Stand: 04.11.2016 09:24 Uhr  | Archiv

Gladiolen und Begonien im Herbst ausgraben

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Gladiolen können mehr als einen Meter hoch wachsen.

Weiß, gelb, rot oder auch violett: Üppig blühende Gladiolen sind für jeden Garten eine Zierde. Doch die schlanken, hohen Pflanzen mit den langen Blättern und großen Blüten sind überwiegend nicht winterhart. Wer auch im kommenden Jahr wieder Freude an ihnen haben will, muss die Knollen spätestens beim ersten Frost aus dem Boden holen. Das gilt auch für die kleinen Knollenbegonien.

Blätter nicht zu früh abschneiden

Gladiolen können bis in den Oktober blühen. Wenn die Blätter welken und eintrocknen, werden die Pflanzen vorsichtig ausgegraben und die Knollen von Erde befreit. Die Blätter zu diesem Zeitpunkt noch nicht abschneiden, so kann die Gladiole an einem trockenen Ort noch weiter Kraft aus den Blättern ziehen. Sind die Blätter vertrocknet, diese etwa zehn Zentimeter über der Knolle abschneiden und kleine Nebengewächse, sogenannte Brutzwiebeln, entfernen. Knollen sorgfältig auf weiche oder faule Stellen prüfen und diese abschneiden.

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Nur gesunde und trockene Knollen sollten eingelagert werden.

Nur einwandfreie Knollen dürfen ins Winterlager kommen, damit sich Krankheiten und Fäulnis nicht ausbreiten. Bevor die Knollen in einem frostfreien, trockenen Raum eingelagert werden, müssen sie äußerlich vollständig abgetrocknet sein. Danach können sie - locker in Zeitungspapier eingewickelt - in einem trockenen Karton die Winterruhe beginnen. Ideal ist dabei eine Temperatur von etwa sieben, maximal jedoch 15 Grad. Bei zu viel Wärme drohen die Knollen auszutrocknen.

Ab April wieder auspflanzen

Im Frühjahr werden die Knollen ab Mitte April, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind, wieder etwa zehn Zentimeter tief in die Erde gesetzt. Gladiolen stammen ursprünglich aus Südafrika, werden aber seit Jahrhunderten in Europa gezüchtet und veredelt.

Auch Knollenbegonien müssen drinnen überwintern

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Damit Knollenbegonien früh blühen, können sie ab März im Zimmer vorgetrieben werden.

Ähnlich wie Gladiolen überleben auch Begonien einen frostigen Winter im Garten nicht. Die ausdauernden Blühpflanzen entwickeln sich aus kleinen, flachen Knollen und mögen schattige Plätze im Garten. Spätestens beim ersten Frost sollten Gartenfreunde ihre Knollenbegonien abschneiden und ausgraben. Auch hier die Knollen reinigen und dann auf trockener Blumenerde oder Holzspänen kühl, dunkel und luftig lagern.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Gartentipps | 29.10.2016 | 06:50 Uhr

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