Stand: 09.12.2017 18:23 Uhr

HSV - Wolfsburg: Trostlos und torlos

von Sebastian Ragoß, NDR.de

Trostloses Remis im Volksparkstadion: Der Hamburger SV und der VfL Wolfsburg haben sich am Sonnabend 0:0 getrennt. Der HSV hat damit als Tabellen-15. nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Nordrivalen Werder Bremen, der überraschend mit 2:1 bei Borussia Dortmund triumphierte. Die "Wölfe" enttäuschten ihrerseits nach der 3:0-Gala gegen Borussia Mönchengladbach komplett und waren die schlechtere zweier schwacher Mannschaften. Hamburgs Trainer Markus Gisdol bewertete die Partie indes sehr wohlwollend: "Das war schon ein richtig gutes Spiel von uns." Wolfsburgs Coach Martin Schmidt war mit dem Ergebnis zufrieden, nicht jedoch mit der Leistung: "Heute haben wir gezeigt, dass wir auch in einem schlechten Spiel punkten können", so der Schweizer.

Thorsten Vorbau meldet sich per Schalte vom Volksparkstadion.

"Der HSV war Herr im Haus"

Hamburg Journal -

"Der HSV war die bessere Mannschaft", sagt Hamburg Journal Reporter Thorsten Vorbau. Er zieht nach dem Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg zieht Bilanz.

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Arp vergibt die beste Gelegenheit

Der HSV begann wie üblich in seinen Heimspielen mit viel Druck und frühem Pressing. Das führte in der fünften Minute zur ersten Chance, als Walace nach Vorarbeit von Filip Kostic zum Schuss kam, dieser jedoch von John Anthony Brooks geblockt wurde. Anschließend beruhigten die Wolfsburger die Partie und hielten den Ball lange in den eigenen Reihen. Damit schläferten sie aber nicht nur die Hamburger ein, sondern ein wenig auch sich selbst. Vor dem Seitenwechsel verzeichneten die "Wölfe" nicht einen Schuss aufs Tor. Der HSV war spielerisch unterlegen, hatte aber ein deutliches Chancenplus. Walace bediente Jann-Fiete Arp, der Felix Uduokhai aussteigen ließ, den Ball jedoch knapp neben das Tor bugsierte (31.). Keine 120 Sekunden später setzte sich Kostic wieder einmal auf dem linken Flügel durch und legte mit viel Übersicht für Gideon Jung auf: Der U21-Europameister kam aus gut 13 Metern frei zum Schuss - und verzog meilenweit (33.).

15.Spieltag, 09.12.2017 15:30 Uhr

  • Hamburger SV
  • 0:0


  • VfL Wolfsburg

Tore: -:-
Hamburger SV: Mathenia - Diekmeier, K. Papadopoulos, Mavraj, Douglas Santos - Walace (78. Ekdal), G. Jung - Tat. Ito (60. L. Waldschmidt), Hunt, Kostic - Arp (83. Hahn)
VfL Wolfsburg: Casteels - Verhaegh, Uduokhai, Brooks, William - Guilavogui, Arnold - Origi (57. Ntep), Didavi (90.+1 Osimhen), Malli (78. Gerhardt) - Gomez
Zuschauer: 45226

Weitere Daten zum Spiel

Fehler über Fehler und keine Treffer

Eigentlich konnte es in der zweiten Hälfte nur besser werden. Tatsächlich wurde die Partie zunächst noch einmal schlechter. Es gab keinerlei Struktur in den Angriffen beider Mannschaften, die sich teilweise absurde Fehlpässe leisteten. Von Wolfsburgs zuletzt hochgelobten Mittelfeldstrategen Yunus Malli und Daniel Didavi war fast nichts zu sehen. Die torgefährlichere Mannschaft blieb der HSV: Dennis Diekmeier prüfte mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze VfL-Schlussmann Koen Casteels (69.). Die Hamburger erhöhten das Tempo, weil sie merkten, dass sie von den "Wölfen" an diesem Nachmittag kaum etwas zu befürchten hatten. Einen Treffer brachten die Hanseaten aber auch nicht mehr zustande. Kostic hatte in der Schlussminute mit einem Kopfball die letzte Chance.

"Papa" grätscht, Gomez tritt: Die Einzelkritik

 

00:55

Diekmeier: "Es war mehr drin"

09.12.2017 17:37 Uhr
NDR 2
01:34

Gomez: "Nach vorne war das zu wenig"

09.12.2017 17:34 Uhr
NDR 2

Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 10.12.2017 | 22:50 Uhr

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