Stand: 06.11.2016 11:25 Uhr

"Beste Lösung": Ismaël bleibt VfL-Chefcoach

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Valérien Ismaël (l.) darf in Wolfsburg weitermachen.

Valerién Ismaël bleibt Cheftrainer des VfL Wolfsburg. Das haben die Niedersachsen einen Tag nach dem 3:0-Erfolg beim SC Freiburg entschieden und der Mannschaft noch vor dem Sonntagstraining mitgeteilt. "Wir haben die Gesamtsituation gemeinsam analysiert und sind zu dem Entschluss gekommen, dass Ismaël der richtige Cheftrainer für den VfL Wolfsburg ist. Die gründliche Prüfung aller Alternativen hat gezeigt, dass dies die beste Lösung für uns darstellt. Diese Entscheidung haben wir aus voller Überzeugung getroffen", erklärte VfL-Sportchef Klaus Allofs.

Die Trainer des VfL Wolfsburg

Allofs: "Ismaël überzeugt mit seiner Arbeitsweise"

Von Anfang an sei klar gewesen, dass der Franzose eine Chance bekomme "und diese hat er in unseren Augen hervorragend genutzt - und das nicht nur, weil die Mannschaft in Freiburg gewonnen hat, sondern weil er mit seiner Arbeitsweise überzeugt", fügte Allofs hinzu. Ismaël, der beim VfL einen Vertrag bis 2018 besitzt und zuvor die U23 trainierte, hatte die Bundesliga-Mannschaft am 18. Oktober nach der Trennung von Dieter Hecking übernommen. "Ich freue mich, dass ich den Weg, den wir vor zweieinhalb Wochen eingeschlagen haben, weitergehen darf. Ich weiß, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, aber ich bin zutiefst überzeugt, dass das Team zu einhundert Prozent mitziehen wird und wir gemeinsam Erfolg haben werden", erklärte der 41-Jährige.

Premiere als Chefcoach gegen Schalke

Für den früheren Bundesliga-Fußballer (Werder Bremen, Bayern München und Hannover 96) ist Wolfsburg nach einem wenig erfolgreichen Engagement beim 1. FC Nürnberg die zweite Trainer-Station im Profifußball. Noch vor wenigen Tagen galt es nach zwei Niederlagen in der Bundesliga und dem 1:0-Erfolg im DFB-Pokal beim Zweitligisten Heidenheim als sicher, dass ein anderer Kandidat VfL-Chefcoach werden würde - Favorit war der Ex-HSV-Trainer Bruno Labbadia. Nun sorgten die Wolfsburger Verantwortlichen für ruhiges Arbeiten in der Länderspielpause. Sein erstes Match als Cheftrainer wird Ismaël am 19. November im Heimspiel gegen Schalke 04 bestreiten. "Ich hoffe, wir können den Schwung mitnehmen", sagte der Franzose, der sich zudem bei den Profis für die Jubeltraube in Freiburg bedankte: "Auf einmal standen alle da. Das war eine tolle Geste. Man spürt, das etwas zusammenwächst. Aber wir wissen natürlich, dass wir liefern müssen."

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Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 06.11.2016 | 22:50 Uhr