Stand: 31.01.2017 16:05 Uhr

Grippewelle im Norden: So schützen Sie sich

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Die Symptome einer Grippe machen sich schlagartig bemerkbar.

Die Grippe erreicht den Norden. In vielen Speichelproben von Erkrankten entdecken Mikrobiologen Erreger des Typs Influenza A H3N2. Das Virus ist zwar im diesjährigen Impfstoff enthalten, doch offenbar haben sich Subtypen entwickelt, vor denen die Impfung nicht ausreichend schützt. Der Virusstamm kann besonders bei Menschen über 50 Jahren zu schweren Verläufen führen.

Ein Mann hustet in seine Faust.

Grippewelle im Norden: So schützen Sie sich

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Im Norden breitet sich die Grippe aus. Trotz Impfung infizieren sich viele Menschen mit dem Erreger Influenza A H3N2. Wie kann man sich vor dem Virus schützen?

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Erkältung oder Grippe?

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem grippalen Infekt und einer echten Grippe. Bei der Grippe setzen die Symptome schlagartig ein. Typische Symptome sind Fieber über 38 Grad, Schweißausbrüche und Schüttelfrost. Der ganze Körper ist betroffen, der Kopf schmerzt heftig, Licht und laute Geräusche sind kaum zu ertragen. Erkrankte fühlen sich wie erschlagen und können sich kaum auf den Beinen halten. Bei diesen Symptomen sofort einen Arzt informieren - vor allem, wenn zusätzlich Ohren- und Halsschmerzen oder schmerzender Husten auftreten.

Grippe behandeln

Eine gezielte medikamentöse Therapie der Grippe ist nur in den ersten zwei Tagen der Erkrankung möglich. Mit antiviralen Mitteln lässt sich das Influenza-A-Virus wirksam behandeln - die Krankheit verläuft weniger schlimm. Ab dem dritten Tag der Erkrankung können Ärzte nur die Symptome lindern und Folgeerkrankungen vermeiden.

Komplikationen vermeiden

Verläuft die Grippe sehr aggressiv, kann es zum Beispiel zu einer Herzmuskelentzündung kommen. Eine weitere gefürchtete Komplikation ist Lungenversagen, verursacht durch die Viren selbst oder eine zusätzliche Infektion mit Bakterien. Nach Berichten von Ärzten müssen auch dieses Jahr wieder Grippekranke intensivmedizinisch behandelt werden - bis hin zur künstlichen Beatmung.

Impfen lassen, Ansteckung vermeiden

Die diesjährige Grippewelle wird sich noch etwa vier bis fünf Wochen lang ausbreiten. Deshalb raten Experten auch jetzt noch zu einer Grippeschutzimpfung. Vor allem Menschen über 60 und mit chronischen Erkrankungen sollten sich impfen lassen. Viele Ärzte empfehlen die Impfung auch für junge, gesunde Menschen. Denn je mehr Menschen sich impfen lassen, umso schlechter können sich die Erreger ausbreiten. Zwei Wochen nach der Impfung besteht der volle Schutz.

Grippeviren breiten sich rasend schnell über eine Tröpfcheninfektion aus. Um eine Infektion zu vermeiden, sollte man Menschenansammlungen meiden und sich mehrmals am Tag gründlich die Hände waschen - mindestens 30 Sekunden und mit Seife.

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