Stand: 18.03.2016 20:53 Uhr

Osnabrück zittert sich in Stuttgart zum Sieg

Siegte mit Osnabrück bei Stuttgarts U23: Addy-Waku Menga (l.).

Die Drittliga-Fußballer des VfL Osnabrück sind dem sächsischen Spitzenduo Dynamo Dresden/Erzgebirge Aue weiter auf den Fersen. Die Niedersachsen gewannen am Freitagabend beim Tabellenschlusslicht VfB Stuttgart II durch einen Treffer von Halil Savran (63.) mit 1:0 (1:0) und bleiben damit unabhängig von den Sonnabend-Resultaten Dritter des Klassements. Da auch Aue gegen den Halleschen FC beim 4:0 dreifach punktete, blieb den Norddeutschen der Sprung auf Platz zwei jedoch verwehrt.

Menga scheitert am Pfosten

31.Spieltag, 18.03.2016 19:00 Uhr

  • Stuttgart II
  • 0:1


  • VfL Osnabrück

Tore: 0:1 Savran (63.)
Stuttgart II: Uphoff - Rathgeb (84. Grbic), B. Kirchhoff, Baumgartl, Mwene - Gabriele, Ristl, M. Zimmermann, Sonora (84. Vier) - Grüttner, Wanitzek (64. Besuschkow)
VfL Osnabrück: Schwäbe - Dercho, Willers, Pisot, Falkenberg - Hohnstedt, Syhre, Groß, Ornatelli (90.+3 Krasniqi) - Menga (73. Kandziora), Savran (90.+2 Tigges)
Zuschauer: 765

Weitere Daten zum Spiel

"Auswärtssieg, Auswärtssieg", hallte es wenige Minuten vor dem Anpfiff der Partie aus dem Gästeblock der Arena auf der Waldau. Die rund 200 nach Stuttgart-Degerloch mitgereisten VfL-Anhänger waren trotz zuvor drei sieglosen Osnabrücker Partien froh gestimmt. Und die Akteure von Coach Joe Enochs sorgten zunächst dafür, dass die Stimmung bei ihren Sympathisanten nicht abkühlte. Bereits nach 180 Sekunden gab es den ersten Abschluss durch Addy-Waku Menga. Der 32 Jahre alte Angreifer stand auch in der Folge im Mittelpunkt. So reagierte der Publikumsliebling in der 17. Minute nach einem Missverständnis in der VfB-Abwehr blitzschnell, hatte jedoch Pech, dass sein Schuss aus spitzem Winkel an den Pfosten prallte. Bei seiner dritten Chancen in Abschnitt eins, die von Massimo Ornatelli fein vorbereitet wurde, zielte Menga ebenfalls nicht präzise genug. Die Kugel flog über die Latte (37.). Die personell geschwächten Hausherren, die unter anderem auf Ex-Nationalspieler Cacau (Zerrung) verzichten mussten, besaßen durch Matthias Zimmermann (30.), Marvin Wanitzek (31.) und Joel Soñora (40.) ihre besten Gelegenheiten in der ersten Hälfte.

Savran staubt zum 1:0 ab

Nach dem Seitenwechsel waren die Schwaben der Führung zunächst näher. Mart Ristl (51.) zielte knapp vorbei und Marco Grüttner scheiterte am sehr aufmerksamen Keeper Marvin Schwäbe (53.). Osnabrück tat sich gegen die sehr hoch verteidigenden Gastgeber im Spielaufbau schwer. Das 1:0 entsprang dann auch nicht einer feinen Kombination, sondern war mehr oder minder ein Zufallsprodukt: Michael Hohnstedt zog aus der Distanz ab, Schlussmann Benjamin Uphoff konnte den Schuss nicht festhalten und Savran staubte ab. Im Anschluss ging es auf dem Rasen zunehmend hektischer zu. Stuttgart stemmte sich leidenschaftlich gegen die drohende Niederlage, der VfL hielt mit ebenso viel Herz und Kampfgeist dagegen. Am Ende waren die lediglich 765 Zuschauer Zeugen einer Osnabrücker Abwehrschlacht. Mit ein wenig Fortune und einem fehlerfreien Schwäbe zwischen den Pfosten überstand die Enochs-Elf die VfB-Drangphase und durfte sich schließlich über einen wichtigen Erfolg freuen.

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