdestotrotz hatte ihm "Gunners"-Trainer Arséne Wenger zuletzt eine Vertragsverlängerung in Aussicht gestellt. Möglicherweise hat der Franzose wegen der langen Ausfallzeit des Defensivspezialisten aber Zweifel, dass Mertesacker dem Champions-League-Teilnehmer in naher Zukunft eine Hilfe sein kann. Ein Ausleihgeschäft wäre da die logische Konsequenz. Dem Fachblatt "kicker" zufolge ist dies anders als von der "Times" berichtet derzeit aber nicht angedacht.

"Könnte mir Per gut bei Werder vorstellen"

Bremens Sportchef Frank Baumann hatte im vergangenen Jahr im Zuge des Transfers von Serge Gnabry von den "Gunners" in die Hansestadt bereits bei "Merte" wegen einer Rückkehr vorgefühlt. "Wir haben uns über seine Zukunft unterhalten", gab Baumann damals zu: "Ich könnte mir Per bei Werder gut vorstellen." Der Sportchef stellte dem 32-Jährigen eine Zukunft über das Karriere-Ende beim Bundesligisten in Aussicht. Im Gespräch war ein Trainee-Programm im Management. Allerdings könnten nun neben Werder auch andere Clubs "Lunte riechen". So sucht bekanntlich auch der Hamburger SV noch nach einem Innenverteidiger. Selbst der VfL Wolfsburg, der laut Coach Valérien Ismaël keinen Abwehrspieler mehr verpflichten möchte, könnte noch einmal ins Grübeln kommen. Zweitligist Hannover, bei dem der Weltmeister ebenfalls mehr als herzlich willkommen wäre, dürfte derweil wohl chancenlos sein.

Dieses Thema im Programm:

Sport aktuell | 11.01.2017 | 14:25 Uhr

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