Stand: 27.02.2017 11:01 Uhr

"Regionale" Lebensmittel: So wird getrickst

von Heike Dittmers

Viele Verbraucher kaufen gern Lebensmittel aus einer bestimmten Region. Das wissen auch so einige Hersteller und werben mit der angeblichen Herkunft ihrer Produkte. In einer Stichprobe hat Markt zum Beispiel Muscheln von Föhr, Krabbensalat aus Greetsiel und Käse von Rügen gekauft. Doch einige der "regionalen" Lebensmittel stammen gar nicht oder nur teilweise aus der beworbenen Region.

Wo kommen "regionale" Lebensmittel her?

Kennzeichnung regionaler Produkte

Regionale Begriffe sind bis auf wenige Ausnahmen gesetzlich nicht geschützt. Das kritisieren Verbraucherschützer und fordern gesetzliche Vorgaben. Bisher gibt es nur zwei Siegel:

  • Die "geschützte Ursprungsbezeichnung" legt rechtlich eindeutig fest, dass Lebensmittel in allen Produktionsschritten in einem bestimmten Ort oder einer bestimmten Region hergestellt werden. Produkte mit diesem Siegel sind zum Beispiel Parmaschinken und griechischer Fetakäse.
  • Beim Siegel "geschützte geografische Angabe" muss nur der letzte Produktionsschritt in der entsprechenden Region stattfinden. Das trifft zum Beispiel auf Schwarzwälder Schinken zu.

Verschiedene Lebensmittel

"Regionale" Lebensmittel: So wird getrickst

Markt -

Viele Hersteller werben für "regionale" Lebensmittel wie Muscheln, Krabben und Käse. Doch in einigen Fällen stammen die Produkte nicht aus der Region.

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Dieses Thema im Programm:

Markt | 27.02.2017 | 20:15 Uhr

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