Zu früh geboren - Der schwere Start ins Leben

Freitag, 01. September 2017, 21:15 bis 21:45 Uhr
Samstag, 02. September 2017, 08:30 bis 09:00 Uhr

Frühgeborenes im Brutkasten.

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Mina und Sofie sind vier Monate zu früh geboren worden. So früh, dass sie ohne moderne Technik und die ständige Betreuung durch Ärzte und Pfleger nicht überleben werden. Bei ihnen ist der Anfang des Lebens eine medizinische und ethische Grauzone.

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Eine kleine Operation im Brutkasten: Axel von der Wense und Henrik Freiherr Grote legen eine Lungen-Drainage.

Wann sollten Frühgeborene am Leben gehalten und wann im Sterben begleitet werden? In Europa gibt es unterschiedliche Leitlinien dazu. Axel von der Wense, Chefarzt einer Hamburger Neugeborenen-Intensivstation, begleitet Frühgeborene wie Mina und Sofie auf dieser Grenze zwischen Leben und Tod.

Frühgeburten in Zahlen

An die 15 Millionen Babys werden weltweit jedes Jahr zu früh geboren. Mehr als eine Million Kinder sterben jährlich an den Komplikationen einer Frühgeburt. Die höchste Quote an Frühgeburten mit 18,1 Prozent gibt es in Malawi, die niedrigste in Weißrussland mit 4,1 Prozent. Die USA liegt auf Rang 131 mit 12 Prozent. Im Jahr 2013 lag die Frühgeburtenrate in Deutschland bei 8,7 Prozent. Im Vergleich zu anderen europäischen Staaten gehört sie zu den höchsten.
(Quelle: u. a. GBE des Bundes)

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Wann soll Leben beginnen?

Medizinisch ist es mittlerweile möglich, Kinder bereits ab 22 Wochen am Leben zu halten, jedoch mit ungewissen Folgen. Wann Leben beginnen soll, ist daher international ein umstrittenes Thema. extern

Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Redaktionsleiter/in
Ulrike Dotzer
Redaktion
Kathrin Bronnert
Produktionsleiter/in
Melanie Clausen
Redaktionsassistenz
Juliane Kirchberger
Autor/in
Antje Büll